Nach 10 Monaten kehrt Fürstin Charlene von Monaco wieder in das Fürstentum zurück. Zeitlang war man sich nicht sicher, ob sie jemals zurück nach Monaco geht.
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Fürstin Charlene soll wieder in Monaco eingetroffen sein. Foto: Valery Hache/POOL AFP/ AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Fürstin Charlene ist endlich nach Monaco zurückgekehrt.
  • Sie war, auch gesundheitsbedingt, 10 Monate lang in Afrika.
  • Es kursierten Gerüchte, ob sie jemals wieder zurückkehren wird.

Schlichtes dunkles Kleid mit Zulu-Perlenbesatz, blonde Bubi-Frisur und dunkler Mundschutz: So verabschiedete sich Fürstin Charlène von Monaco am Sonntagabend von Südafrika, wo sie nach gesundheitlichen Problemen monatelang festsass.

«Es war eine herausfordernde Zeit hier, aber zugleich war es auch wunderbar, zurück in Südafrika zu sein», sagte sie auf dem Rollfeld von Durbans King-Shaka-International Airport.

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Charlène im März bei einer Trauerfeier in Südafrika - POOL/AFP/Archiv

Mit einem Hofknicks nahm sie noch einen Präsentkorb von Würdenträgern der Provinz KwaZulu-Natal in Empfang. Ein letztes Wort des Dankes an die Ärzte, ein Blick nach vorne, wie voller Vorfreude auf ihre Familie - dann bestieg sie den dreistrahligen Privatjet mit dem fürstlichen Wappen neben der Tür.

Die Fürstin sei in guten Laune und froh wieder zu Hause zu sein

Es war das Ende einer langen Leidensgeschichte. «Sie ist Gott sei Dank wieder zu Hause», erklärte ihr Vater Mike Wittstock am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Johannesburg mit unüberhörbarer Erleichterung in der Stimme. Ihre Schwägerin Chantell Wittstock, die sie auf dem Flug begleitet hat, bestätigte am Vormittag: «Die Fürstin ist gerade in Monaco gelandet; sie ist guter Laune und ganz aufgeregt, wieder zu Hause zu sein.»

Ursprünglich war sie in das Land am Südzipfel Afrikas gereist, um den Kampf gegen die Nashorn-Wilderei zu unterstützen. Dabei hatte sie ein Naturreservat besucht, in dem Ranger Nashörner zum Schutz vor Wilderern enthornen. Örtlichen Medien hatte sie dann wenig später berichtet, ein vor ihrer Reise durchgeführter kieferchirurgischer Eingriff habe ihre Rückkehr nach Europa in das kleine Fürstentum hinausgezögert. Beim Fliegen in grosser Höhe könne sie den Ohrendruck nicht ausgleichen.

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Fürstin Charlène nähte Decken für Kinder und setzte sich für den Tierschutz ein. - Instagram / monacotribune

Die Mutter der Zwillinge Gabriella und Jacques - des künftigen Fürsten von Monaco - sass in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal fest, wo die als Charlene Wittstock geborene Fürstin einst für ihre Karriere als Leistungsschwimmerin trainiert hatte. Selbst ihren zehnten Hochzeitstag verbrachte sie am Kap, wohin sie nach eigenen Angaben noch immer starke emotionale Bindungen hat.

Sie setzte sich selbst für wohltätige Zwecke und für den Tierschutz ein

Sie vertrieb sich die Zeit recht pragmatisch mit dem Nähen von Decken für arme Kinder, zeigte sich bei Besuchen ihrer Familie in Khaki-Kleidung im Busch und äusserte sich auch beim Tierschutz zu Wort - ein Thema, das ihr eine Herzensangelegenheit ist.

Sie erregte auch landesweit Aufsehen, als sie sich unverhofft unter die Trauernden für einen verstorbenen Zulu-König mischte und ihm den letzten Respekt zollte - eine Geste, die in Südafrika nicht unbemerkt blieb.

Der Langzeitaufenthalt der Fürstin in Südafrika hatte unter anderem in den Sozialen Medien allerdings Spekulationen zu einer möglichen Trennung von Fürst Albert II. sowie zu einer möglichen Rückkehr der Fürstin in ihre alte Heimat genährt.

Rückkehr wurde sehnsüchtig erwartet

Sie hatte den 20 Jahre älteren Fürsten Albert II. (63) im Jahr 2000 bei einem Schwimmwettkampf kennengelernt, nachdem sie zuvor bei den Olympischen Spielen 2000 für Südafrikas Nationalmannschaft angetreten war.

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Fürstin Charlène kehrte am Montagmorgen nach Monaco zurück. - Twitter

Charlène (43) beteuerte dagegen immer wieder in Interviews, wie sehr sie ihren Mann und die Kinder vermisse. Das betonte sie auch noch mal vor ihrem Abflug mit dem fürstlichen Falcon-Jet in Durban: «Ich freue mich so sehr auf die Rückkehr.»

Als der Flieger mit dem Rufzeichen 3A-MGA einbog Richtung Startbahn, war noch kurz eine winkende Hand an einem der Fenster zu sehen: das Ende eines unverhofften Afrika-Abenteuers der ganz besonderen Art.

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