Prinz Harry und King Charles haben schon wieder Zoff
Uganda zieht sich von den Invictus Games zurück. Prinz Harry gibt seinem Vater die Schuld dafür. Es herrscht wieder dicke Luft.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Harry und King Charles streiten schon wieder.
- Der Royal-Aussteiger gibt seinem Vater die Schuld an Ugandas Rückzug aus den Invictus Games.
- Dabei zog Harry auch für eine Annäherung und Versöhnung zurück nach London.
Und schon wieder streiten sich Prinz Harry (41) und King Charles (77). Wenige Wochen nach Harrys Heimkehr – ein Versuch der Annäherung – herrscht dicke Luft zwischen ihm und seinem Vater.
Hintergrund sind die Invictus Games, eine Sportveranstaltung für verwundete Kriegsveteranen, die Harry 2014 ins Leben gerufen hat. Die nächste Austragung findet im kommenden Jahr in Birmingham statt.
Uganda wurde im Juli in die Invictus Games aufgenommen, die Veteranen des Landes hätten 2027 teilnehmen sollen. Doch jetzt zieht sich Uganda wieder zurück – und Harry gibt seinem Vater die Schuld.
Muhoozi Kainerugaba, der Kommandant der ugandischen Armee, begründet den Rücktritt gegenüber «The Times»: Uganda ziehe sich zurück, um nicht den Eindruck zu erwecken, als würde sich das Land gegen King Charles stellen. Denn man «verehre» den Monarchen zutiefst.
Weiter sagte der General, dass sein Land «an nichts teilnehmen wird, was nicht Charles’ Zustimmung hat».
Ugandas General auf der Seite von King Charles
Er bezieht auch ganz klar Stellung gegen die Sussex: Im Verteidigungsministerium gebe es Fraktionen, die «diesen Harry-Meghan-Unsinn» unterstützten. Doch das unterbinde er sofort.
Gegenüber «ITV News» sagt eine Quelle, die den Sussex’ nahesteht: «Der Rückzug ist eindeutig die Folge von Charles’ Brief.»

Am Montag informierte der Monarch mit einem Schreiben verschiedene Behörden über den Status von Prinz Harry und Meghan Markle (45). Darin stellte er klar, dass die beiden «Privatpersonen mit wirtschaftlichen und wohltätigen Interessen» seien.
Harry soll nun Ugandas Rückzug mit diesem Schreiben in Verbindung bringen. Bereits zuvor soll er gemäss Insidern über den Brief «frustriert» gewesen sein. Denn Charles habe ihn verschickt, ohne zuvor mit seinem Sohn darüber zu sprechen.
Prinz Harry will mehr Zeit mit seinem krebskranken Vater verbringen
Auch wenn es keinen offenen, in der Öffentlichkeit ausgetragenen Streit zwischen Charles und Harry gibt, scheint dicke Luft zu herrschen. Dabei wurde die Heimkehr Ende August auch mit einer gewollten Annäherung begründet.
So will Prinz Harry wieder mehr Zeit mit seinem krebskranken Vater verbringen und sich versöhnen. Und auch Charles dürfte daran interessiert sein.
Bei der Grossbritannien-Reise von Harry im Juli sah er seinen Sohn und auch seine Enkel Archie (7) und Lilibet (5). Darüber soll sich der Monarch sehr gefreut haben.
Mit dem Brief und dem daraus folgenden Rückzug Ugandas dürfte die Versöhnung einen weiteren Rückschlag erlitten haben.






















