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Bundesrat will Arzneimittelversorgung stärken

Keystone-SDA
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Bern,

Um Medikamenten-Engpässe zu bekämpfen, will der Bundesrat den Import und die Herstellung von Arzneien erleichtern. Auch der Online-Handel mit rezeptfreien Mitteln soll einfacher werden, wie der Bundesrat am Freitag anlässlich der Vernehmlassungseröffnung mitteilte.

Künftig sollen auch Drogerien rezeptfreie Medikamente versenden dürfen, sofern ein Kanton dies bewilligt. Der Bundesrat will das grundsätzliche Verbot des Versandhandels aufheben. (S...
Künftig sollen auch Drogerien rezeptfreie Medikamente versenden dürfen, sofern ein Kanton dies bewilligt. Der Bundesrat will das grundsätzliche Verbot des Versandhandels aufheben. (S... - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Bei drohenden Engpässen sollen Grossisten und Importeure künftig befristet auch in der Schweiz nicht zugelassene Arzneimittel einführen dürfen. Apotheken soll es zudem vermehrt erlaubt werden, bei Mangellagen Medikamente selbst herzustellen.

Die Vorlage sieht weiter vor, das grundsätzliche Verbot des Versandhandels aufzuheben. Künftig sollen auch Drogerien rezeptfreie Medikamente versenden dürfen, sofern ein Kanton dies bewilligt.

Geregelt wird auch die Einzelabgabe von Tabletten, um Abfall zu vermeiden und bei Antibiotika Resistenzen zu reduzieren. Zudem sollen Chiropraktikerinnen und Chiropraktiker neu wie Ärztinnen und Ärzte Medikamente verschreiben dürfen.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 16. Oktober des laufenden Jahres.

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Kommentare

User #3782 (nicht angemeldet)

Das heisst es wird wieder teurer, überall wo der Bundesrat irgend einen Senf dazu gibt wird es nur teurer und mühsamer, schweigen wäre einfach wirklich gold bei den Politikern.

User #3957 (nicht angemeldet)

War hier die Pharma-Lobby aktiv? Noch mehr Umsätze durch nicht notwendige Medis?

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