Papst Leo XIV feierte erstmals Ostermesse auf Petersplatz

Maja Bojic
Maja Bojic

Italien,

Papst Leo XIV feierte erstmals die Ostermesse auf dem Petersplatz, spendete den Segen «Urbi et Orbi» und rief zu Frieden und Hoffnung auf.

Papst Leo XIV
Leo XIV zelebrierte am Ostersonntag 2026 erstmals die Messe auf dem Petersplatz. - keystone

Papst Leo XIV zelebrierte am Ostersonntag 2026 erstmals die Messe auf dem Petersplatz. Er spendete anschliessend den traditionellen Segen «Urbi et Orbi»

Die Feier wurde von Zehntausenden Gläubigen besucht und weltweit live übertragen.

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Auf dem Petersplatz in Rom versammelten sich mehr als 40’000 Menschen zum Ostergottesdienst unter freiem Himmel. Die Messe markierte das erste Osterfest des neuen Kirchenoberhaupts seit Beginn seines Pontifikats im Mai 2025, wie die «Stimme» berichtet.

Papst Leo XIV kritisiert Ungerechtigkeit und spendet Urbi et Orbi

In seiner Osteransprache kritisierte der Papst soziale Ungerechtigkeiten und ruft zu globalem Frieden auf. Er beklagte die «Unterdrückung der Schwächsten» und die Profitgier, die die Ressourcen der Erde raubt.

Zudem kritisierte er die Gewalttaten des Kriegs, die töten und zerstören, so die «SRF». Nach der Predigt spendete Leo XIV den traditionellen Segen «Urbi et Orbi» – «der Stadt und dem Erdkreis».

Er wünschte den Versammelten frohe Ostern unter anderem in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch. Dieses Ritual wird in vielen Ländern live im Fernsehen und Livestream verfolgt, berichtet das «T‑Online».

Papst Leo XIV ruft zu Frieden auf und setzt Zeichen der Solidarität

Der Papst nutzte die Osterfeier als Plattform, um weltweiten Frieden zu betonen. Er forderte, «die Waffen niederzulegen» und Konflikte friedlich beizulegen, wie die «SRF» dokumentiert.

Leo XIV ist das Oberhaupt von mehr als 1,4 Milliarden Katholiken weltweit. Mit dieser ersten Osterliturgie unterstrich er seine Botschaften von Hoffnung und Frieden, berichtet «T‑Online».

Papst Leo XIV
Leo XIV nutzte die Osterfeier, um soziale Ungerechtigkeiten zu kritisieren und zu globalem Frieden aufzurufen. - keystone

Im Anschluss an den Gottesdienst folgten weitere traditionelle Osterfeierlichkeiten im Vatikan. Dabei setzten die Veranstaltungen Zeichen der Solidarität mit Menschen in Konfliktregionen, wie internationale Nachrichtenagenturen festhalten.

Kommentare

User #2229 (nicht angemeldet)

Was ist Papst?

User #5025 (nicht angemeldet)

Ich bin reformiert, der Papst als Amt bedeutet mir also überhaupt nichts und ich sehe dieses Amt nicht als was Besonderes oder Erhabenes. Vor Gott sind alle seine Schäfchen gleich. Trotzdem: Dieser Papst, dieser Mensch, der schon seit Jahrzehnten viel Gutes getan hat vor seiner Amtszeit in Rom, imponiert mir total. Der Mann hat Mut, spricht Klartext, auch dann, wenn es für Machthaber oder auch mal die eigenen Reihen unangenehm ist. Da haben sie mal den Richtigen gewählt.

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