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Zoe Scarlett mit ungewöhnlichem Appell: «Entfolge mir, bitte!»

Aline Klötzli
Aline Klötzli

Basel,

Follower, die nur beobachten, nie liken oder kommentieren? Darauf hat Zoe Scarlett keine Lust. Sie appelliert darum: «Entfolge mir, bitte.»

Zoe Scarlett
Die einstige Pin-Up-Ikone und Unternehmerin Zoe Scarlett ruft ihre Follower zu einer ungewöhnlichen Aktion auf. - Instagrama/zoescarlett

Das Wichtigste in Kürze

  • Zoe Scarlett hat lieber weniger Follower als solche, die nur still beobachten.
  • Diejenigen, die nie liken, kommentieren oder speichern sollen ihr darum entfolgen.
  • Ihr Content sei kein Kino, schreibt die Unternehmerin auf Instagram.

Einen solchen Appell sieht man auf Social Media eher selten.

«Entfolge mir, bitte!», schreibt Zoe Scarlett in einem neuen Beitrag auf Instagram. Sie meint es wirklich ernst.

Die Zeilen machen stutzig. Will die Schweizer Unternehmerin wirklich Follower verlieren? Ja, aber nur diejenigen, die ihren Content still beobachten.

Inaktive Follower bringen ihr nichts

«Ich pfeife auf grosse Zahlen. Punkt», beginnt sie ihren Post. «13'000 Follower, die still konsumieren, nicht liken, nicht speichern, nicht reagieren – bringen mir nichts», erklärt Scarlett.

Darum: «Wenn du hier bist, um zu stalken, zu urteilen oder nur still zu beobachten – entfolge mir bitte.» Sie meint das wirklich ernst.

«Denn weisst du was? Stille Beobachter bremsen Reichweite.» Ihr Content sei kein Kino, betont die frühere Burlesque-Tänzerin.

«Entfolge mir, wenn du nur konsumierst, aber nicht bereit bist, mir ein Like zu schenken oder mal was zu kommentieren!»

Follower-Zahl bereits gesunken

Zoe Scarlett möchte stattdessen echte Menschen, Austausch, Verbindung und Wachstum. Sie entfernt regelmässig auch selber inaktive Follower. «Nicht aus Arroganz. Sondern aus Respekt vor meiner Arbeit, meiner Energie und meiner Community.»

Ist es dir wichtig, viele Follower zu haben?

In der Kommentarspalte erhält sie viel Zuspruch. Doch einige äussern sich auch kritisch.

«Für mich war Insta immer eine Fotoinspiration. Doch leider mutiert das hier zu einer Businessbörse, wo sich jeder bestmöglich anpreisen möchte. Ich habe dich abonniert, als ich dich noch mit Burlesque in Verbindung brachte. Jetzt ist es nicht mehr meins», heisst es beispielsweise.

Zoe Scarlett
Die Schweizer Pin-Up-Ikone: Zoe Scarlett. - Instagram/zoescarlett

Jemand anderes meint, dass auch der Algorithmus zum Problem beiträgt. «Mir zeigt es hier zum ersten Mal seit langem wieder mal einen Beitrag von dir», schreibt die Person.

So oder so scheint der ungewöhnliche Appell aber Wirkung zu zeigen: Während das einstige Pin-Up-Model im Post noch von 13'000 Followern schreibt, sind es nun noch 12'100 (Stand Donnerstagnachmittag).

«Über 400 habe ich von Hand entfernt»

Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Zoe Scarlett dazu: «Es sind knapp 460 weniger im Profil geworden. Jedoch etwas über 400 habe ich von Hand entfernt und der Rest ist freiwillig gegangen.»

Sie habe aber deutlich mehr Abschiede erwartet. «Denn ich mache ja seit Jahren wirklich was total anderes als mit was ich früher bekannt war.»

Zoe Scarlett wurde erstmals Mama

Erst vor wenigen Monaten machte Zoe Scarlett öffentlich, dass sie erstmals Mama geworden ist. In einem Beitrag auf Instagram gaben sie und ihr Mann Thomas Schilter die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter bekannt.

«Willkommen im Leben, kleines Wunder. Du machst unsere Welt noch schöner», schwärmten sie.

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Kommentare

User #5888 (nicht angemeldet)

Wenn sie das wünscht, dann bitte.

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