Wimbledon: Sinner ringt Zverev in Krimi-Final in vier Sätzen nieder
Jannik Sinner hat den Grand-Slam-Titel in Wimbledon erfolgreich verteidigt: Der Italiener gewinnt einen packenden Final gegen Alexander Zverev in vier Sätzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Jannik Sinner hat wie schon im Vorjahr den Rasen-Klassiker in Wimbledon gewonnen.
- Der Weltranglisten-Erste schlägt Alexander Zverev im Final in vier Sätzen.
- Sinner setzt sich in fast vier Stunden mit 6:7, 7:6, 6:3 und 6:4 durch.
Jannik Sinner hat sich seinen fünften Grand-Slam-Titel gesichert: Der Italiener bezwingt French-Open-Sieger Alexander Zverev im Final von Wimbledon in vier packenden Sätzen. Nach einem verlorenen Auftaktsatz dreht Sinner das Spiel noch um. Schon im Vorjahr war ihm das an gleicher Stelle gegen Carlos Alcaraz gelungen.
Schon der erste Satz wird zum absoluten Krimi: Zverev und Sinner schenken sich nichts, machen kaum Fehler. Nur einmal wird es heikel für den Deutschen, beim Stand von 4:3 hat Sinner einen Breakball. Der French-Open-Sieger kann diesen aber abwehren.

Es bleibt im ersten Durchgang alles in der Reihe, der Satz geht ins Tiebreak. Dort wehrt zunächst Sinner einen Satzball von Zverev ab. Der Deutsche rettet sich kurz darauf selbst bei einem Sinner-Satzball und verwandelt wenig später zum 9-7 und zum Satzgewinn.
Final in Wimbledon auf höchstem Niveau
Auch der zweite Satz ist eine enge Angelegenheit – wieder gelingt keinem der beiden Finalisten ein Break. Nicht einmal einen Breakball kann einer der beiden verzeichnen – es geht erneut ins Tiebreak.

Dort hat diesmal der Weltranglisten-Erste das bessere Ende für sich: Sinner nimmt Zverev viermal den Service ab, muss selbst nur einen Aufschlag abgeben. Nach knapp über einer Stunde verwandelt der Italiener seinen Satzball zum 1:1-Ausgleich.
Sinner kann nachlegen – Zverev müht sich
Und das scheint den Turnier-Favoriten zu beflügeln – denn im dritten Durchgang legt Sinner einen Gang zu. Zwar muss er zunächst einen Breakball abwehren, unmittelbar danach gelingt ihm aber selbst das Break zum 5:3. Mit 6:3 entscheidet er den dritten Satz für sich.

Aber Zverev fängt sich rasch und startet den vierten Satz mit viel Druck. Eine Breakchance kann sich der Deutsche aber nicht erspielen. Anders Sinner: Beim Stand von 3:3 nimmt er Zverev vorentscheidend den Aufschlag ab.
Dann geht es plötzlich schnell: Sinner bringt seinen nächsten Service zu Null durch, Zverev muss gegen den Match-Verlust servieren – und behält die Nerven. Aber Sinner serviert selbst zum Titel und macht das souverän. Nach 3:48 Stunden ist der zweite Titel in Wimbledon, der fünfte Grand-Slam-Titel insgesamt, perfekt!














