Green Day beim Super Bowl zweimal zensiert
Beim Super Bowl spielt die Band Green Day ihren Hit «American Idiot», doch zwei Passagen des Songs werden in der TV-Übertragung zensiert.

Green Day sorgte beim Super Bowl 2026 für Aufsehen, als die Regie ihren Auftritt an zwei Stellen zensierte. Die Punkband trat vor dem grossen Finale zwischen den Patriots und Seahawks auf.
Die kalifornische Band performte ihren Hit «American Idiot» bei der Eröffnungszeremonie im Levi's Stadium in Santa Clara. Die Originalzeile «The subliminal mindfuck America» wurde dabei nicht im Originalton übertragen, berichtet «Ran».
Auch die zweite Zensur betraf denselben Song. Die umgedichtete Zeile «I'm not part of a MAGA agenda» fehlte komplett in der Übertragung.
Politischer Kontext der Band
Frontmann Billie Joe Armstrong ändert diese Textpassage seit Jahren regelmässig bei Live-Auftritten.
Statt «I'm not part of a redneck agenda» singt er die MAGA-Version als Kritik an Donald Trump.
Laut «CNN» verzichtete Green Day beim Super Bowl jedoch darauf, die zweite Strophe überhaupt zu singen. Sie spielte stattdessen ein Instrumental-Solo und liess den gesamten Vers aus.
Green Day richtet scharfe Kritik vor dem Super Bowl
Nur zwei Tage vor dem Super Bowl hatte Armstrong deutlichere Worte gewählt. Bei einem Konzert in San Francisco forderte er ICE-Beamte auf, ihre «shitty-ass» Jobs zu kündigen, berichtet «Variety».

Armstrong nannte dabei explizit Donald Trump, JD Vance, Kristi Noem und Stephen Miller. Er warnte die Agenten, diese Politiker würden sie fallen lassen wie eine schlechte Angewohnheit.
Die Rockband besteht aus Sänger und Gitarrist Billie Joe Armstrong, Bassist und Backgroundsänger Mike Dirnt sowie Schlagzeuger Tré Cool. Sie hat fünf Grammy Awards gewonnen und weltweit rund 75 Millionen Tonträger verkauft.
















