Krebs

    «Top Gear»-Star Jeremy Clarkson hat Krebs

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    Grossbritannien,

    Jeremy Clarkson ist an Krebs erkrankt. Der frühere «Top Gear»-Moderator machte die Diagnose in seiner Serie «Clarkson’s Farm» öffentlich.

    Jeremy Clarkson
    Jeremy Clarkson machte seine Krebsdiagnose in den neuen Folgen von «Clarkson’s Farm» öffentlich. Viele kennen ihn vor allem als früheren Moderator von «Top Gear». - Amazon Prime Video

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jeremy Clarkson hat seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht.
    • Viele kennen ihn als früheren Moderator von «Top Gear».
    • Der Prostatakrebs wurde laut Clarkson früh erkannt.

    Jeremy Clarkson (66) wurde als lauter Kopf der Auto-TV-Show «Top Gear» weltbekannt. Nun zeigt sich der britische TV-Star von einer ganz anderen Seite.

    In seiner Amazon-Bauernhof-Serie «Clarkson’s Farm» hat der 66-Jährige seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht. Die Diagnose erhielt Clarkson bereits im Mai 2025.

    In der Sendung erklärte er, der Prostatakrebs sei aggressiv. Gleichzeitig sei er aber früh erkannt worden. Genau das mache ihm Hoffnung.

    Clarkson muss mitten in der Ernte weg

    Besonders bitter: Die Behandlung fiel ausgerechnet in die Erntezeit auf seiner Diddly Squat Farm. Hier bespricht Clarkson mit seinem jungen Farmhelfer und Farmmanager Charlie Ireland (49) zunächst die anstehende Arbeit auf dem Feld.

    Dann sagt er plötzlich, er müsse weg. Farmhelfer Kaleb Cooper (27) fragt nach. Clarkson ringt um Fassung und sagt: «Ich habe Krebs.»

    Cooper reagierte sichtbar geschockt. Auch Farmmanager Charlie Ireland war sichtlich mitgenommen und wünschte Clarkson eine rasche Genesung.

    Clarkson erklärte weiter, er habe nach einer Untersuchung eine Biopsie gehabt. Danach sei klar gewesen, dass er behandelt werden müsse. Eigentlich habe er gehofft, die Ernte noch vorher abschliessen zu können.

    Kaleb Cooper reagiert emotional

    Für Kaleb Cooper war die Nachricht schwer zu verdauen. In der Szene wischt er sich die Augen und bietet Clarkson sofort Hilfe an.

    Trotz der Diagnose ging es auf der Farm direkt weiter. Die Ernte musste organisiert werden, während Clarkson für die Behandlung ausfiel.

    Jeremy Clarkson
    Jeremy Clarkson posiert mit Lisa Hogan, Kaleb Cooper, Harriet Cowan und Charlie Ireland bei den National Television Awards 2025 in London. Das Team von «Clarkson’s Farm» gewann dort den Preis in der Kategorie «Factual Entertainment». - getty images

    Auch seine Partnerin Lisa Hogan musste deshalb zusätzliche Aufgaben übernehmen. Für das Team wurde die ohnehin stressige Erntezeit damit noch schwieriger.

    Clarkson betonte in der Serie, wie wichtig die frühe Diagnose gewesen sei. Ohne Untersuchung hätte es seine letzte Ernte sein können, sagte er sinngemäss.

    «Wenn es gut geht, sehen wir uns wieder»

    Die Behandlung erfolgte im vergangenen August in einem Spital in London. Später wurde Clarkson erneut ins Spital gebracht.

    Die letzten Szenen der Staffel zeigen ihn in einem Krankenhausbett. Dort erklärt Clarkson, bei der Behandlung sei nicht alles nach Plan verlaufen.

    Hast du früher «Top Gear» geschaut?

    Zum Schluss wandte sich der frühere «Top Gear»-Moderator direkt an die Zuschauerinnen und Zuschauer. Wenn alles gut gehe, sehe man sich in Staffel sechs wieder. Wenn nicht, dann nicht.

    Die sechste Staffel von «Clarkson’s Farm» ist laut «Daily Mail» bereits bestellt. Die Produktion soll demnach pausieren, damit Jeremy Clarkson sich erholen kann.

    Vom Auto-Rowdy zum Farmer

    Clarkson wurde vor allem mit der BBC-Autosendung «Top Gear» berühmt. Später wechselte er mit James May und Richard Hammond zu Amazon, wo das Trio «The Grand Tour» machte.

    Mit «Clarkson’s Farm» zeigte sich der sonst polternde Moderator ab 2021 von einer anderen Seite. Die Serie begleitet ihn auf seiner Diddly Squat Farm in den Cotswolds.

    Dort kämpft Clarkson mit Wetter, Bürokratie und Ernteproblemen. Der Betrieb läuft oft chaotisch, gerade weil der TV-Star kaum Erfahrung als Landwirt hatte.

    Kommentare

    User #1370 (nicht angemeldet)

    Der ist ja auch schon sehr alt, noch nicht abgeschlossen im Leben?

    User #4281 (nicht angemeldet)

    Warum nehmen die schlimmen Krebserkrankungen immer mehr zu? Hat sicher nichts mit all den Pestiziden, PFAS, Feinstaub, Mikroplastik, usw. usf. zu tun oder? Die Bürgerlichen, die Wirtschaft und der Nationalstaat haben uns jetzt 50 Jahre versichert: Garantiert nicht. Lasst die Verursacher dieser Umweltgifte ja in Ruhe und seid einfach ruhig. Na dann, müssen wir unwissend weiterforschen, warum so viele Menschen an grässlichem Krebs leiden und dieses Grauen einfach hinnehmen..

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