Jimmy Kimmel

Nach Zwangspause: Jimmy Kimmel verlängert Talkshow-Vertrag

Keystone-SDA
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USA,

Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel verlängert seinen TV-Vertrag um ein weiteres Jahr – trotz einer politisch aufgeladenen Zwangspause im Herbst.

Jimmy Kimmel
Das wohl bekannteste Beispiel ist Jimmy Kimmel. Die Show des Late-Night-Talkers wurde im vergangenen Herbst abgesetzt. (Archivbild) - AP

Das Wichtigste in Kürze

  • Kimmel verlängert seinen Vertrag, seine Show bleibt bis mindestens Mai 2027 on air.
  • Die Zwangspause nach kritischen Äusserungen löste eine Debatte über Meinungsfreiheit aus.
  • Bei seiner Rückkehr kritisierte Kimmel Trump und warnte vor politischer Einflussnahme.

Nach einer rund einwöchigen Zwangspause seiner US-Late-Night-Sendung im Herbst hat Moderator Jimmy Kimmel seinen TV-Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Nach dpa-Informationen wird die Show «Jimmy Kimmel Live!» somit bis mindestens Mai 2027 fortgesetzt.

Kimmel selbst postete auf der Plattform Instagram einen entsprechenden US-Medienbericht und schrieb darunter, wohl augenzwinkernd: «Ich freue mich, ein weiteres Jahr ohne Talent anzukündigen.» US-Präsident Donald Trump hat Kimmel, der ihn häufig auf die Schippe nimmt, immer wieder als untalentiert verunglimpft.

Kimmel gehört zu den bekanntesten Late-Night-Talkern im US-Fernsehen. Der Sender ABC strahlt die Sendung aus, er moderiert sie seit 2003. Im September war es zu einer Zwangspause gekommen: Der Disney-Konzern, zu dem der Sender ABC zählt, hatte die Sendung aufgrund von Kimmels Äusserungen über den tödlichen Angriff auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Begründet wurde das damit, eine angespannte Situation im Land nicht weiter anheizen zu wollen.

Debatte über Meinungs- und Pressefreiheit in den USA

Die vorübergehende Absetzung der Sendung befeuerte wiederum eine Debatte um die Meinungs- und Pressefreiheit in den USA. Trump hatte die Pause der Sendung als «gute Nachrichten für Amerika» gefeiert.

Der Moderator Kimmel nimmt – wie andere Late-Night-Talker auch – in pointierter Weise regelmässig die Politik des US-Präsidenten auseinander. Die Zwangspause war dann kürzer, als Fans der Show befürchtet hatten: Nach rund einer Woche kam sie ins US-Fernsehen zurück.

In der ersten Ausgabe nach der Pause hatte Kimmel dem Publikum gesagt, es sei nie seine Absicht gewesen, den Mord an einem jungen Mann zu verharmlosen. Zugleich platzierte er einen Appell für Meinungsfreiheit und attackierte Trump: «Eine Drohung der Regierung, einen Komiker zum Schweigen zu bringen, den der Präsident nicht mag, ist unamerikanisch.»

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