Mette-Marit entschuldigt sich für Freundschaft mit Epstein
«Nicht der Mensch, der ich gerne sein möchte»: Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit bittet öffentlich um Verzeihung – und um «Verständnis und Zeit».

Das Wichtigste in Kürze
- Prinzessin Mette-Marit (52) hatte intensiveren Kontakt zu Epstein als bisher angenommen.
- Die Kronprinzessin soll über 400 Nachrichten mit dem Sexualstraftäter ausgetauscht haben!
- Nun bittet sie in einer schriftlichen Stellungnahme um Verzeihung für ihre Freundschaft.
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich in einer schriftlichen Stellungnahme entschuldigt. Sie bittet um Verzeihung für ihre Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66).
«Es ist mir wichtig, Entschuldigung zu allen zu sagen, die ich enttäuscht habe», zitierte das Königshaus die Kronprinzessin am Freitag. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In der Mitteilung schrieb der norwegische Hof einleitend: «Wir verstehen die starken Reaktionen auf das, was in den letzten Tagen bekanntgeworden ist.» Mette-Marit distanziere sich entschieden von Epsteins Übergriffen und kriminellen Handlungen. Sie bedaure sehr, nicht früher erkannt zu haben, was für ein Mensch er war.
Kronprinzessin schaffe es gerade nicht, sich zu äussern
«Die Kronprinzessin möchte erzählen, was passiert ist, und sich ausführlicher erklären», hiess es in der Mitteilung weiter. Das schaffe sie aber gerade nicht: «Die Kronprinzessin befindet sich in einer sehr schwierigen Situation. Sie bittet um Verständnis dafür, dass sie Zeit braucht, um sich zu sammeln.»

Die «schwierige Situation» dürfte sich gleich auf mehrere Dinge beziehen. Der Name der Frau von Norwegens Kronprinz Haakon (52) taucht Hunderte Male in den Akten zum Fall Epstein auf.
Zwischen 2011 und 2014 soll Mette-Marit nahezu 400 Nachrichten und E-Mails mit dem verurteilten Sexualstraftäter ausgetauscht haben.
Jahrelanger Kontakt
Die beiden sollen über Jahre Kontakt gehabt und sich über viele private Dinge ausgetauscht haben. Auch nachdem der US-Sexualstraftäter bereits zum ersten Mal verurteilt worden war!

Das hat in Norwegen grosse Kritik ausgelöst – und auf Instagram einen regelrechten Shitstorm gegen die Kronprinzessin! Deshalb blieb dem Königshof nichts anderes übrig, als die Kommentarfunktion auszuschalten.
Mette-Marit verbrachte 2013 sogar mehrere Tage in einem Haus von Epstein in Palm Beach (US-Bundesstaat Florida). Was der norwegische Hof bestätigte.
Marius vor Gericht
Kurz nach der Veröffentlichung der neuen Epstein-Informationen der nächste Schlag für Mette: In dieser Woche hat in Oslo ein Vergewaltigungsprozess gegen ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby (29) begonnen. Er muss sich wegen 38 Anklagepunkten verantworten.
Auch gesundheitlich hat die Kronprinzessin es schwer: Sie hat eine chronische Lungenkrankheit und braucht deshalb eine neue Lunge.
















