Der polnische Regisseur Jerzy Skolimowski, der mit seinem Film «EO» im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes vertreten ist, hat sich mit einer Videobotschaft aus einem Krankenhaus in Warschau in Cannes zu Wort gemeldet.
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Fotografen in Cannes. - AFP
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  • Er sei so aufgeregt gewesen, dass sein Film in Cannes laufe, dass er lange nicht habe schlafen können, sagte der 84-Jährige am Freitag.

Wegen seines Schlafmangels sei er auf der Strasse gestürzt und mit dem Kopf gegen den Bürgersteig geknallt. Deswegen musste er ins Krankenhaus und konnte zur Premiere seines Films nicht an die Côte d'Azur reisen.

«EO» erzählt die Geschichte eines Esels - aus der Sicht des Tieres. Die Zuschauer folgen in dem berührenden Film, der mit wenig Dialog auskommt, den verschiedenen Stationen im Leben des Esels. Es bringt ihn unter anderem in einen Zirkus und in einen Schlachttransporter.

Skolimowski machte in seiner Videobotschaft die Geräusche «seines Esels» nach, wie er ihn nannte. «Ih Oh, Ih Oh, Ih Oh», sagte er immer wieder. Der Esel sei ein Lebewesen genau wie wir. «Ich protestiere gegen die industrielle Schlachtung von Tieren, und ich protestiere gegen die Pelzindustrie», sagte Skolimowski.

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