Zwischenrufe bei Israels ESC-Halbfinalauftritt

Keystone-SDA
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Österreich,

Während Israels erstem Halbfinaleinsatz beim 70. Eurovision Song Contest von Wien am Dienstagabend ist es zu einem Zwischenfall gekommen.

Noam Bettan
Noam Bettan am Dienstagabend beim ersten ESC-Halbfinal mit dem Beitrag «Michelle». - keystone

Demnach war auch in der Fernsehübertragung vor und während des Auftritts von Noam Bettan ein Zwischenrufer mit der Parole «Stop Genocide!» zu hören. «Die Person wurde später, nach weiterem Störverhalten und mehrmaligem Auffordern, dies zu unterlassen, aus der Halle gebracht», heisst es in einem Statement des ORF und der Rundfunkunion EBU.

Der ORF überträgt einen ungefilterten Audiofeed aus der Halle, und die betreffende Person habe sich in der direkten Nähe eines Mikrofons befunden. Dabei war der Zwischenrufer nicht der Einzige, der das ESC-Venue während des 1. Halbfinales verlassen musste. «Drei weitere Personen wurden ebenfalls wegen störenden Verhaltens und Nicht-Einhaltens der Hausordnung der Halle verwiesen», heisst es weiter.

Kommentare

User #5728 (nicht angemeldet)

Ich wäre schon mal glücklich darüber, wenn man diese politischen Fahnen am ESC verbieten würde. Denn das sind doch auch irgendwie Waffen die Unruhe stiften.

User #5728 (nicht angemeldet)

Wenn in einem Miethaus zwischen Mietparteien streit entsteht, wäre es dann nicht schön, bei einem Hausfest Frieden zu schliessen, statt beide auszugrenzen und den Streit weiter schwelen zu lassen?

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