Radio SRF 3: Putzfrau platzt in Live-Sendung mit Mona Vetsch rein
Für Mona Vetsch und Anic Lautenschlager gab es gestern unerwarteten Besuch im Radiostudio – und zwar vom Reinigungspersonal …
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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Putzfrau betritt am Donnerstagmorgen unerwartet das Radiostudio von SRF 3.
- Trotz laufender Sendung und offener Mikrofone führt diese ihre Arbeit fort.
- Doch: Laut SRF sollte das Reinigungspersonal auf das nächste Musikstück warten.
Dieser Besuch kam unerwartet!
Zu Gast in der Morgensendung bei Radio SRF 3 spricht Mona Vetsch (51) mit Moderatorin Anic Lautenschlager (42) über ihre Top-100-Playlist von Schweizer Songs. Hintergrund: Gestern Donnerstag wurde das musikalische Programm ausschliesslich mit Mundart-Songs bespielt.
Während die beiden Frauen nichts ahnend plaudern, wischt sich im Hintergrund plötzlich eine weitere Person ins Bild. Die Rede ist von einer Reinigungskraft, die mittlerweile im Radiostudio angekommen ist. Und dort ihre Arbeiten konsequent fortführt – trotz Live-Sendung und offenen Mikrofonen.
Für das Publikum war die Szene im TV zu sehen. Denn die Radio-Morgensendung wird unter dem Namen «3 auf zwei» auf SRF zwei ausgestrahlt.
Putzfrau hätte warten müssen
Zunächst hält sich die Putzfrau im Hintergrund auf, doch einmal feucht durchwischen möchte sie überall. Kaum ertönt «Welcome Home» von Splendid feat. Faber, nimmt sie den Arbeitsplatz von Lautenschlager in Angriff.
Die Moderatorin macht der Putzfrau auch gleich Platz, rutscht mit dem Stuhl zur Seite, hält ein Kabel hoch. Gestört fühlt sich die Moderatorin von ihrer Arbeit offenbar nicht.
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Doch ist es überhaupt erlaubt, das Radiostudio während einer laufenden Sendung zu reinigen?
Gegenüber Nau.ch erklärt der Sender: «Die Gebäudereinigung bei SRF findet regelmässig in den frühen Morgenstunden statt. Die Reinigungskräfte kennen die Abläufe im Sendebetrieb und können Studios betreten, wenn die Mikrofone nicht geöffnet sind, beziehungsweise während eines Musikstücks.»

Offenbar aber war der Frau am Donnerstag diese Regel entfallen. Nur wenige Schritte hinter Mona Vetsch wischt sie den Boden unbekümmert weiter. Obwohl die Moderatorin gerade live über die Anfänge ihrer Karriere spricht.
Glück im Unglück: Die Vollprofis lassen sich nichts anmerken und reden bedenkenlos weiter. Vom Putz-Einsatz kriegen die Radiohörer nichts mit.
Dennoch betont SRF, dass die Arbeiten der Reinigungskraft während einer Moderation eigentlich kurz unterbrochen werden müssten. Und erst danach bei laufender Musik fortgesetzt werden. Es heisst: «Solche Situationen gehören zum alltäglichen Radiobetrieb und beeinträchtigen die Sendung nicht.»












