Abstimmung

Abstimmung: Das sind die Resultate des Abstimmungssonntags

In der Schweiz wurde heute über vier nationale und diverse kantonale Vorlagen abgestimmt. Nau.ch informiert dich mit dem Live-Ticker über die Abstimmung.

Abstimmung Sonntag
Heute Sonntag geht die Schweizer Bevölkerung an die Urne. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz wurde heute Sonntag, 8. März 2026, erneut abgestimmt.
  • Das Stimmvolk entschied über vier nationale und diverse regionale Vorlagen.
  • Mit dem Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.

Am heutigen 8. März ist in der Schweiz erneut Abstimmungssonntag. Nebst diverser kantonalen Vorlagen entscheidet das Stimmvolk heute über vier nationale Vorlagen.

Die Schweiz entscheidet über die SRG-Initiative, die Individualbesteuerung sowie die Klimafonds- und die Bargeld-Initiative.

Das sind die Resultate des Abstimmungssonntags

Die Individualbesteuerung wurde angenommen: 54,3% Ja / 45,7% Nein

Die SRG-Initiative wurde abgelehnt: 38,1% Ja / 61,9% Nein

Die Klimafonds-Initiative wurde abgelehnt: 29,3% Ja / 70,7% Nein

Die Bargeld-Initiative wurde abgelehnt: 45,6% Ja / 54,4% Nein

Der Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative wurde angenommen: 73,4% Ja / 26,6% Nein

Und die aktuellen Geschehnisse sowie die Resultate gibt es im Live-Ticker.

Zweite Wahlrunde für Lausanne am 29. März

21.55: Nach einem ersten Wahlgang bei den kommunalen Wahlen in Lausanne kommt es Ende Monat zu einer Stichwahl. Der SP-Stadtpräsident Grégoire Junod lag am Sonntag vor seiner Parteikollegin, Gemeinderätin Emilie Moeschler und den beiden scheidenden Grünen Natacha Litzistorf und Xavier Company.

Grégoire Junod
Grégoire Junod (SP) hat das absolute Mehr nicht erreicht. - keystone

Die beiden führenden Sozialdemokraten erhielten 43,3 Prozent (16'425) bzw. 42,82 Prozent (16'246) der Stimmen. Die beiden Grünen folgten mit 41,62 Prozent (15'789) und 41,41 Prozent (15'710). Der amtierende FDP-Kandidat und Lausanner Stadtrat Pierre-Antoine Hildbrand landete auf Platz 5. Er erhielt 38,99 Prozent der Stimmen (14'792).

Da niemand die absolute Mehrheit erreichte, ist für den 29. März eine zweite Wahlrunde vorgesehen. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,17 Prozent.

Zwei Freiburger Gemeinden verzögern endgültige Abstimmungsresultate

21.50: Die endgültigen Ergebnisse der eidgenössischen Abstimmungen haben sich am Sonntagabend verzögert. Grund dafür waren zwei Freiburger Gemeinden, die die Stimmen erneut auszählen mussten.

In den Gemeinden Estavayer-le-Lac und Marly war es zu Schwierigkeiten gekommen, wie eine gut informierte Quelle zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Um 21.30 Uhr lagen dann auch die definitiven Ergebnisse aus diesen Gemeinden vor.

Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte kommentierte der Bundesrat das Ergebnis eines Abstimmungssonntags, noch bevor die definitiven Resultate veröffentlicht waren.

Vollständiger Steuerabzug von Prämien im Baselbiet scheitert knapp

20.00: Beim Abzug von selbst getragenen Grundversicherungskosten vom steuerbaren Einkommen ändert sich im Kanton Baselland nichts. Die Bevölkerung hat am Sonntag eine Initiative der SVP, die einen Vollabzug forderte, knapp abgelehnt.

Gegen die «Prämienabzug für alle»-Initiative stimmten 50'099 Personen, dafür 44'663, wie die Landeskanzlei am Sonntagabend mitteilte. Das entspricht einem Nein-Anteil von 52,9 Prozent und einem Ja-Anteil von 47,1 Prozent. Die durchschnittliche Stimmbeteiligung bei den kantonalen Vorlagen lag bei 50,3 Prozent, wie aus den definitiven Resultaten des Kantons hervorgeht.

Überdurchschnittliche Beteiligung bei SRG-Initiative und Steuern

19.55: Die vier eidgenössischen Abstimmungsvorlagen haben überdurchschnittlich mobilisiert. Zwischen 55 und 56 Prozent der Berechtigten gaben am Wochenende ihre Stimme ab.

Das ist provisorischen Zahlen des Bundes vom Sonntagabend zu entnehmen. In zwei Freiburger Gemeinden war die Auszählung am Abend allerdings noch im Gang.

Bopp und Fritschi müssen in Winterthur in zweiten Wahlgang

19.30: Winterthur hat noch keinen neuen Stadtpräsidenten: Weder SP-Kandidat Kaspar Bopp noch FDP-Kandidat Stefan Fritschi haben das absolute Mehr von 16'885 Stimmen geknackt. Der zweite Wahlgang findet am 10. Mai statt.

Winterthur hat neuen Stadtrat gewählt

19.25: Die Stadt Winterthur hat heute einen neuen Stadtrat gewählt. Am meisten Stimmen hat FDP-Mann Stefan Fritschi (bisher) erhalten. Zudem gewählt wurden Kaspar Bopp (SP, bisher), Nicolas Galladé (SP, bisher), Martina Baum (Grüne, bisher), Christa Meier (SP, bisher), Andreas Stephan Geerig (Mitte, neu) und Romana Heuberger (FDP, neu).

Stefan Fritschi
Stefan Fritschi erhielt die meisten Stimmen. - keystone

Damit wird der Winterthurer Stadtrat etwas bürgerlicher als bis anhin. Alle bisherigen Stadträtinnen und Stadträte werden problemlos wiedergewählt.

Medienkonferenz des Bundesrats beginnt um 18.30 Uhr

18.25: Die Medienkonferenz des Bundesrats zu den eidgenössischen Abstimmungen beginnt um 18.30 Uhr.

Finanzministerin Karin Keller-Sutter äussert sich zur Individualbesteuerung sowie zur Bargeld-Initiative und dem direkten Gegenvorschlag dazu. Bundesrat Albert Rösti kommentiert die SRG-Initiative und die Klimafonds-Initiative.

Endresultate lassen auf sich warten

18.20: Weil der Kanton Freiburg Informatik-Probleme hat, ist dort noch nicht fertig ausgezählt. Die Endresultate lassen daher weiter auf sich warten.

Letzter Kanton in Auszählung

17.55: Der Kanton Freiburg lässt auf sich warten. Nach dem Kanton Waadt, der soeben die Resultate bekanntgegeben hat, ist es der einzige Kanton, der noch fehlt.

Die ersten Hochrechnungen zeigen allerdings, dass sich an den aktuellen Resultaten nichts mehr gross ändern dürfte.

SVP gewinnt zwei Sitze im Landrat Nidwalden und wird stärkste Kraft

17.44: Die SVP legt um zwei Sitze im Nidwaldner Landrat zu und wird neu stärkste Partei. Die Sitzgewinne gehen zulasten der FDP und der Grünen.

Erste drei Zürcher Wahlkreise ausgezählt – Avdili auf Platz 10

17.22: Die ersten drei Zürcher Wahlkreise (3, 11 und 12) wurden ausgezählt. Raphael Golta (SP) wird seiner Favoritenrolle gerecht: Er liegt derzeit mit 9474 Stimmen vorne. Gemäss ersten Resultaten dürften alle bisherige Stadträtinnen und Stadträte wiedergewählt werden.

Stadtrat
Der Zürcher Kandidat Përparim Avdili würde es gemäss aktuellen Resultaten nicht in den Stadtrat schaffen. - keystone

FDP-Kandidat Përparim Avdili liegt derzeit auf dem 10. Platz. Er wäre derzeit nicht gewählt. Noch fehlen sechs Wahlkreise.

Gemeindepräsident von Erlenbach ZH abgewählt

17.10: Erlenbach hat den bisherigen, parteilosen Gemeindepräsident Philippe Zehnder abgewählt. Zehnder stand zuvor in der Kritik und unter Verdacht, sein Amt nicht optimal ausgeführt zu haben. Gemäss eines Gutachtens hatte er Planungsaufträge unrechtmässig vergeben.

Sein Nachfolger Oliver Wulkan (Mitte) holte 1194 Stimmen.

Die Mitte holt zweiten Sitz in der Stadt Freiburg

17.01: Die Mitte hat in der Stadt Freiburg einen bürgerlichen Erfolg erzielt. Simon Murith und Isabelle Sob haben die Wahl in die Stadtregierung geschafft – und holen für die Mitte einen zweiten Sitz.

Genfer Stimmvolk heisst Senkung des Mindestlohns für Ferienjobs gut

16.43: Der Genfer Mindestlohn wird für Ferienjobs um ein Viertel gesenkt. Die Gesetzesänderung ist am Sonntag mit 60,6 Prozent angenommen worden. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,7 Prozent.

Genf
Genf will den Mindestlohn für Ferienjobs künftig senken. - keystone

Nach dem Ja gibt es künftig eine Ausnahme vom gesetzlichen Mindestlohn. Die minimale Vergütung für Studierende während der Semesterferien wird um 25 Prozent auf 18,44 Franken pro Stunde gekürzt.

Umstrittener Gemeinderat von Rüschlikon abgewählt

16.27: David Makay wurde nicht erneut in den Gemeinderat von Rüschlikon gewählt.

Dem parteilosen Finanzvorstand war zuvor geraten worden, zurückzutreten. Der Rat geht auf eine externe Untersuchung zurück, die bestätigte, dass Makay sich unangemessen verhalten hatte.

Lukas Reimann (SVP) zur Bargeld-Initiative: «Wichtiger Schritt»

16.25: Für Lukas Reimann (SVP) ist das Ergebnis bei der Bargeld-Initiative keine Niederlage. Es sei wichtig, die Schweizer Währung in der Verfassung zu verankern.

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Lukas Reimann zum Ergebnis der Bargeld-Initiative - Nau.ch/Matthias Bärlocher

Regionale Komitees, die für den Erhalt des Bargelds gekämpft haben, würden gestärkt aus diesem Tag gehen. Reimann spricht von einem «grossen Erfolg für die Demokratie». Nicht nur grosse Parteien hätten die Chance, Themen aufzubringen, sondern eben auch kleine.

Glarus Süd hat einen neuen Gemeindepräsidenten

16.07: Das Stimmvolk von Glarus Süd hat am Sonntag Peter Zentner (FDP) zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt.

Stapi
Wer wird neue Stadtpräsidentin oder neuer Stadtpräsident von Zürich? - keystone

Die Wahl gelang ihm deutlich im ersten Durchgang. In Glarus Nord hingegen stand am Sonntag noch kein Sieger fest.

Markus Ernst bleibt Gemeindepräsident von Küsnacht

16.03: Im Raum Zürich gehen die Wahlen weiter. Die oder der neue Stadtpräsidentin oder Präsident steht derzeit noch aus. In Küsnacht ist es aber bereits sicher: Markus Ernst (FDP) bleibt Gemeindepräsident. Der 53-Jährige ist sei 2018 im Amt.

Berner Lorrainebad kann ab 2027 saniert werden

16.00: Beim Lorrainebad in der Stadt Bern dürfen ab Herbst 2027 die Bagger auffahren. Mit 83 Prozent hat die Stimmbevölkerung einem entsprechenden Kredit von 22.3 Millionen Franken zugestimmt.

Die Stadt möchte damit ein echtes Flussbad realisieren. Das heute durch einen Damm getrennte Schwimmbecken soll mit der Aare verbunden werden.

Herrliberg ZH hat neuen Gemeindepräsident gewählt

15.58: Der bisherige FDP-Finanzvorstand Joel Gieringer übernimmt die Rolle des Gemeindepräsidenten. Neu besteht der Gemeinderat aus jeweils zwei Vertretern der FDP und SVP sowie zwei Vertretern des Gemeindevereins.

Tessin sagt Nein zu Initiative gegen Lohndumping

15.40: Das Tessin will keine strengeren Kontrollen des Arbeitsmarktes: Die Stimmberechtigten haben am Sonntag eine Volksinitiative gegen Lohndumping abgelehnt. Die Gegner der Vorlage warnten im Vorfeld der Abstimmung vor Mehrkosten für den Kanton.

Bei einer Stimmbeteiligung von 57,1 Prozent stimmten 54'030 oder 43,8 Prozent für und 69'243 (56,2 Prozent) gegen die Volksinitiative «Rispetto per i diritti di chi lavora – Combattiamo il dumping salariale e sociale» – «Respekt für die Rechte der Arbeitnehmenden – Bekämpfen wir Lohn- und Sozialdumping», wie die Tessiner Staatskanzlei mitteilte.

Kanton Basel-Stadt kann kein definitives Resultat liefern

15.31: «2048 Auslandschweizer Stimmberechtigte und Stimmberechtigte mit Behinderungen haben ihre Stimme elektronisch abgegeben. Aufgrund eines technischen Problems konnten diese Stimmen nicht gelesen werden und wurden nicht gezählt», schreibt der Kanton Basel-Stadt in einer Mitteilung.

Er nimmt dabei Bezug auf das technische Problem, das am Freitag angekündigt wurde.

BS
Der Kanton Basel-Stadt kann heute kein definitives Resultat liefern. - keystone

Es handle sich dabei jedoch nicht um gesetzliche Ungültigkeitsgründe. «Die Stimmen als ungültig zu bezeichnen, würde auch den falschen Eindruck erwecken, die betreffenden Stimmberechtigten hätten fehlerhaft abgestimmt», heisst es weiter.

Es sei möglich, die Stimmen im Falle einer Lösung des Problems nachträglich zu berücksichtigen. «Aus diesem Grund wird die Frist von 13 Tagen nach dem Abstimmungssonntag ausgereizt und mit der Publikation des Ergebnisses im Kantonsblatt bis zum letztmöglichen Termin zugewartet.»

Kanton Uri: Keine Abgangsentschädigung für Regierungsmitglieder

15.28: Der Kanton Uri schafft die Abgangsentschädigung für abgewählte Regierungsmitglieder ab. Mit einer Stimmbeteiligung von 50,6 Prozent lag der Ja-Anteil bei 66,6 Prozent.

Für abgewählte Regierungsmitglieder galten zuvor sechs Monatslöhne als Entschädigung – rund 90'000 Franken.

Kanton Obwalden: FDP holt sich nach vier Jahren wieder einen Sitz

15.21: Nach vier Jahren kehrt die FDP wieder in die Regierung zurück. Die SVP ist nun nicht mehr in der Regierung vertreten. Übernehmen wird der Freisinnige Marius Küchler.

SVP setzt nun auf «Fairness-Initiative» der Mitte

15.18: Als Gegnerin der Individualbesteuerung setzt die SVP nun auf die noch nicht zur Abstimmung gekommene Volksinitiative der Mitte zur Abschaffung der Heiratsstrafe bei der Bundessteuer.

Die Abstimmung über die Individualbesteuerung spiegle die sehr unterschiedlichen Gesellschaftsvorstellungen in den Kantonen wider, sagte der Berner SVP-Nationalrat Manfred Bühler.

St. Gallen sagt Ja zu WILWEST, BWZ-Neubau und Kantonsstrasse zum See

15.14: Die Stimmbevölkerung des Kantons St.Gallen hat am Sonntag die drei kantonalen Vorlagen angenommen. Somit kann WILWEST entwickelt, das Berufs- und Weiterbildungszentrum in Rapperswil neu gebaut und die Kantonsstrasse zum See erstellt werden.

Bist du mit den Ergebnissen der heutigen Abstimmung zufrieden?

Die Vorlage WILWEST wurde mit 54,6 Prozent, die Vorlage für das Berufs- und Weiterbildungszentrum in Rapperswil mit 80,1 Prozent und die Vorlage zur Kantonsstrasse zum See mit 54 Prozent angenommen.

Bargeld-Gegenvorschlag erreicht Ständemehr

15.13: Der Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative hat das Ständemehr erreicht. Er wird nach Angaben des Bundesamts für Statistik von 14 der bisher ausgezählten 14 Kantone unterstützt. Beim Volksmehr zeichnet sich laut Hochrechnung von gfs.bern ein Ja von über 70 Prozent ab.

SRG- und Klimafonds-Initiative scheitern am Ständemehr

14.59: Die SRG- und die Klimafonds-Initiative scheitern am Ständemehr. Damit sind beide Vorlagen endgültig vom Tisch.

Kanton Schaffhausen bezahlt höheren Anteil an die ÖV-Kosten

14.54: Der Kanton Schaffhausen beteiligt sich stärker an der Finanzierung des öffentlichen Verkehrs im Kanton. Die Stimmberechtigten haben einer entsprechenden Vorlage deutlich zugestimmt. Profitieren werden in erster Linie die Stadt Schaffhausen und die Gemeinde Neuhausen.

Die Vorlage wurde mit 65,6 Prozent Ja-Stimmen angenommen, wie der Kanton Schaffhausen am Sonntag mitteilte. Es wurden 23'067 Ja-Stimmen und 12'092 Nein-Stimmen gezählt. Die Stimmbeteiligung lag bei 71,9 Prozent.

ÖV
Der Kanton Schaffhausen beteiligt sich künftig stärker an der Finanzierung des öffentlichen Verkehrs. - keystone

Der Kanton Schaffhausen bezahlt somit künftig höhere Beiträge an den Ortsverkehr in der Stadt Schaffhausen und in Neuhausen. Auch für den Regionalverkehr in den Landgemeinden erhöht der Kanton seine Abgeltung leicht. Insgesamt belaufen sich die jährlichen Mehrkosten dafür auf rund 2 Millionen Franken.

Mitte will an «Fairness-Initiative» festhalten

14.49: Die Mitte lässt ihre Volksinitiative gegen die Steuer-Heiratsstrafe trotz voraussichtlichem Ja zur Individualbesteuerung stehen. Diese würde weniger Aufwand für die Behörden verursachen, weil sie nur die Bundesebene betreffe und den Kantonen keinen Mehraufwand beschere, argumentierte Mitte-Fraktionschefin Yvonne Bürgin im Schweizer Fernsehen SRF.

Die Mitte
Die Mitte hält trotz der Annahme der Individualbesteuerung an ihrer Volksinitiative fest. (Im Bild: Mitte-Fraktionschefin Yvonne Bürgin) - keystone

Man sei sich zwar einig: Die Bevölkerung wolle, dass die sogenannte Heiratsstrafe abgeschafft werde. Aber die Debatte sei noch nicht abgeschlossen, sagte die Zürcher Nationalrätin.

Die Initiative der Mitte «Für faire Steuern auch für Ehepaare» werde noch in diesem Jahr zur Abstimmung kommen, rief die Partei in einer Mitteilung vom Sonntag in Erinnerung.

Glarus Nord wählt die Konstante

14.48: Die Gemeinde Glarus Nord hat am Sonntag alle bisherigen Glarner Regierungsräte wiedergewählt. Die restlichen beiden Gemeinden waren am frühen Nachmittag noch nicht ausgezählt. Obenaus schwang der SP-Mann Markus Heer. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 40 Prozent.

SVP-Kandidat setzt sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden durch

14.38: Der Nationalratssitz, der durch den zurückgetretenen David Zuberbühler (SVP) frei wurde, wird von Edgar Bischof (SVP) besetzt. Er setzte sich mit 8856 Stimmen gegen Jennifer Abderhalden (FDP) durch.

SVP-Nationalrat Büchel: «Bargeld muss auch angenommen werden»

14.25: Der St. Galler SVP-Nationalrat Rino Roland Büchel will nach der wahrscheinlichen Annahme des Gegenvorschlags zur Bargeld-Initiative «weiter gehen». Er kündigte einen parlamentarischen Vorstoss in der laufenden Session an.

Rino Büchel
Der St. Galler SVP-Nationalrat Rino Roland Büchel ist mit dem Resultat der Bargeld-Initiative nicht zufrieden. - keystone

Bargeld müsse nicht nur zur Verfügung stehen, sondern auch angenommen werden, sagte Büchel dazu in einem Interview im Schweizer Fernsehen SRF. Im öffentlichen Bereich, im öffentlichen Dienst und im öffentlichen Raum müsse die Infrastruktur erhalten bleiben, damit wirklich mit Bargeld bezahlt werden könne.

Aargauer Volk will Aufstellung von Blitzer-Anlagen erschweren

14.15: Der Kanton Aargau hat die Initiative der Jungfreisinnigen angenommen. Künftig braucht es für die Installation stationärer Blitzer im Kanton Aargau immer eine Bewilligung des Regierungsrats.

Ein Nein gab es zur Initiative «Arbeit muss sich lohnen!» der Jungen SVP. Die Initiative sah vor, dass die Sozialhilfe jener, die länger als zwei Jahre Hilfe beziehen, gekürzt wird.

Chur sagt Nein zum Bahnprojekt Chur–Brambrüesch

14.11: Die Churer Stimmberechtigten haben den Rahmenkredit für eine neue Seilbahn vom Stadtgebiet Chur auf den Hausberg Brambrüesch mit 53,8 Prozent abgelehnt. Zuvor hatten Stadt- und Gemeinderat die Vorlage zur Annahme empfohlen.

Der Kredit hätte rund 40 Millionen Franken umfasst.

Kanton Solothurn erhöht Familienzulagen und baut neuen Kapo-Posten

14.08: Der Kanton Solothurn hat die beiden Vorlagen zum Bau eins neuen Polizeistützpunkts und höheren Familienzulagen angenommen.

Kapo-Posten
Der Kanton Solothurn darf sich über einen neuen Kapo-Posten freuen. - keystone

Der Kredit für den neuen Stützpunkt der Kantonspolizei beläuft sich auf 84.5 Millionen Franken – und wurde mit 61 Prozent deutlich angenommen.

Auch zu höheren Familien- und Ausbildungszulagen sagte der Kanton Ja. 59 Prozent stimmen für die Erhöhung.

Nationale Abstimmungen: Erste Kantone vollständig ausgezählt

13.45: Der Kanton Graubünden hat alle Stimmen ausgezählt. Die SRG-Initiative, die Individualbesteuerung und die Klimafonds-Initiative werden abgelehnt. Knapp ist das Resultat einzig bei der Individualbesteuerung mit 52,1 Prozent Nein-Stimmen.

Bei der Bargeld-Initiative erfolgt mit 71,3 Prozent ein klares Ja zum Gegenentwurf.

Auch der Kanton Luzern hat alle Stimmen ausgezählt. Auch dort werden die SRG-Initiative und die Klimafonds-Initiative abgelehnt. Die Vorlage zur Individualbesteuerung wird mit 52,3 Prozent angenommen.

Auch der Kanton Luzern nimmt den Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative klar mit 73,2 Prozent an.

Aargauer Blitzer-Initiative zeigt Ja-Trend

13.42: Die Trend-Rechnung der Blitzer-Initiative im Kanton Aargau zeigt eine klare Befürwortung. Die Initiative der Jungfreisinnigen verlangt, dass eine Bewilligung des Regierungsrats notwendig ist, um stationäre Radargeräte zu installieren.

Blitzer
Im Aargau wird heute über stationäre Blitzer abgestimmt. - keystone

Mitte-links argumentiert derweil, dass es sich bei dem Vorhaben um «Abzocke» handle. Es würde die Zahl der Verkehrstoten erhöhen.

Luzern kann enge Strasse durch die Lammschlucht weiter ausbauen

13.38: Die Strasse in das Luzerner Feriengebiet Flühli-Sörenberg kann auf einem zweiten Abschnitt in der Lammschlucht ausgebaut werden. Die Stimmberechtigten des Kantons Luzern haben 37,9 Millionen Franken genehmigt.

Der Kredit war wie erwartet unbestritten und wurde mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 82,8 Prozent (126'364 zu 26'203 Stimmen) gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung betrug 55,9 Prozent. Die Bauarbeiten sollen im Oktober starten und bis zu fünf Jahre dauern.

SP und Grüne wollen nach Nein zu Klimafonds Vorschläge der Rechten

13.37: Das Nein zum Klimafonds ist für SP und Grüne kein Grund, klimapolitisch auf die Bremse zu treten. Die Schweiz muss dem Initiativkomitee zufolge nun umso klarer aufzeigen, wie sie ihre Klimaziele künftig erreichen will.

Aus Sicht von SP und Grünen wurde mit dem Nein eine Chance verpasst, die Klimakrise sozialverträglich und mit gezielten Investitionen anzugehen, wie sie in einer Mitteilung vom Sonntag schrieben.

Vorschläge Rechte
Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone fordert die Rechte zu Vorschlägen auf. - keystone

«Jetzt muss die Rechte ihre Verantwortung wahrnehmen und uns zeigen, wie sie diese Ziele erreichen will, statt sich bei den Klimafragen ständig querzustellen», sagte Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Netto-Null Ziel sei beschlossen, daran ändere sich nichts.

Wahlen in den Kantonen

13.26: Nebst den eidgenössischen Abstimmungen finden derzeit in diversen Kantonen Neuwahlen statt. Im Kanton Ausserrhoden kandidieren Edgar Bischof (SVP) und Jennifer Abderhalden (FDP) für einen Nationalratssitz.

Im Kanton Waadt kommt es zur Ersatzwahl in der Waadtländer Regierung – und damit zu einem Duell zwischen Mitte-rechts und Links-grün. Roger Nordmann (SP), Jean-François Thuillard (SVP) und Agathe Raboud Sidorenko (Ensemble à gauche) versuchen, den Sitz zu erobern.

Waadt
Im Kanton Waadt duellieren sich Roger Nordmann (SP), Jean-François Thuillard (SVP) und Agathe Raboud Sidorenko (Ensemble à gauche) um einen Sitz. - keystone

Im Kanton Glarus stehen derzeit Gesamterneuerungswahlen an. Fünf Sitze sollen für die Amtszeit von 2026 bis 2030 besetzt werden. Alle bisherigen Mitglieder des Regierungsrats treten erneut an. Unter die Amtsinhaberinnen- und inhaber mischen sich auch drei Parteilose. Es könnte also dennoch zu einem Wechsel innerhalb der Regierung kommen!

Im Kanton Obwalden möchte die FDP nach vier Jahren zurück in die Regierung. Die SVP will derweil ihren aktuellen Sitz verteidigen. Da sich die vier Bisherigen in der letzten Legislatur äusserst gut behaupten konnten, dürfte es zu einem Rennen unter der FDP und der SVP werden.

Und auch im Kanton Nidwalden wird heute gewählt. 60 Sitze sollen neu besetzt werden. Sieben Regierungssitze wurden bereits in stiller Wahl vergeben. Die GLP möchte bei den heutigen Wahlen zulegen.

Klimafonds und Bargeld-Initiative abgeschmettert

13.03: Die zweite Hochrechnung von GFS Bern im Auftrag der SRG ist da! Gross geändert hat sich dabei jedoch nichts. Einzig bei der Bargeld-Initiative hat das Ja-Lager um einen Prozentpunkt auf 46 Prozent zugelegt.

Sowohl die Bargeld- als auch die Klimafonds-Initiative werden abgeschmettert. Bei der Bargeld-Initiative sagen 54 Prozent Nein. Bei der Klimafonds-Initiative sind es deutlich mehr, 71 Prozent sagen Nein.

Erfolg SRG
Die Gegner der SRG-Halbierungsinitiative jubeln nach ihrem Erfolg. - keystone

Der Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative erhält dagegen breite Zustimmung. 73 Prozent befürworten den Gegenvorschlag.

Politologe: Ergebnisse der ersten Hochrechnung sind «klare Signale»

12.36: Für den Politologen Lukas Golder sind die Ergebnisse der ersten Hochrechnung «klare Signale», wie er gegenüber SRF sagt. Es handle sich um einen überraschend klaren Ausgang, die Resultate dürften kaum noch kippen.

62 Prozent Nein zu SRG, 56 Prozent Ja zu Individualbesteuerung

12.31: Gemäss der ersten Hochrechnung von GFS Bern im Auftrag der SRG wird die Halbierungsinitiative deutlich abgeschmettert. 62 Prozent sagen Nein, 38 Prozent befürworten die Vorlage.

Auch die Klimafonds-Initiative wird deutlich abgelehnt. 71 Prozent sagen Nein, 29 Prozent Ja. Die Individualbesteuerung dürfte hingegen mit 56 Prozent angenommen werden. 44 Prozent stimmten dagegen.

Bei der Bargeld-Initiative gibt es kein Durchkommen: 55 Prozent sagen Nein, 45 Prozent Ja. Der Gegenentwurf wird hingegen mit 73 Prozent deutlich angenommen. Der Fehlerbereich liegt bei +/-3 Prozentpunkten.

Bargeld-Gegenvorschlag wird gemäss SRG-Trend angenommen

12.22: Der Franken als Währung der Schweiz dürfte in der Verfassung festgeschrieben werden. Gemäss der Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG wird der Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative angenommen. Die Initiative hingegen wird laut Trend abgelehnt.

Bargeld
Der Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative wird wohl angenommen, die Initiative hingegen abgelehnt. - keystone

Der Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative dürfte mit einem Ja von rund 70 Prozent angenommen werden, sagte Politologe Lukas Golder gegenüber SRF. Bei der Initiative sei ein «recht deutliches Nein» zu erwarten. Die Differenzierung sei «extrem klar».

Trend: Nein im Aargau zur SRG-Initiative und Individualsteuer

12.17: Im Kanton Aargau zeichnet sich ein Nein zur SRG-Initiative ab. Nach Auszählung in 144 von 196 Gemeinden beträgt der Nein-Anteil 55 Prozent.

Auf Nein-Kurs ist auch die Individualbesteuerung mit Nein-Anteil von 53 Prozent. Für die Bargeld-Initiative zeichnet sich ein Ja und für die Klimafonds-Initiative ein Nein ab.

Städtische Mobilisierung führt zu klarem Nein zu SRG-Initiative

12.13: Laut Politologe Urs Bieri von gfs.bern dürfte die SRG-Initiative klar abgelehnt werden. Der Ja-Stimmen-Anteil liege um die vierzig Prozent, sagte er am Sonntagmittag im Schweizer Radio SRF.

Das sei ein weniger deutliches Nein als zur No-Billag-Initiative, aber trotzdem deutlicher als zunächst angenommen. Grund dafür sei, dass die Mobilisierung im städtischen Umfeld in den vergangenen Tagen explodiert sei.

51,2 Prozent derzeit für Individualbesteuerung

12.10: Bei der Vorlage zur Individualbesteuerung bildet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Gemäss aktuellem Stand lehnen 48,7 Prozent die Vorlage ab, 51,2 Prozent möchten sie annehmen.

Überraschende Deutlichkeit bei SRG-Initiative

12.07: Während die Auszählung der Stimmen läuft, überrascht die SRG-Halbierungsinitiative derzeit mit Deutlichkeit. Aktuell sagen rund 58,9 Prozent Nein.

Laut Hochrechnung: Ja zur Individualbesteuerung im Kanton Zürich

12.04: Im Kanton Zürich haben die Stimmberechtigten die Individualbesteuerung gemäss einer Hochrechnung deutlich zugestimmt. Der Ja-Stimmenanteil beträgt 60,6 Prozent.

Klar abgelehnt werden im Kanton Zürich dürfte die SRG-Initiative. Dort wird gemäss Hochrechnung des statistischen Amts im Kanton Zürich ein Nein-Stimmenanteil von 64,6 Prozent erwartet.

Heiraten
Die Vorlage zur Individualbesteuerung erhält im Kanton Zürich breite Zustimmung. - keystone

Bei der Bargeld-Initiative lag der Nein-Stimmenanteil in der ersten Hochrechnung bei 59 Prozent. Der Gegenvorschlag dürfte mit 73,6 Prozent deutlich angenommen werden.

Ein klares Nein wird bei der Klimafonds-Initiative erwartet. Der Nein-Stimmenanteil betrug 69,2 Prozent.

Erste Hochrechnung zeigt klare Trends

12.01: Die erste Trendaussage von SRF zeigt ein Nein-Trend bei der SRG-Initiative, dasselbe gilt auch für die Bargeld- und die Klimafonds-Initiative. Beim Gegenentwurf zeichnet sich ein Ja-Trend ab.

Zur Individualbesteuerung liegt noch keine Trendaussage vor.

Zwischenergebnisse: Graubünden lehnt SRG- und Klimafonds-Initiative ab

12.00: Der Kanton Graubünden hat die ersten Zwischenergebnisse bekanntgegeben. Stand 11:45 Uhr sind 70 respektive 71 von 100 Gemeinden ausgezählt. 55,3 Prozent lehnen die Bargeld-Initiative ab, der Gegenentwurf erhält breite Zustimmung von 70,8 Prozent.

Graubünden
Die ersten Zwischenergebnisse des Kanton Graubünden. - gr.ch

63,2 Prozent lehnen die SRG-Initiative ab, deutlich zeigt sich die Ablehnung auch bei der Klimafonds-Initiative mit 77,7 Prozent. Auch bei der Initiative zur Individualbesteuerung zeichnet sich mit 53,1 Prozent ein «Nein» ab.

Erste Gemeinde Soazza GR lehnt SRG-Initiative ab

11.25: Es gehört beinahe schon zu einer Art Ritual am Abstimmungssonntag. Erste Gemeinden veröffentlichen ihre Resultat bereits vor 12 Uhr – obwohl das eigentlich nicht erlaubt ist. So auch die Gemeinde Soazza aus Graubünden.

Reges Treiben
Reges Treiben in Bern: Die SRG-Initiative polarisiert am heutigen Abstimmungssonntag besonders stark. - keystone

Rund 140 Personen stimmten ab, schreibt «CH Media». Die Halbierungsinitiative wurde mit 58,9 Prozent abgelehnt. Auch die Vorlage zur Individualbesteuerung wird mit rund 58 Prozent abgelehnt.

Die Bargeld-Initiative wird angenommen, dasselbe gilt für den Gegenvorschlag. Kein Durchkommen gibt es hingegen für die Klimafonds-Initiative.

Der Zeitplan zu den Ergebnissen

11.16: Gegen 12 Uhr wird eine erste Trendaussage zu den vier eidgenössischen Vorlagen gemacht, sofern dies möglich ist. Ab 12:30 Uhr folgt eine erste Hochrechnung, ca. 13 Uhr die zweite Hochrechnung zum Resultat.

Ab 15 Uhr folgt eine Hochrechnung zur Stimmbeteiligung. Bei der letzten Volksabstimmung am 30. November 2025 lag die Stimmbeteiligung bei knapp 43 Prozent.

Urnen schliessen vielerorts um 12 Uhr

10.31: Wer noch nicht abgestimmt hat, dies aber noch tun möchte, sollte sich beeilen. In vielen Gemeinden und Städten schliessen die Urnen um 12 Uhr.

Abstimmungen Schweiz
Wer an der Urne abstimmen möchte, kann dies heute vielerorts bis 12 Uhr tun. - keystone

Wer an der Urne abstimmen möchte, muss die Abstimmungsunterlagen mitnehmen und sich mit einer Identitätskarte oder einem Pass ausweisen. Wo und bis wann abgestimmt werden kann, steht meist auf dem Couvert, der die Abstimmungs- oder die Wahlunterlagen enthält.

Elektronische Stimmen im Kanton Basel-Stadt nicht zählbar

10.24: Der Kanton Basel-Stadt hat für das Problem mit den USB-Sticks, die für die Entschlüsselung der elektronischen Urne notwendig sind, keine Lösung gefunden.

Elektronisch abgegebene Stimmen von Auslandsschweizern und Bürgern mit Behinderungen werden deshalb heute nicht gezählt.

Abstimmungen
Für die Abstimmungen vom 8. März werden die im Kanton Basel-Stadt elektronische abgegebenen Stimmen nicht zählbar sein. - keystone

Bereits am Freitag hatte der Kanton bekanntgegeben, dass die elektronischen Stimmen wohl nicht zählbar wären. Nun wurden die Bemühungen zur Problemlösung eingestellt, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt.

«Mehrere Versuche von IT-Experten zur Behebung des Problems bei den USB-Sticks waren erfolglos», heisst es weiter. Alle Möglichkeiten seien ausgeschöpft. 2048 Stimmen werden deshalb heute nicht in die Abstimmungsergebnisse einfliessen.

Abstimmung: Darüber entscheidet das Schweizer Stimmvolk heute

10.15: Im Fokus der heutigen Abstimmungen stehen vier nationale Vorlagen.

Mit der SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» möchten die Befürworterinnen und Befürworter die Radio- und Fernsehabgaben für Privathaushalte auf 200 Franken pro Jahr senken. Heute bezahlen Haushalte 335 Franken pro Jahr, ab 2029 werden die Gebühren auf 300 Franken gesenkt. Rund 80 Prozent der Unternehmen werden zudem ab 2027 von der Abgabe befreit.

Hast du schon abgestimmt?

Die Initiative zur Individualbesteuerung verlangt, dass Verheiratete künftig individuell besteuert werden. So soll die sogenannte «Heiratsstrafe» abgeschafft werden. Heute werden Ehepaar nämlich gemeinsam besteuert.

Das sorgt für unterschiedlich hohe Steuern bei Ehepaaren und unverheirateten Paaren. Das Parlament hat das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung bereits verabschiedet. Weil das Referendum ergriffen wurde, stimmen wir heute darüber ab.

SRG-Initiative
Soll die Radio- und Fernsehabgabe für Privathaushalte auf 200 Franken gesenkt werden? Darüber entscheidet die Schweiz bei der Abstimmung heute. - keystone

Die Befürworterinnen und Befürworter der Klimafonds-Initiative fordern, dass der Bund seine finanziellen Mittel für die Bekämpfung des Klimawandels deutlich erhöht.

Mit dem Klima- und Innovationsgesetz hat die Schweiz zuvor bereits entschieden, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null zu senken. Nun soll der Bund jedoch einen Fonds einrichten: Jährlich sollen 0,5 bis 1 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung eingezahlt werden.

Die Bargeld-Initiative fordert die Verankerung der Verfügbarkeit von Bargeld in der Verfassung. Während viele Menschen vermehrt bargeldlos bezahlen, möchten viele Menschen dennoch, dass Bargeld als Zahlungsmittel erhalten bleibt.

Künftig soll es zudem nur mit der Zustimmung von Volk und Ständen möglich sein, die Schweizer Währung zu ersetzen. Der Gegenvorschlag will bereits geltende Gesetze in die Verfassung schreiben.

Kommentare

User #1466 (nicht angemeldet)

Uberall wo normal verdiener etwas sparen konnen ,wurden abgelehnt, sehr komisch

User #2768 (nicht angemeldet)

Ich bin stolz auf die Schweiz! Gut abgestimmt! Und danke an alle die gewählt haben!

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