Johnny Depp punktet in Rechtsstreit mit früherem Anwalt

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USA,

«Fluch der Karibik»-Star Johnny Depp hat in seinem langwierigen Gerichtsstreit mit einem früheren Anwalt einen Teilerfolg verbucht.

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Johnny Depp posiert 2017 an einer Filmpremiere in London. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Johnny Depp kann vor Gericht einen Teilerfolg verbuchen.
  • Ein mündlicher Honorar-Vertrag mit seinem Ex-Anwalt ist nicht gültig.
  • Der Schauspieler fordert nun die Rückzahlung von Millionenbeträgen.

Nach dem Urteil eines Richters in Los Angeles ist ein mündlicher Honorar-Vertrag, den Johnny Depp (55) und sein Ex-Anwalt 1999 ausgehandelt hatten, nicht gültig. Die Absprache hätte nach kalifornischem Recht schriftlich erfolgen müssen, hiess es in dem Urteil, wie die US-Branchenblätter «Variety» und «Hollywood Reporter» am Dienstag berichteten.

Der Schauspieler fordert von dem Anwalt die Rückzahlung von Millionenbeträgen, um die er sich betrogen fühlt. Depp hatte im vorigen Herbst Klage eingereicht. Der Anwalt konterte mit einer Gegenklage, dass der Filmstar ihm für Leistungen Geld schulde.

Prozess startet nächstes Jahr

Mündliche Absprachen, die mit einem Handschlag besiegelt werden, sind laut «Variety» in Hollywood verbreitet. Das Urteil könnte damit für die Unterhaltungsindustrie Folgen haben.

Der Gerichtsstreit ist für Depp damit aber noch nicht beendet. Ein Prozess in dem Millionenstreit ist für Mai 2019 geplant.

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