Ausser beim Kriegsmaterial zeigen sich klare Abstimmungstendenzen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der AHV-Zusatzfinanzierung droht an der Urne im November ein Nein: 51 Prozent sind dagegen. Gute Chancen haben die Feuerwerks- und die Fairness-Initiative.

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    Die Zusatzfinanzierung der AHV über die Mehrwertsteuer wird gemäss dem ersten Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts Yougov deutlich abgelehnt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut Yougov lehnen 51 Prozent die AHV-Zusatzfinanzierung über die Mehrwertsteuer ab.
    • Die Feuerwerksinitiative (62 Prozent) und die Fairness-Initiative (51) liegen vorn.
    • Beim Kriegsmaterialgesetz bleibt es offen: 38 Prozent sind dafür, 33 dagegen.

    Der Zusatzfinanzierung der AHV droht an der Volksabstimmung im November die Ablehnung. Die Feuerwerksinitiative und die Fairness-Initiative erhalten breite Zustimmung, während beim Kriegsmaterialgesetz noch alles offen ist, wie eine Umfrage zeigte.

    Die Zusatzfinanzierung der AHV über die Mehrwertsteuer wird gemäss dem ersten Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts Yougov deutlich abgelehnt. 51 Prozent der Befragten sprachen sich gegen die Vorlage aus, während 39 Prozent zustimmten.

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    Da es sich bei der AHV-Vorlage um eine Verfassungsänderung handelt, benötigt diese zusätzlich das Ständemehr. In keinem Kanton lag das Ja-Lager laut der Studie vorne. Die AHV-Vorlage offenbarte zudem eine Trennlinie zwischen den Generationen: 46 Prozent der über 60-Jährigen unterstützten die Mehrwertsteuererhöhung, während es bei den unter 45-Jährigen weniger als 30 Prozent waren.

    Besser sehe es für die Fairness-Initiative aus. Die Ja-Stimmen liegen mit 51 Prozent deutlich vor den Nein-Stimmen mit 29 Prozent, schrieb Yougov. Auch für die Feuerwerksinitiative stehen die Zeichen gut. Sie erreiche eine Zustimmung von 62 Prozent bei 33 Prozent Ablehnung und 6 Prozent Unentschlossenen.

    Offenes Rennen beim Kriegsmaterialgesetz

    Beim Kriegsmaterialgesetz bleibe das Rennen grundsätzlich offen: 38 Prozent der Befragten befürworten die Lockerung der Exportregeln, 33 Prozent lehnen sie ab, hiess es weiter.

    Bei dieser Vorlage zeige sich ein deutlicher Geschlechterunterschied. Die Hälfte der Männer befürworte die Vorlage, während es bei den Frauen nur 28 Prozent seien, so das Forschungsinstitut. Frauen seien bei dieser Vorlage zudem deutlich häufiger unentschlossen.

    Kriegsmaterialexport
    Der Export von Kriegsmaterial beschäftigt die Schweizer Politik seit Jahren. (Archivbild) - keystone

    Das Kriegsmaterialgesetz wurde laut Yougov von 42 Prozent der Befragten als komplex eingestuft. Ein gleich grosser Anteil an Befragten fühlte sich nicht gut informiert. Dies erklärte den hohen Anteil von Unentschlossenen bei dieser Vorlage. Fast drei von zehn Stimmberechtigten hatten sich noch nicht entschieden.

    Für die Umfrage befragte Yougov Schweiz zwischen dem 7. und 19. Oktober 2026 insgesamt 2949 Stimmberechtigte aus ihrem Online-Panel. Der Stichprobenfehler wird mit +/- 1,8 Prozent angegeben.

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    Kommentare

    User #2036 (nicht angemeldet)

    49% wollen unser Leben weiter verteuern. Danke an die SP und ihre Helfer.

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