Paula Schramms Karriere begann früh, noch zu Zeiten von Günter Pfitzmann. Heute spielt sie eine Krimi-Kommissarin und eine junge Ärztin. Zu Krankenhaus-Berufen hat sie eine klare Meinung.
In der Krimiserie «SOKO Hamburg» spielt Paula Schramm die Kommissarin und IT-Expertin Franziska «Franzi» Berger. Foto: Christoph Soeder/dpa
In der Krimiserie «SOKO Hamburg» spielt Paula Schramm die Kommissarin und IT-Expertin Franziska «Franzi» Berger. Foto: Christoph Soeder/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Sie spielt in der Serie «Die jungen Ärzte» eine Medizinerin: Paula Schramm (32) hat «grössten Respekt» vor allen Berufen im Krankenhaus.

Durch ihre Erfahrungen vor der Kamera wisse sie, dass sie im wahren Leben diesen Herausforderungen nicht gewachsen wäre, sagte Schramm der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Ich bin jedem und jeder dankbar, der diesen Beruf mit Herz macht. Er verdient viel mehr Respekt und definitiv eine bessere Bezahlung an vielen Stellen.»

Ab dem 20. Dezember (18.00 Uhr) ist Schramm wieder in der «SOKO Hamburg» (ZDF) dabei, als Kommissarin und IT-Expertin Franziska «Franzi» Berger. Für sie sei die TV-Sonderkommission «ein fantastisches Ermittlerteam, das unermüdlich arbeitet, mit gutem Humor und kreativen Ermittlungsstrategien. Die Fälle spielen nicht nur in Hamburg, sondern auch im Alten Land, was die Folgen optisch unterscheidet und spannend macht.» Ausserdem gebe es tolle Episodenrollen.

Welche Krimis guckt Schramm selbst gerne? Die «letzte unglaublich gute» Serie sei «Unbelievable» auf Netflix gewesen. «Sie erzählt von dem Aufklären mehrerer Vergewaltigungen und vor allem was passiert, wenn Opfern nicht geglaubt wird. Hochaktueller Stoff, toll gespielt.»

Schramm, die mit der Kinderserie «Schloss Einstein» bekannt wurde, hatte ihre erste Rolle mit sieben Jahren - in der Serie «Praxis Bülowbogen» mit Günter Pfitzmann. «Aber ehrlicherweise erinnere ich mich recht wenig an die Dreharbeiten. Sehr wohl aber an die tolle Geburtstagskarte, die, wenn man sie aufklappte 'Happy Birthday' spielte.» Ein Kurierdienst habe diese damals an ihrer Haustür abgegeben. «So etwas hatte ich zuvor noch nie gesehen. Weder einen Kurier, noch eine musizierende Karte.»

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