Moderatorin Ruth Moschner hatte «bösartigen Hautkrebs»

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Deutschland,

    Im Rahmen eines Charityevents spricht Ruth Moschner erstmals über ihre frühere Hautkrebs-Diagnose. Die Moderatorin macht auf Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam.

    Ruth Moschner
    Moderatorin Ruth Moschner spricht über ihre frühere Diagnose Hautkrebs. - getty images

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ruth Moschner setzt sich seit Jahren aktiv für Krebsvorsorge ein.
    • Im Zuge dessen macht die Moderatorin ihre frühere Hautkrebs-Diagnose öffentlich.
    • Dank einer frühzeitigen Erkennung konnte die Krankheit erfolgreich behandelt werden.

    Vor der Kamera gibt sie sich als immer gut gelaunte Moderatorin. Doch im Leben von Ruth Moschner gab es eine Phase, die von einer düsteren Diagnose geprägt war. Bei einer Charityveranstaltung in Berlin spricht die 50-Jährige erstmals über ihren «bösartigen Hautkrebs», gegen den sie einst ankämpfen musste.

    Entdeckt hatten Ärzte die Krankheit aufgrund eines Hautflecks – glücklicherweise genug früh. «Ich wäre eine der Patientinnen gewesen, die durch das Raster fallen», erklärt Moschner laut «Tag24». Damit beschreibt sie jenes Szenario, wäre die Diagnose erst zu einem späteren Zeitpunkt gestellt worden.

    Ruth Moschner
    Ruth Moschner am 21. Juni beim Felix Burda Award 2026 in Berlin. - getty images

    Trotz der frühen Erkennung sei der Befund für Moschner verständlicherweise ein schwerer Schlag gewesen. Das Thema Vorsorge liegt ihr deshalb besonders am Herzen. Seit längerer Zeit engagiert sie sich für die Aufklärung von Gesundheitsthemen.

    Gehst du zur Krebsvorsorge?

    Die Moderatorin nutzt ihre Stimme, um auf regelmässige Untersuchungen aufmerksam zu machen. Gerade bei Erkrankungen wie Darm- oder Hautkrebs könne eine frühe Diagnose entscheidend sein. Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens ein erhöhtes Risiko für diese Krebsarten.

    Vorsorge wurde zum Alltag

    Was Darmkrebs betrifft, ist Ruth Moschner familiär vorbelastet. Arztbesuche kamen für die TV-Frau deshalb nicht erst mit dem fortschreitenden Alter infrage. «Für mich galt die Regel nicht, erst ab dem 50. Lebensjahr zur Vorsorge zu gehen.»

    Ohnehin finde sie diesen Zeitpunkt für Frauen «viel zu spät», wie die Moderatorin an der Gala klarstellt.

    Ruth Moschner appelliert an Krebsvorsorge.

    Medizinische Checks ist sie sich seit längerer Zeit gewohnt. «Man kann es machen, es ist wirklich kein Drama», ermutigt Moschner.

    Und dennoch fährt sie vor jeder Darmspiegelung mit einem mulmigen Gefühl in die Praxis: «Ich gehe da immer rein und hoffe, dass ich eine gute Nachricht bekomme (...). Und so war es bisher auch.»

    Ruth Moschner kämpfte gegen Fake-News

    Schon vor rund zwei Jahren kursierten Falschmeldungen über Moschners Gesundheit. Dubiose Seiten behaupteten damals ohne Belege, die Moderatorin habe einen Schlaganfall erlitten.

    Ruth Moschner
    Im Sommer 2024 kursierten Gerüchte über einen angeblichen Schlaganfall der Moderatorin. - getty images

    Die Moderatorin räumte damals mit den Fake-News auf und machte ihrem Ärger Luft: «Jemandem via KI-Artikel eine Krankheit anzudichten, ist einfach nur pietätlos. Schämt euch», schimpfte sie. «Und sollte eine echte Person für diesen Schwachsinn noch Geld kassiert haben, umso ekelhafter.»

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