Prinz William

    Prinz William will Suizidprävention im Sport verbessern

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Das Thema mentale Gesundheit ist dem britischen Prinzen William (44) seit Jahren ein Anliegen – nun will er auch die Suizidprävention im Sport stärken. Die von seiner Royal Foundation ins Leben gerufene Initiative «On Your Side» (übersetzt in etwa: «An deiner Seite») soll Personen im Sport dabei helfen, Warnzeichen bei ihren Mitmenschen zu erkennen und Betroffene dabei zu unterstützen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem von Bayern-Star Harry Kane.

    Prinz William
    Prinz William (Archivbild) - keystone

    In einem kurzen Kampagnenvideo sind der englische Nationalspieler und weitere Sportstars zu sehen. Darin sprechen sie darüber, wie wichtig es ist, offen zu kommunizieren und sich gegenseitig zur Seite zu stehen, wenn etwa ein Freund oder ein Teammitglied sichtlich zu kämpfen hat. «Wenn du denkst, dass es jemandem nicht gut geht, frag nach», sagt Kane in dem Clip.

    Gemeinsam mit seiner Frau Prinzessin Kate (44) war William am heutigen Welttag der Suizidprävention nach Liverpool gereist, um das Projekt im Stadion des FC Everton vorzustellen. Kate überraschte britischen Medien zufolge mit ihrer Teilnahme: Ursprünglich war die Veranstaltung als Solo-Termin des Thronfolgers angekündigt worden.

    «Sport hat die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die sonst nie durch die Tür einer Beratungsstelle für psychische Gesundheit gehen würden», sagte William der BBC zufolge im Hill Dickinson Stadion. «Sport kann dabei helfen, Leben zu retten.» Suizidprävention gehe alle etwas an, erklärte er weiter.

    Das Projekt besteht der Royal Foundation zufolge im Wesentlichen aus einem speziell für den Sport entwickelten Toolkit mit zahlreichen Ressourcen. Das soll dabei helfen, Warnzeichen zu erkennen, schwierige Gespräche zu führen und Menschen in Krisensituationen geeignete Hilfe zu vermitteln. Williams Vorhaben wird von zahlreichen Sportverbänden unterstützt, darunter die Premier League, der englische Fussballverband FA und der Radsportverband British Cycling.

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    Kommentare

    User #7027 (nicht angemeldet)

    Finde es unglaubwürdig wenn sich William einerseits für mentale Gesundheit einsetzen will und er dann andererseits die Aussprache mit dem Bruder jahrelang verweigert, in der Presse über "Insider" kommuniziert und den Wunsch des kranken Vaters nach Frieden in der Familie ignoriert! Er verschleppt Konflikte und spielt den Verletzten, dabei hat er zu der verfahrenen Situation ebenfalls beigetragen. Puh vorbildlich für das Volk ist so ein Verhalten nicht - da helfen auch keine Hochglanzprojekte.

    User #4440 (nicht angemeldet)

    Er nutzt das Thema, um sein Saubermann-Image als moderner, fürsorglicher Landesvater zu polieren. Dass er diese Empathie abschaltet, sobald es um seinen Bruder geht, entlarvt die Kampagnen als reine Fassade. Ein echter Botschafter für mentale Gesundheit würde wissen, dass Ausgrenzung und das Verweigern von Aussprachen kein gutes Vorbild sind.

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