Royals-Experte: Für Ex-Prinz Andrew «kommt es noch schlimmer»
Neue Bilder und Mails aus den Epstein-Akten machen die Runde. Sie rücken Ex-Prinz Andrew erneut in kein gutes Licht.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Autor erwartet noch Schlimmeres über die Beziehung von Andrew zu Jeffrey Epstein.
- Weder der Ex-Prinz noch seine ehemalige Frau könnten sich je davon erholen.
- Der Schriftsteller behauptet zudem, Epstein habe die Nähe zur Queen gesucht.
Ex-Prinz Andrew steht nach den neusten Veröffentlichungen von Epstein-Akten erneut im Fokus.
Der 65-Jährige ist auf Bildern zu sehen, wie er sich auf allen Vieren über eine am Boden liegende Frau beugt.
Des Weiteren wird Mail-Verkehr zwischen ihm und dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) publik, datiert auf den 11. August 2010.
Epstein schrieb Andrew: «Ich habe eine Freundin, von der ich glaube, dass es dir Spass machen könnte, mit ihr zu essen.» Sie sei «klug, schön und vertrauenswürdig». Andrew antwortete, dass er «entzückt wäre, sie zu sehen».

Auch die ehemalige Frau des früheren Prinzen findet wohl Erwähnung. Eine «Sarah» bezeichnete Epstein in einem Mail als «Bruder, den ich mir immer gewünscht habe». Dabei dürfte es sich um Sarah Ferguson handeln.
Ferguson gestand bereits im Jahr 2011, von Epstein 15'000 Pfund (etwa 16'000 Franken) angenommen zu haben.
Royals-Autor: Andrew erholt sich davon nicht
Andrew Lownie schrieb ein Buch über das einstige Ehepaar und sagt gegenüber der «Daily Mail» nun: Für Ex-Prinz Andrew «kommt es noch schlimmer»!
Sarah Fergusons enge Beziehung zu Epstein sei ebenso «schädlich», der Ruf des ehemaligen Ehepaars sei «vollkommen ruiniert». «Keiner von beiden kann sich jemals von dem erholen, was ans Licht gekommen ist.»
Die königliche Familie habe in der Vergangenheit «zahlreiche Gelegenheiten» gehabt, «Andrew zu disziplinieren und ihn aus seinen Ämtern zu entfernen, um sich mit ihm auseinanderzusetzen. Aber sie hat dies nur aufgrund des öffentlichen Drucks und des Drucks der Medien getan», sagt Lownie weiter.
Er glaube nun nicht, «dass dies für den Palast eine Überraschung sein wird. Sie haben sich darauf vorbereitet, dass diese Dinge irgendwann ans Licht kommen würden.»

Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson hätten ausserdem über das Ende der Beziehungen zu Epstein gelogen. Man könne den beiden «kein einziges Wort» glauben. «Ich habe das während meiner vierjährigen Recherche gelernt.»
Der Autor weiter: «Sie lügen sogar über Dinge, über die sie nicht lügen müssten. Ich fürchte also, dass ihr Ruf völlig ruiniert ist.»
Lownie: Epstein suchte Nähe zur Queen
Die veröffentlichten Bilder und Mails seien nur ein kleiner Teil des Materials, das das US-Justizministerium gesammelt habe, fährt Lowie fort. «Es gibt noch mehr Material im Nachlass von Epstein, das sie veröffentlichen könnten, wenn sie wollten.»
Der Autor findet, Andrews Machenschaften mit Epstein seien «der grösste Skandal der königlichen Familie in über hundert Jahren».
Epstein habe Andrew ausserdem benutzt, um an die Queen heranzukommen. «Ich glaube, Epstein dachte, er könnte geschäftliche Dinge für die Königin erledigen.»


















