Gold erholt sich nach Einigung zwischen USA und Iran

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Grossbritannien,

    Die Einigung zwischen Washington und Teheran beflügelt Gold – die Feinunze klettert auf über 4300 Dollar zurück.

    Goldpreis
    Der Goldpreis steht kurzfristig unter dem Einfluss von Inflation, Anleiherenditen und der Entwicklung des US-Dollars. (Symbolbild) - depositphotos

    Die Edelmetalle starteten mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Handelswoche. Wie der «Aktionär» berichtet, notiert die Feinunze Gold am Montagmorgen bei 4316,59 Dollar (etwa 3,417 Franken).

    Noch vor wenigen Tagen war Gold in den Bereich von 4000 Dollar (etwa 3166 Franken) zurückgefallen. Silber überschreitet dabei wieder die Marke von 70 Dollar (etwa 55 Franken) pro Feinunze.

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    Wichtigster Kurstreiber ist eine Grundsatzeinigung zwischen Washington und Teheran, die beide Seiten bestätigt haben, berichtet der «Aktionär». Die Vereinbarung sieht einen Waffenstillstand, das Ende der US-Blockade gegen den Iran sowie die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus vor.

    Abkommen soll in der Schweiz unterzeichnet werden

    Das formelle Abkommen soll laut Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden. Wie der «Aktionär» weiter meldet, reagierten die Rohstoffmärkte auf die Nachricht unmittelbar.

    Der Ölpreis brach zu Wochenbeginn deutlich ein, weil die Märkte mit einer Normalisierung der Lieferungen aus der Golfregion rechnen. Laut «finanzen.net» fiel der Ölpreis auf den tiefsten Stand seit drei Monaten.

    Allerdings hält «finanzen.net» fest, dass die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts nicht von heute auf morgen verschwinden werden. Selbst bei einer dauerhaften Einigung blieben Schäden an der Infrastruktur und Belastungen für ölimportierende Volkswirtschaften bestehen.

    Warum Gold trotz Krisenlage zuletzt unter Druck geraten war

    Gold hatte während des Konflikts zeitweise gelitten, obwohl es eigentlich als sicherer Hafen gilt. Wie «wallstreet-online» erklärt, hatten stark steigende Ölpreise Inflationsängste geschürt und die Erwartung länger hoher Zinsen verstärkt.

    Gold
    Ein Friedenssignal aus dem Nahen Osten katapultiert Gold zurück in die Höhe. (Symbolbild) - keystone

    Dieser Zinsanstiegsdruck belastete zinslosen Anlagen wie Gold und Silber besonders stark. Mit dem Friedenssignal lässt dieser Druck nun nach, was die Erholung der Edelmetalle begünstigt.

    Charttechnisch konnte Silber bereits die 200-Tage-Linie zurückerobern, was als positives Signal gilt, so der «Aktionär». Gold notiert noch leicht unterhalb dieses Durchschnitts, der derzeit bei 4450 Dollar (etwa 3522 Franken) verläuft.

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    Kommentare

    User #2854 (nicht angemeldet)

    Das Abkommen ist eine Katastrophe gegen das eigene Iranische Volk. Mit Terorristen verhandelt man nicht Herr Trump

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