Heidi Klum posiert in Kleidern aus Abfall – «Kann alles tragen»

Luca Micheli
Luca Micheli

USA,

Aus Müll mach Tüll! Dass es für extravagante Outfits nicht immer edle Stoffe braucht, beweist jetzt Heidi Klum.

Heidi Klum
Heidi Klum sorgt mit ihren Looks immer wieder für Aufsehen. So auch jetzt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Heidi Klum wirft sich für ihr neues Fotoshooting in verschiedene Abfall-Materialien.
  • Schönheit könne von den unerwartetsten Orten stammen, erklärt ihre Designerin.
  • Das Topmodel selbst sagt: «Gib mir einen Müllsack! Ich kann alles tragen.»

Diese Outfits sind doch Müll!

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Für die aktuelle Ausgabe des «Hunger»-Modemagazins hat sich Heidi Klum in ganz besonderen Schalen geworfen. Das Topmodel liess sich einmal mehr in aussergewöhnlichen Kreationen ablichten – griff dabei aber auf überraschende Materialien zurück.

Denn: Die Kleidungsstücke der 52-Jährigen wurden ausschliesslich aus alltäglichen Abfällen gefertigt. Hinter den ausgefallenen Designs steckt die ukrainischstämmige Modemacherin Lessja Verlingieri mit ihrem Label Lever Couture.

Heidi Klum
Nichts mit edlen Stoffen: Heidi Klum kleidet sich neuerdings mit Abfall ein. - Instagram / @hungermagazine

Stars wie Beyoncé (44), Ariana Grande (32) oder Rita Ora (35) liessen sich bereits von ihr einkleiden. Auch Lady Gagas (39) Look aus dem «GNTM»-Final 2011 stammt von Lever Couture. Am Beispiel Klum beweist die Designerin erneut, dass der Kreativität zumindest in Sachen Mode keine Grenzen gesetzt sind.

Heidi Klum trägt Abfälle von Designerin

So verwandelte Verlingieri schwarze Abfallsäcke, rosafarbenes Plastik und transparente Kleidersäcke – alles Abfälle ihres Ateliers – gekonnt in opulente Roben. Während solche Materialien sonst schnell im Mülleimer landen, sorgen sie in dieser neu geschaffenen Funktion für einen wahren Eyecatcher.

«Die Idee war, dass Heidi in allem umwerfend aussieht – sogar in einem Müllsack. Also kreierten wir acht Couture-Looks ausschliesslich aus den Abfällen unseres eigenen Ateliers. Was wir normalerweise wegwerfen, wurde zu Mode», erklärt die Designerin im «Hunger»-Magazin.

Ihre Vision hinter dem neuesten Kampagnenkonzept? «Es ist eine Erinnerung daran, dass Schönheit und Glamour von den unerwartetsten Orten kommen können.»

«Gib mir einen Müllsack! Ich kann alles tragen»

Und für Aufsehen sorgen die Outfits garantiert: Beim Shooting, in dem Heidi Klum umhüllt von Kleidersäcken posiert, sticht ein besonderes Detail ins Auge. Zwischen den transparenten Materialien blitzt Franz – wohlgemerkt ihre linke Brust – frech hervor. Und stiehlt seiner Besitzerin damit fast die Show.

Heidi Klum
Oh, là, là: Heidi Klum posiert in ihrem neuesten Fotoshooting mit einem Nippel-Blitzer. - Instagram / @hungermagazine

Die Laufsteg-Ikone selbst scheint begeistert von den acht verschiedenen extravaganten Anfertigungen. Zu den Ergebnissen, die sie auf Instagram teilt, kommentiert sie selbstbewusst: «Gib mir einen Müllsack! Ich kann alles tragen.»

Was sagt du zu Heidi Klums Abfall-Outfits?

Viele ihrer Fans sehen das genauso.

Eine Userin lobt: «Sie kann es einfach, Chapeau Heidi!», während ein anderer das ausgefallene Konzept auf den Punkt bringt: «Der Kontrast aus Müllsack und Couture ist nicht nur provokant, sondern sehr bewusst gesetzt. Das bleibt hängen, weil die Idee so klar durchgezogen ist.»

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