Die Rapper Kanye West und Drake planen ein Benefizkonzert im Los Angeles Memorial Coliseum, um sich für die Begnadigung eines Inhaftierten einzusetzen.
Kanye West
Drake (l.) und Kanye West machen gemeinsame Sache. - [M] Kathy Hutchins/Shutterstock.com / Tinseltown/Shutterstock

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 9. Dezember veranstalten Kanye West und Drake ein Benefizkonzert in Los Angeles.
  • Die Rapper setzen sich für die Begnadigung von Larry Hoover, einem Bandenführer, ein.
  • Dieser hat unter anderem aus dem Gefängnis einen erfolgreichen Drogenring geführt.

Die Rapper Kanye West (44) und Drake (35) werden am 9. Dezember ein Benefizkonzert im Los Angeles Memorial Coliseum veranstalten. Sie setzen sich für die Begnadigung des inhaftierten Chicagoer Bandenführers Larry Hoover (70) ein.

West teilte auf Instagram ein Plakat für die Veranstaltung mit der Bildunterschrift «Gottes Plan». Dies ist eine Anspielung auf den Titel von Drakes 2018er Hit. Der «Jail»-Interpret ist als Headliner aufgeführt, während sein kanadischer Kollege der besondere Gast des Abends ist. 

Im Oktober teilte Drakes Mentor James Prince (56) mit, dass sie daran arbeiten, «unseren Bruder Larry Hoover zu befreien». Worum es genau ging, verriet der Musikmanager damals noch nicht.

Vor vier Tagen postete er ein gemeinsames Foto mit den beiden Musik-Stars und kommentierte es mit den Worten: «Was für eine schöne Nacht ich letzte Nacht in Kanada hatte. Lasst uns Geschichte schreiben, 9. Dezember, Free Larry Hoover Concert.»

Kanye West meint, Larry Hoover soll auch Gutes getan haben

Larry Hoover, Mitbegründer der kriminellen Vereinigung Disciples, verbüsst sechs lebenslange Haftstrafen. Er hat 1973 den Mord an einem 19-jährigen Drogendealer angeordnet und später vom Gefängnis aus einen Drogenring geleitet. Dieser brachte schätzungsweise 100 Millionen Dollar pro Jahr ein.

West war 2018 bei einem Treffen mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump (75) im Weissen Haus. Da sagte er, dass die Freilassung von Hoover für ihn «sehr wichtig» sei. «In einem alternativen Universum bin ich er», sagte der Grammy-Gewinner in einer ausschweifenden Rede. «Und ich muss ihn befreien, weil er in Chicago Positives getan hat.»

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