Aargauer FDP-Nationalrätin Maja Riniker will in die Regierung
Die Aargauer FDP-Nationalrätin Maja Riniker will für den freiwerdenden FDP-Sitz im Aargauer Regierungsrat kandidieren. Die ehemalige Nationalratspräsidentin kündigte der FDP ihre Bereitschaft für eine Kandidatur an. Andere Politikerinnen und Politiker sagten zuvor ab.

Ihre Kandidatur gab die knapp 48-jährige Politikerin am Montag auf dem Portal Linkedin bekannt. Riniker gehört seit 2019 dem Nationalrat an. Im Dezember 2024 wurde sie zur Nationalratspräsidentin gewählt. Auf eine Kandidatur für den Regierungssitz verzichtete zuvor Ständerat Thierry Burkart.
Wenn Riniker in den Regierungsrat gewählt würde, so würde ihr Sitz im Nationalrat frei. Bei der letzten Nationalratswahl im Oktober 2023 verteidigte die FDP ihre beiden Sitze: Riniker und Matthias Samuel Jauslin wurden wiedergewählt. Jauslin kehrte der FDP allerdings im Januar 2025 den Rücken und schloss sich als Umweltpolitiker der GLP an.
Jauslin hatte 2023 den parteiinternen Rivalen, Grossrat Adrian Schoop, um nur 90 Stimmen überrundet. Schoop aus dem Ostaargau politisiert am rechten Rand der FDP. Er liegt auf dem ersten Ersatzplatz für den Nationalrat.
Die Ersatzwahl für den freiwerdenden Sitz im fünf Mitglieder zählenden Regierungsrat ist notwendig, weil Landammann Stephan Attiger (FDP) am 6. Mai mitteilte, auf Ende Dezember zurückzutreten. Dem Regierungsrat gehören derzeit zwei Mitglieder der SVP an sowie je ein Mitglied der FDP, Mitte und SP.
Weiterhin unklar ist, wann die Ersatzwahl für den freiwerdenden Regierungssitz stattfindet. Die Staatskanzlei Aargau nannte bislang kein Datum.










