Enterbt! Büsi von Karl Lagerfeld geht jetzt doch leer aus
Eigentlich hätte Choupette Millionen erben sollen. Doch nun wurde entschieden: Die Katze von Karl Lagerfeld gehört nicht zu den Begünstigten des Nachlasses.

Das Wichtigste in Kürze
- Karl Lagerfeld wollte seiner Katze mehrere Millionen vermachen.
- Das Büsi des verstorbenen Modeschöpfers hat bislang jedoch keinen Rappen gesehen.
- Und nun wurde entschieden: Der Stubentiger erhält kein Geld.
So hat sich das Karl Lagerfeld (†85) bestimmt nicht vorgestellt.
Choupette, die Katze des verstorbenen Designers, wartet seit Jahren auf ihr Erbe. Lagerfeld soll seinem geliebten Büsi nämlich 150 Millionen Euro (140'000 Franken) hinterlassen haben.
Doch bislang hat die Samtpfote keinen Rappen erhalten. Und offenbar soll das auch so bleiben. Denn: Choupette wurde enterbt!

Jahrelang sorgte der Nachlass von Karl Lagerfeld für Streitigkeiten unter Anwälten und Angehörigen. Nun wurde laut der «Daily Mail» jedoch endlich entschieden, an wen das Geld des Modekönigs gehen soll. Seine Katze und ihre neue Besitzerin gehören nicht zu den Begünstigten.
Das überrascht. Schliesslich bezeichnete Lagerfeld das weisse Birma-Büsi einst sogar als seine «grosse Liebe».
Choupette soll weiterhin Luxus haben
Schon zu Lebzeiten machte er deutlich, wie viel ihm an Choupette liegt. Er wollte ihr Wohl auch für die Zukunft absichern und hinterliess seiner Haushälterin, die sich seit seinem Tod um die Katze kümmert, ein Haus mit Garten in Paris (F).
Auch eine Geldsumme soll Lagerfeld hinterlegt haben, damit das Büsi ihren gewohnten Luxus-Lebensstil beibehalten kann.
Vom Millionen-Erbe hat der Stubentiger bislang aber nichts gesehen. «Ich möchte ganz offen sein: Bis heute haben wir absolut nichts erhalten», sagte Françoise Caçote (51), die frühere Hausdame des Designers kürzlich.
Um das Erbe in ihrem Namen einzufordern, schaltete sie Anwälte ein. Damit wollte Caçote erreichen, dass Karls Wünsche ordnungsgemäss respektiert werden.
Karl Lagerfelds Büsi darf kein Geld erben
Doch Choupette geht nun definitiv leer aus. Der Grund? In Frankreich dürfen Tiere weder Geld noch Eigentum erben.
Stattdessen wird der Nachlass im Wert von 260 Millionen Euro (rund 240 Mio. Franken) unter vier Personen aufgeteilt. Zu den Begünstigten gehören: Sébastien Jondeau (51), Lagerfelds langjähriger Assistent, Hudson Kroenig (18), das Patenkind des Designers, und dessen Vater Brad Koenig (47) sowie Karls Muse Baptiste Giabiconi (36).

Choupette dürfte es aber auch ohne die Millionen prächtig gehen.
Lagerfelds frühere Haushälterin betonte gegenüber dem US-Magazin «Atlantic»: «Ich tue mein Bestes, um ihre Wünsche zu erfüllen. Ich arbeite in Teilzeit, um sie zu unterstützen. Sie bekommt all die Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge, die sie braucht.»



















