Nach Spekulationen um Gesundheit: Ariana Grande kündigt Auszeit an
Jetzt zieht Ariana Grande die Reissleine: Schon lange sorgen sich die Fans um ihren Gesundheitszustand. Nun legt die Sängerin eine Pause ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein neues Musikvideo von Ariana Grande löste bei den Fans grosse Sorgen aus.
- Jetzt wird bekannt: Die Sängerin wird sich vorerst aus dem Rampenlicht zurückziehen.
- Nach Abschluss ihrer Tournee plant Grande eine Auszeit, teilt ihr Sprecher mit.
Schon seit geraumer Zeit wird auf Social Media immer mal wieder über ihr Aussehen diskutiert. Nun hat Ariana Grande (33) offenbar genug gehört: Sie kündigt eine Auszeit an und will sich vorerst aus dem Rampenlicht zurückziehen.
In den vergangenen Monaten löste das Erscheinungsbild der US-Sängerin jede Menge Spekulationen aus. Fans machten sich zunehmend Sorgen um den Gesundheitszustand ihres Idols. Und das, obwohl Grande selbst stets beteuerte, gesund zu sein.
«Endlose, anhaltende öffentliche Beobachtung»
Die öffentliche Kritik dürfte nun auch einer der Gründe für ihre Auszeit sein. So deutet es jedenfalls ihr Sprecher an. Gegenüber «People» erklärt er: «Ariana wird sich nach Abschluss der Eternal Sunshine Tour etwas aus der Öffentlichkeit zurückziehen.»

Und weiter: «Sie freut sich darauf, die Tournee zu beenden und sie auf einem Höhepunkt abzuschliessen, sowohl gesund als auch glücklich. Und sich dann eine wohlverdiente Auszeit von der öffentlichen Arbeit und den Auftritten zu nehmen, die zu endloser, anhaltender öffentlicher Beobachtung geführt haben.»
Ariana Grande gibt Hauptrolle in Musical auf
Die Tournee von Ariana Grande dauert noch bis am 1. September. Danach hätte die Schauspielerin im Musical «Sunday in the Park with George» mitspielen sollen, welches nächstes Jahr im Londoner West End vorgestellt wird. Diese Hauptrolle hat sie nun aber aufgegeben.

In einer Erklärung der Produzenten heisst es: «Nach der heutigen Ankündigung von Ariana Grandes Team können wir bestätigen, dass sie beschlossen hat, von Sunday in the Park with George zurückzutreten.»
Und weiter: «Wir wissen, dass dies keine leichte Entscheidung war, und sie trifft sie mit unserem vollen Verständnis und unserer Unterstützung.»
Neues Musikvideo: Fans zeigen sich schockiert
Die Ankündigung der Auszeit kommt, nachdem Ariana Grande erst vor wenigen Tagen erneut für Aufsehen gesorgt hat. Die Sängerin veröffentlichte das Musikvideo ihres Songs «Petal». Sofort sammelten sich unter dem Clip besorgte Kommentare von Fans.
«Ich kann ihr gesamtes Skelett sehen», schrieb etwa jemand. Eine weitere Person meinte: «Sie ist von Menschen umgeben, die ihr dieses Verhalten ermöglichen. Essstörungen sind kein Scherz.»

Und auch dieser User äusserte sich ähnlich: «Ich verurteile ihr Team, ihre Freunde und ihre Familie. Das ist doch Wahnsinn.»
Jemand anderes zeigte sich ebenso entsetzt: «Das war schwer anzusehen. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Menschen in ihrem Umfeld nur noch versuchen, ihr so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen, bevor sie stirbt.»
Ein weiterer Kommentar lautete: «Ich liebe diese neue Ära, aber ich mache mir trotzdem jedes Mal Sorgen, wenn ich sehe, wie deutlich ihre Knochen hervortreten. Ich hoffe, es geht ihr bald besser.»
Sängerin spricht von gesellschaftlichem Problem
Das Aussehen von Ariana Grande sorgt schon länger für Gesprächsstoff. Bereits vor zwei Jahren hat sie sich in einem Interview zu der Mager-Kritik geäussert.
Sie erklärte, dass sie schon seit ihrer Teenagerzeit mit solchem «Lärm» konfrontiert werde. «Es ist etwas, das unangenehm ist, egal, in welchem Ausmass man es erlebt», so Grande.

Die «7 Rings»-Interpretin gab sich besorgt über das Bewerten von Äusserlichkeiten und sprach von einem gesellschaftlichen Problem. «Die Leute äussern sich so selbstsicher dazu, dass ich das für wirklich gefährlich halte.»
Brauchst du Hilfe?
Menschen mit Essstörungen und ihr Umfeld finden in der Schweiz kostenlose Unterstützung:
• AES – Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen: Beratung für Betroffene und Angehörige per E-Mail, Telefon oder vor Ort in Zürich. Kostenlose Erstgespräche und Vermittlung an Fachpersonen möglich. Telefon: 043 488 63 73, E-Mail: [email protected].
• Die Dargebotene Hand (143): Rund um die Uhr erreichbar – anonym per Telefon, Chat oder E-Mail. Kostenlose Hilfe in Krisensituationen.















