Abstimmung zu Trumps Ballsaal nach Beschwerden erst im April
Nach zahlreichen Beschwerden über Donald Trumps Ballsaal-Plan für das Weisse Haus steht die endgültige Genehmigung für das Bauprojekt weiter aus.

Für Donnerstag war US-Medien zufolge eigentlich die Entscheidung der zuständigen Planungskommission NCPC erwartet worden, stattdessen kündigte das Gremium seine endgültige Abstimmung für den 2. April an.
Als Grund nannte der Kommissionsvorsitzende und Trump-Berater Will Scharf die vielzählig eingegangenen öffentlichen Kommentare. Laut CNN hatte es 32.000 Stellungnahmen gegeben – die das Bauvorhaben in der überwiegenden Mehrheit deutlich ablehnen.
Der US-Präsident hatte im vergangenen Oktober den Ostflügel des Weissen Hauses in Washington abreissen lassen, um an seiner Stelle einen Ballsaal errichten zu lassen, der rund 1.000 Gästen Platz bietet.
Man wolle den Menschen mehr Raum geben, sich Gehör zu verschaffen, zitierte der Sender NBC News den Kommissionsvorsitzenden. Stunden später widersprach Scharf Berichten, wonach die Abstimmung vertagt worden sei, und teilte mit, dass der 2. April schon lange als Termin dafür feststehe.
Gegen das Bauprojekt läuft seit Dezember eine Klage der führenden Denkmalschutzorganisation der USA. Die Organisation National Trust for Historic Preservation bezeichnet die laufenden Bauarbeiten auf dem historischen Gelände als rechtswidrig und verlangt einen Baustopp.
Trump hatte die Abrissarbeiten während des sogenannten Shutdowns begonnen, als alle Behörden in Washington lahmgelegt waren. Der Saal soll etwa 300 Millionen Dollar kosten und den neoklassizistischen Stil des Präsidentensitzes beibehalten. Fertigwerden sollte er vor Ende von Trumps Amtszeit.














