Epstein-Skandal trifft nun auch Andrews Tochter Eugenie
Die Enthüllungen um Ex-Prinz Andrew belasten auch Tochter Eugenie. Mitten im Skandal um ihren Vater ist die Prinzessin einen ihrer Jobs los.

Das Wichtigste in Kürze
- Prinzessin Eugenie verliert ihre Schirmherrschaft bei einer Menschenrechtsorganisation.
- Hintergrund ist wohl der anhaltende Skandal um ihren Vater Andrew.
- Derweil gerät ein weiteres Engagement ins Visier der britischen Aufsichtsbehörden.
Jetzt steht sie im dunklen Schatten ihres Vaters.
Die kürzlichen Enthüllungen im Zuge der Epstein-Files haben auch für Prinzessin Eugenie (35) Konsequenzen.
Sieben Jahre setzte sich die Blaublüterin im Kampf gegen moderne Sklaverei ein. Doch nun hat die Menschenrechtsorganisation «Anti-Slavery International» die Zusammenarbeit mit ihr beendet. Auf deren Website ist das Profil von Eugenie nicht mehr zu finden.
Laut der britischen Zeitung «Observer» hat die Organisation das Engagement der Prinzessin früher ausdrücklich hervorgehoben. Ihre Arbeit wurde «auf breiter Front mit Führungspersönlichkeiten im Kampf gegen moderne Sklaverei» gewürdigt.

Damit ist jetzt Schluss.
In einer Stellungnahme bestätigt die Charity das Ende der royalen Schirmherrschaft: «Nach sieben Jahren ist unsere Patronatsvereinbarung mit HRH Prinzessin Eugenie of York beendet. Wir danken der Prinzessin herzlich für ihre Unterstützung. Und hoffen, dass sie weiterhin daran arbeitet, die Sklaverei ein für alle Mal zu beenden.»
Andrews Töchter in Epstein-Skandal verwickelt
Doch der Zeitpunkt dieser Entscheidung wirft Fragen auf – und dürfte wohl nicht zufällig gewählt sein.
Ihr Vater, Andrew Mountbatten-Windsor (66), steht wegen seiner früheren Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) seit Wochen stark unter Beschuss.
Aufgrund der Enthüllungen steht der ehemalige Prinz unter Verdacht auf Amtsmissbrauch. Ob ihm eine Anklage droht, bleibt abzuwarten.
Auch die Namen von Eugenie und ihrer Schwester Prinzessin Beatrice (37) tauchen in den Epstein-Akten auf. Jedoch bedeutet eine alleinige Nennung noch kein Fehlverhalten – beide haben sich bisher auch nicht zum Skandal geäussert. Und dennoch weht der Schlagzeilen-Sturm nicht einfach am Palast vorbei.
Eugenies Finanzen unter kritischer Beobachtung
Offenbar droht Andrews Tochter bereits der nächste Jobverlust.
2017 gründete Eugenie mit einer Freundin die Charity-Organisation «The Anti-Slavery Collective», die sich ebenfalls gegen Sklaverei und Menschenhandel einsetzt.

Laut der «Daily Mail» steht auch dieses Engagement mittlerweile unter Beobachtung. Die britische Charity-Commission erklärte, sie prüfe «Bedenken, die in den Medien über die Mittelverwendung bei ‹The Anti-Slavery Collective› geäussert wurden». Damit soll geklärt werden, inwiefern die Aufsichtsbehörde tätig werden müsse.
Konkret geht es dabei um die Finanzen. Eugenies Organisation verbucht jährliche Einnahmen von rund 95'600 Franken – darunter fast 50'000 Franken aus Spenden.
Die Ausgaben – insbesondere beim Personal – belaufen sich mit umgerechnet 313'000 Franken jedoch auf ein Vielfaches davon.
Vom Royal Ascot ausgeladen!
Doch auch darüber hinaus fürchten Andrews Töchter um die Vorzüge ihres königlichen Status.
Berichten zufolge sollen Eugenie und Beatrice nicht beim diesjährigen Royal Ascot erscheinen dürfen.

Das traditionsreiche Pferderennen markierte jeweils einen wichtigen Termin im Kalender Der beiden Prinzessinnen.
Dass sie bei der Veranstaltung nun unerwünscht sind, kam für die Schwestern überraschend. Beatrice und Eugenie seien «bitter enttäuscht», teilten Quellen aus dem Umfeld der Royals gegenüber britischen Medien mit.















