Wimbledon – Zverev: «Nur drei Spieler, die Sinner stoppen können»
Jannik Sinner verteidigt seinen Wimbledon-Titel. Alexander Zverev sieht sich trotz Horror-Bilanz als einer der Wenigen, die den Italiener schlagen können.

Das Wichtigste in Kürze
- Alexander Zverev muss sich im Final von Wimbledon in vier Sätzen geschlagen geben.
- «Ich mag dich nicht mehr», sagt er nach der zehnten Pleite in Serie gegen Jannik Sinner.
- Trotzdem sieht sich der Deutsche weiterhin als jemand, der Sinner gefährlich werden kann.
Jannik Sinner ist erneut Wimbledon-Champion: Der Italiener verteidigt seinen Titel beim Rasen-Klassiker und ist jetzt fünffacher Grand-Slam-Sieger. Im Final gegen den French-Open-Sieger Alexander Zverev gewinnt Sinner mit 6:7, 7:6, 6:3, 6:4.
Zverevs Horror-Bilanz: «Mag dich nicht mehr»
Bei seiner Rede an der Siegerehrung verkündet Zverev nicht ohne Humor: «Jannik, ich mag dich nicht mehr wirklich.» Dabei verweist er auf seine Horror-Bilanz gegen Sinner: die letzten zehn Begegnungen mit dem Italiener hat der Deutsche allesamt verloren.

Trotzdem sieht sich Zverev weiterhin als einen der Wenigen, die Sinner gefährlich werden können. An der Pressekonferenz nach dem Final sagt der 29-Jährige: «Er ist der beste Spieler der Welt. Es gibt nur drei Spieler, die ihn vielleicht stoppen können.»
Neben Carlos Alcaraz und Novak Djokovic sieht er sich als einer dieser Spieler. «Ich habe ihn heute gefordert, aber nicht genug – wieder sitze ich als Verlierer hier.» Zumindest in den ersten beiden Sätzen war er mit der Weltnummer 1 aber auf Augenhöhe.
Zverev in neuer «big 3» mit Alcaraz und Sinner?
Seit den US Open 2023 hat Zverev den Südtiroler nicht mehr geschlagen. In der Weltrangliste klafft eine riesige Lücke von fast 5000 ATP-Punkten zwischen den beiden. Nach dem Wimbledon-Final ist Alexander Zverev die neue Nummer 2 der Welt.
Carlos Alcaraz fällt weiterhin verletzt aus. Zverev hofft, in Zukunft mit Alcaraz und Sinner die neue «big 3» zu bilden. Er sagt: «Ich war schon immer der dritte Typ – aber halt meilenweit weg von den beiden. In diesem Jahr habe ich aber grosse Fortschritte gemacht.»

Er wolle unbedingt auf den grössten Bühnen Siege gegen die beiden Tennis-Superstars einfahren. Zverev verspricht: «Ich werde es immer weiter probieren. Und da kommen noch einige grosse Turniere in diesem Jahr.»
















