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ZDF-Spendensendung mit Lanz hinter ARD-Donnerstagskrimi

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Deutschland,

Statt «Bergdoktor» Markus Lanz zum russischen Angriffskrieg: Mehr als drei Millionen Menschen schauten zu. Den Krimi im Ersten sehen mehr als doppelt so viele.

Moderator Markus Lanz (l) hörte dem FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff zu und sammelte Spenden für die Ukraine. Foto: Cornelia Lehmann/ZDF/dpa
Moderator Markus Lanz (l) hörte dem FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff zu und sammelte Spenden für die Ukraine. Foto: Cornelia Lehmann/ZDF/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die statt dem «Bergdoktor» ausgestrahlte ZDF-Spendensendung «Markus Lanz – Ein Abend für die Ukraine» haben im Schnitt 3,14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgt.

Das entsprach einem Marktanteil von 10,7 Prozent ab 20.15 Uhr am Donnerstag.

Millionenspende für die Ukraine

Zu Wort kam in der Sendung unter anderem der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk. «Bis zum Ende der Sendung sammelte Markus Lanz über 4,17 Millionen Euro Spenden für die Ukraine», hiess es vom Sender.

In absoluten Zahlen hatte die Lanz-Sondersendung nur etwa halb so viele wie sonst die Serie «Der Bergdoktor». Die Finalfolge der aktuellen «Bergdoktor»-Staffel soll nun nächsten Donnerstag (17. März) kommen. Dementsprechend startet die neue Staffel der ZDF-Heimatfilmreihe «Lena Lorenz» eine Woche später (24. März).

Vorne lag zur Primetime am Donnerstag das Erste. Den ARD-Film «Der Bozen-Krimi: Vergeltung» mit Chiara Schoras schalteten im Schnitt 7,02 Millionen ein, was ab 20.35 Uhr 24,0 Prozent Marktanteil entsprach. Die ProSieben-Show «Germany's Next Topmodel - by Heidi Klum» hatte ab 20.35 Uhr 2,69 Millionen Zusehende (11,1 Prozent).

RTL kam mit dem Spiegel-TV-Format «Putin & Schröder - Eine gefährliche Freundschaft» ab 20.25 Uhr auf 2,69 Millionen Interessierte (9,0 Prozent). Das anschliessende Achtelfinale der Europa League (Atalanta Bergamo–Bayer 04 Leverkusen 3:2) erreichte bei RTL ab 21.00 Uhr 2,59 Millionen (11,0 Prozent) und zur zweiten Halbzeit ab 22.00 Uhr noch 2,51 Millionen (8,5 Prozent).

Dahinter lagen zur sogenannten besten Sendezeit das amerikanische Fantasyspektakel «Die Mumie: das Grabmal des Drachenkaisers» aus dem Jahr 2008 mit 1,37 Millionen Zuschauern (4,8 Prozent ab 20.15 Uhr), die Sat.1-Reportagereihe «Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt» mit 960.000 (3,3 Prozent), die Kabel-eins-Verbraucherreportage «Achtung Abzocke – Betrügern auf der Spur» mit 830.000 (2,8 Prozent) und die RTLzwei-Sozialreportage «Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt» mit 590.000 (2,0 Prozent).

Grosses Interesse an Ukraine-Berichterstattung

Wie schon seit nunmehr zwei Wochen gab es weiterhin grosses Interesse an der aktuellen Berichterstattung rund um die Lage in der Ukraine. Ein um 20.15 Uhr gesendeter ARD-«Brennpunkt» im Ersten erreichte 6,89 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (23,2 Prozent), das «RTL Aktuell Spezial» zur gleichen Zeit 2,25 Millionen (7,6 Prozent), die Sendung «Ukraine Spezial» bei ProSieben ab 20.15 Uhr 1,49 Millionen (5,0 Prozent) und zeitgleich bei Sat.1 rund 750.000 (2,5 Prozent).

Die ZDF-Talkshow «Maybrit Illner» diesmal mit Gästen wie SPD-Chef Lars Klingbeil und CDU-Chef Friedrich Merz zum Thema «Krieg in der Ukraine» sahen 2,63 Millionen (17,6 Prozent ab 22.45 Uhr). Eine Woche zuvor hatten 4 Millionen das rund einstündige Einzelgespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei Illner gesehen.

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