Rüge für Norwegens ESC-Act – Auftritt ist zu sexy!
Der Eurovision-Auftritt von Norwegens Jonas Lovv ist «nicht familienfreundlich», finden die Veranstalter. Nun musste die Performance abgeschwächt werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Hui! Was Norwegens ESC-Star Jonas Lovv wohl auf der Bühne geplant hatte?
- Der 31-Jährige musste seine Choreographie anpassen – die Performance war zu sexy.
- Norwegens ESC-Delegation erhielt eine offizielle Rüge vom Veranstalter.
Die Strassen Wiens verwandeln sich diese Woche zu einem musikalischen Hotspot.
Am Sonntagabend wurde in der österreichischen Hauptstadt der 70. Eurovision Song Contest eröffnet.
Auch die erste Halbfinal-Show ging mittlerweile bereits über die Bühne. 15 Länder traten am Dienstagabend in der Wiener Stadthalle auf. Zehn davon haben sich für das grosse Finale vom Samstag qualifiziert. Darunter auch die diesjährigen Favoriten Finnland und Griechenland.
Rüge für Norwegen: «Sexappeal reduzieren»
Doch für Schlagzeilen sorgt nun er: Jonas Lovv (31). Der norwegische ESC-Act erhielt nach den Proben nämlich eine offizielle Rüge von den Veranstaltern!
Grund dafür? Seine Performance sei zu provokant für eine familienfreundliche Sendung wie der Eurovision Song Contest. Für den Norweger und sein Team heisst es darum nun also: Umplanen, bevor er am Donnerstag in der zweiten Halbfinal-Show auftritt.
Was er auf der Bühne genau zeigen wollte, ist nicht bekannt.

Jonas Lovv selbst hat sich auf dem türkisfarbenen Teppich des weltgrössten Musikanlasses bereits zu der Rüge geäussert. «Um es deutlich zu sagen: Es war einfach zu sexy», meinte er gegenüber norwegischen Medien.
Auch Mads Tørklep, Delegationsleiter des norwegischen Teams, sagte: «Wir wurden gebeten, den Sexappeal zu reduzieren, da der Auftritt nicht ‹familienfreundlich› genug war. Dem werden wir nachkommen.»
Weiter Details konnte Tørklep nicht nennen. Nur so viel verriet er noch: «Wir müssen in einigen Punkten eindeutig einen Gang zurückschalten.»
Jonas Lovv tritt am Donnerstag im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest auf. Er wird den Song «Ya Ya Ya» performen. Die Choreographie wurde nun offenbar bereits angepasst.
ESC: Norwegen und Schweiz liegen hinten
In den ESC-Wettquoten befindet sich Norwegen derzeit auf Platz 22. Auch die Schweiz schaffte es bislang nicht in die vorderen Reihen.
Veronica Fusaro und ihr Song «Alice» belegen aktuell den 26. Platz.

Ob es der Thuner Sängerin am Donnerstag doch noch gelingen wird, für eine grosse Überraschung zu sorgen? Das bleibt abzuwarten.
Nach den ersten Proben in der Wiener Stadthalle hatte das Schweizer Team allerdings mit logistischen Herausforderungen zu kämpfen. Durch das Optimieren der Requisiten ging ein Grossteil der Zeit verloren.
Fusaro zeigte sich danach frustriert. Erst bei der zweiten Probe lief es schliesslich besser. Jetzt gehe es nur noch um Feinschliffe, sagte die Thunerin. «Aber im Grossen und Ganzen bin ich wirklich happy.»
Am Donnerstagabend wird sich nun also zeigen, ob die Schweiz punkten kann oder den Einzug in den ESC-Final verpasst.












