Laut einem Bericht hat der Bund für Güter und Dienstleistungen im letzten Jahr rund 7 Milliarden Franken ausgegeben.
Schweizer Franken schulden
Zwei Personen tauschen eine 1000-Schweizer-Franken-Note aus. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bund hat 2021 7,09 Milliarden Franken für Güter und Dienstleistungen ausgegeben.
  • Das sind 70 Millionen Franken weniger als im Jahr davor.

Rund sieben Milliarden Franken hat die zentrale Bundesverwaltung im vergangenen Jahr für Güter und Dienstleistungen bezahlt. Das ist einem Bericht zu entnehmen, den der Bundesrat am Freitag zur Kenntnis genommen hat.

Die zentrale Bundesverwaltung hat im Jahr 2021 7,09 Milliarden Franken für Güter, Dienstleistungen und Leistungen aus dem Baubereich ausgegeben. Das sind 70 Millionen Franken weniger als im Jahr davor.

Verteidigungsdepartement kostet am meisten

Der Löwenanteil der Beschaffungen entfällt mit 3,23 Milliarden Franken auf das Verteidigungsdepartement. Danach folgen das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mit 2,05 und das Finanzdepartement mit 0,93 Milliarden Franken. Auf die übrigen Departemente und das Parlament entfielen 880 Millionen Franken.

Neben den ausserordentlichen Beschaffungen zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie hatte das Volumen der Beschaffungen in den Bereichen Rüstung, Nationalstrassen und Informatik eine leicht steigende Tendenz, wie der Bundesrat schreibt.

Die umsatzstärksten Lieferanten der gesamten Bundesverwaltung waren mehrheitlich Rüstungs- und Baufirmen, wie es im Bericht heisst. Wirtschaftliche, soziale und ökologische Anforderungen seien zum grossen Teil berücksichtigt worden.

Zum ersten Mal ist die Liste der 9400 Verträge respektive Bestellungen von über 50'000 Franken im Internet veröffentlicht worden. Diese Aufträge haben ein Volumen von 5,69 Milliarden Franken.

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