Berner Polizei startet öffentliche Fahndung nach Demo-Krawallen
Nach der eskalierten Pro-Palästina-Demo wurden 101 mutmassliche Straftäter identifiziert. Weitere Personen will die Kapo Bern durch öffentliche Fahndung finden.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Kapo Bern identifizierte Dutzende noch unbekannte Personen, die Straftaten begingen.
- Am Freitag will sie deshalb verdeckte Bilder der gesuchten Personen aufschalten.
- Falls diese nicht zur Identifikation führen, publiziert sie später unverdeckte Bilder.
Die Berner Kantonspolizei hat nach der eskalierten Pro-Palästina-Demonstration vom vergangenen Oktober 101 mutmassliche Straftäterinnen und Straftäter identifiziert. Weitere Personen will sie nun mittels öffentlicher Fahndung finden.
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Mithilfe von Foto- und Videoaufnahmen erstellte die Polizei Beweisketten. Sie identifizierte so zahlreiche Personen, die vermummt Straftaten begingen, wie sie am Montag in einer Mitteilung schrieb. Die erkannten Personen werden in den kommenden Wochen kontaktiert und teilweise zu Einvernahmen aufgeboten.
Polizei droht, unverdeckte Bilder aufzuschalten
Weiter identifizierte die Polizei mehrere Dutzend noch unbekannte Personen, die Straftaten begingen. Die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland verfügte nun eine dreistufige Öffentlichkeitsfahndung, wie die Polizei weiter schrieb.
Am kommenden Freitag will sie deshalb verdeckte Bilder der gesuchten Personen auf ihrer Website aufschalten. Falls diese nicht zur Identifikation führen, publiziert sie später unverdeckte Bilder.
Der Sachschaden, der bisher zur Anzeige gebracht wurde, beläuft sich gemäss Polizeiangaben auf über 600'000 Franken.








