Til Schweiger: «Trinke seit Februar keinen Alk mehr»
Nach mehreren Kontrollverlusten zog Til Schweiger Anfang des Jahres die Reissleine. Seit dem 1. Februar hält er sich komplett von Alkohol fern.

Das Wichtigste in Kürze
- Til Schweiger verzichtet seit dem 1. Februar gänzlich auf Alkohol.
- Nach der «Zwei-Gläser-Regel» fiel der Schauspieler zurück in alte Muster.
- Vom einen Tag auf den anderen zog er schliesslich Konsequenzen.
Jahrelang hatte Til Schweiger seinen Alkoholkonsum nicht mehr unter Kontrolle. Jetzt hat der Schauspieler einen Schlussstrich gezogen: Seit neun Monaten trinkt er nach eigenen Angaben keinen Tropfen mehr.
In der aktuellen «Playboy»-Ausgabe gewährt der 62-Jährige persönliche Einblicke in eine schwierige Lebensphase. Dabei spricht er offen über verlorene Kontrolle, gescheiterte Versuche, seinen Alkoholkonsum einzuschränken, und den Entschluss, vollständig abstinent zu leben.
Til Schweiger scheiterte an «Zwei-Gläser-Regel»
Bevor er vollständig auf Alkohol verzichtete, hatte Schweiger zunächst versucht, seinen Konsum mit einer «Zwei-Gläser-Regel» einzudämmen. Eine gewisse Zeit habe das funktioniert, doch schliesslich sei er wieder in alte Verhaltensmuster zurückgefallen.

Seiner damaligen Situation wurde er sich bewusst: «Ich habe die Kontrolle mehr als einmal verloren und jedes Mal zu viel getrunken. Ich wusste, ich muss das ändern.» Daraufhin habe er die Konsequenz gezogen und von einem Tag auf den anderen vollständig aufgehört zu trinken.
Heute sagt er stolz: «Ich habe seit dem 1. Februar keinen Alkohol mehr getrunken.»
Sich selbst schätzt er mittlerweile anders ein: «Von meiner Persönlichkeit her bin ich sicher eine Suchtperson.»
Therapie als Wendepunkt
Auch die Vorwürfe aus dem Jahr 2023 im Zusammenhang mit den Dreharbeiten zu «Manta, Manta – Der Film» lässt Til Schweiger nicht aus. Er bestätigt erneut, einem Line Producer damals eine Ohrfeige gegeben zu haben. Noch am selben Tag habe er sich für den Vorfall entschuldigt.

Mit etwas Abstand betrachtet er sein damaliges Verhalten offenbar selbstkritischer. Die Therapie habe ihm dabei geholfen, eigene Fehler besser zu verstehen. Über den Vorfall sagt er rückblickend: «Wenn ich die Therapie früher gemacht hätte, wäre dieser Ausraster am Set wahrscheinlich nicht passiert.»
Heute fühle er sich so ausgeglichen wie noch nie. Seinen aktuellen Zustand vergleicht Schweiger mit einem «Stadium von innerer Ruhe, in der ich mein ganzes Leben nicht war».
Schauspieler ist frisch verliebt
Auch in Liebesdingen gibt es Neuigkeiten. Zum ersten Mal bezeichnet Til Schweiger seine Partnerin im Interview ausdrücklich als «meine Freundin».
Einen Namen nennt er allerdings nicht. Der «Bild» zufolge soll es sich um Oona T. handeln. Sie leitet demnach eine Kindertagesstätte in Berlin und hält sich häufig auf Mallorca auf.
Seine Partnerin scheint ihm auch dabei geholfen zu haben, den Blick wieder stärker auf die positiven Seiten seines Lebens zu richten. Auf seiner Finca habe sie ihn daran erinnert, welchen Wert das besitzt, was er sich über die Jahre aufgebaut hat.

Ihre Worte sind ihm offenbar in Erinnerung geblieben: «Ist dir eigentlich bewusst, wie schön das hier alles ist, das du erschaffen hast? Dass du das in deinem Leben ohne Hilfe ganz allein aufgebaut hast? Du müsstest doch jeden Tag über dein Grundstück laufen und dich da drüber freuen.»
Mittlerweile scheint der Schauspieler diesen Rat zumindest gelegentlich zu beherzigen. Tatsächlich gehe er inzwischen manchmal über sein Grundstück und geniesse bewusst, was er erreicht hat.















