Stadt Bern

    Stadt Bern bedauert harte Haltung des Bundesrats zu Bypass

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Der Berner Gemeinderat bedauert, dass der Bundesrat in Sachen Bypass Bern-Ost nicht auf seinen Grundsatzentscheid vom Januar zurückgekommen ist. Nun hofft er, dass die Landesregierung den Entscheid in der Botschaft ans Parlament korrigieren werde.

    Bedauert den Entscheid des Bundesrats: Der Berner Gemeinderat Matthias Aebischer. (Archivbild)
    Bedauert den Entscheid des Bundesrats: Der Berner Gemeinderat Matthias Aebischer. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Der Bundesrat hatte am Freitag seine Haltung bekräftigt, dass der Bypass Bern-Ost in den kommenden 40 Jahren nicht gebaut werden soll. Die Landesregierung schiebe das Generationenprojekt auf die lange Bank, kritisierte der Stadtberner Verkehrsdirektor Matthias Aebischer (SP) gemäss Communiqué.

    Der Bypass sei das Kernelement einer abgestimmten Entwicklungsstrategie für den Raum Bern-Ost. Die Stadt will sich nun gemeinsam mit dem Kanton und den Nachbargemeinden für eine Korrektur in der Botschaft ans Parlament einsetzen.

    Kritisch beurteilt der Gemeinderat auch den vom Bundesrat vorgesehenen Ausbau der Abschnitte Weyermannshaus-Wankdorf und Wankdorf-Schönbühl (Grauholz) auf acht Spuren. Dies führe zu mehr Verkehr und Emissionen. Gegen das Grauholz-Projekt ist weiterhin eine Einsprache der Stadt Bern hängig.

    Der Gemeinderat verwies zudem auf die eidgenössische Volksabstimmung zum Autobahnausbau im Jahr 2024. Damals lehnte die Schweizer Bevölkerung die Vorlagen ab; in der Stadt Bern lag der Nein-Stimmen-Anteil bei rund 75 Prozent.

    Es sei demokratiepolitisch fragwürdig, das Vorhaben jetzt wieder einzubringen. Die notwendige Sanierung des Felsenauviadukts auf dem Abschnitt Weyermannshaus–Wankdorf unterstütze der Gemeinderat hingegen, lehne aber auch dort eine Erweiterung ab.

    Kommentare

    User #2309 (nicht angemeldet)

    Typisch für die linie Sekte von Bern

    User #4984 (nicht angemeldet)

    Die Stadt Bern ist uns allen anderen...egal.

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