Gil Ofarim behauptet im Dschungelcamp: Davidstern-Video ist Fake
Gil Ofarim bricht im Dschungelcamp sein Schweigen zum Davidstern-Skandal. Am Lagerfeuer behauptet er, das Beweis-Video sei manipuliert.

Das Wichtigste in Kürze
- Gil Ofarim spricht im Camp über den Davidstern-Skandal von 2021.
- Er behauptet, das damalige Hotel Video sei nicht das Original gewesen.
- Der Anwalt des Hotelmitarbeiters sprach von keiner Schweigepflicht, nur Unterlassung.
Gil Ofarim (43) wurde im RTL Dschungelcamp immer wieder auf den Davidstern-Skandal angesprochen. Lange blockte er ab und verwies auf eine angebliche Verschwiegenheitserklärung. Jetzt bricht er am Lagerfeuer plötzlich sein Schweigen und stellt eine neue Behauptung in den Raum.

Ofarim sagt im Camp: «Es wurde nachgewiesen, dass das Band nicht das Originalband ist. Es wurde nachgewiesen, dass von allen Kameraaufnahmen mehrere Sekunden gefehlt haben. Es gab einen Zeugen, der in der Schlange stand, den ich nicht kenne, der ausgesagt hat, er habe den Davidstern gesehen.»
«Das Video ist nicht das Original»
Später sagt er im Gespräch mit Simone Ballack (49) erneut: «Das Video, das im Umlauf ist, ist nicht das Original. Das Video, das der Digitalforensiker hatte, ist nicht das Original.»
Damit stellt Ofarim indirekt infrage, ob das Video, das im Verfahren eine zentrale Rolle spielte, vollständig gewesen sei.
Der Skandal von 2021
Ausgelöst wurde der Fall durch ein Instagram Video im Oktober 2021.
Ofarim behauptete damals, ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihn aufgefordert, seine Davidstern-Kette abzulegen.
Der Hotelmitarbeiter bestritt den Vorwurf und ging juristisch dagegen vor. Im Prozess war auf dem Überwachungsvideo nicht zu sehen, dass Ofarim eine Davidstern-Kette trug.
Geständnis, Einstellung, Geldauflage
Im November 2023 legte Ofarim vor dem Landgericht Leipzig ein Geständnis ab und entschuldigte sich. Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt, es gab kein Urteil und damit keine Vorstrafe. Ofarim zahlte 10’000 Euro.
Seine Aussagen aus dem Dschungelcamp stehen im Widerspruch zu diesem Geständnis und dürften die Debatte um den Fall neu anheizen.



















