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    Donald Trump und Elon Musk: Neue Allianz für die US-Regierung?

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    Donald Trump plant, Elon Musk in seine Regierung einzubinden. Der Tech-Milliardär soll ein Effizienzgremium leiten und den «Deep State» reformieren.

    trump elon musk
    Trumps Kontrahentin Kamala Harris und die Demokraten wollten den Menschen viele Rechte nehmen, behauptete Musk in Butler. (Archivbild) - Alex Brandon/AP/dpa

    Nach seinem Wahlsieg hat Donald Trump grosse Pläne für seine zweite Amtszeit. Er wolle den sogenannten «Deep State» dezimieren.

    Tausende Mitarbeiter staatlicher Behörden sollen entlassen werden. Trump plant zudem ein Gremium für mehr Effizienz der Regierung einzurichten.

    Musk als Trumps Effizienz-Experte

    An der Spitze dieses neuen Gremiums soll laut «RND» niemand Geringeres als Elon Musk stehen. Der Tech-Milliardär geniesst Trumps Vertrauen.

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    Wie genau dieses Effizienzgremium funktionieren soll, ist noch unklar. Die Regierung verfügt bereits über ähnliche Kontrollinstanzen.

    Von Obama-Unterstützer zu Trump-Verbündetem

    2008 wählte Musk Barack Obama und äusserte sich 2016 kritisch gegenüber Trumps Politik. Er galt als liberaler Verfechter der grünen Energiewende und Pionier der E-Mobilität.

    So berichtet es der «Standard».

    Musk Trump
    Elon Musk agiert mit seiner Entlassungswelle ganz im Sinne von Donald Trump. (Archivbild) - keystone

    Unter Präsident Biden, einem Anhänger von Gewerkschaften, distanzierte sich Musk von den Demokraten. Der Bruch vertiefte sich, als Biden ihn nicht zum E-Mobilitäts-Gipfel einlud.

    Kampf gegen progressive Bewegungen

    Seitdem bekämpfe Musk alles, was progressiv oder «woke» klingt, einschliesslich seiner eigenen transsexuellen Tochter. Als Besitzer der Social-Media-Plattform X verbreitete er zudem Falschmeldungen über Kamala Harris und die Biden-Regierung.

    Laut «Le Monde» soll seine Desinformationskampagne sogar effektiver als russische Bemühungen gewesen sein.

    Musk als Sprachrohr für Donald Trump

    Musk investierte zudem rund 120 Millionen Dollar in Trumps Wahlkampf und nutzte X als Megafon für dessen Botschaften. Er verbreitete Trumps Ansichten zu Deregulierung, Gewerkschaften und Umweltgesetzen.

    trump elon musk
    Musk spendete zehn Millionen Dollar für den Senats-Wahlkampf der Republikaner. (Archivbild) - Matt Rourke/AP/dpa

    Zudem unterstütze er antifeministische Netzwerke, die junge Männer beeinflussen.

    Geplante Regierungsrolle

    In Trumps neuer Regierung soll Musk daher eine Schlüsselrolle bei der Verschlankung des Staatshaushalts übernehmen. Geplant seien Einsparungen von zwei Billionen Dollar jährlich, insbesondere bei Sozialhilfen und Bildung.

    Musk bezeichnete diese Kürzungen als «vorübergehende Notlage» für die Bevölkerung.

    Eigene Interessen im Fokus

    Musks Motivation sei aber nicht rein altruistisch. Er erhoffe sich Einfluss auf politische Entscheidungen, die seinen Unternehmen zugutekommen.

    Tesla stehe nämlich unter Druck durch chinesische Konkurrenz, ein strenger China-Kurs könnte daher helfen.

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    Elon Musk unterstützt den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. (Archivbild) Matt Rourke/AP/dpa - dpa

    SpaceX muss sich zudem regelmässig mit Umweltschützern auseinandersetzen.

    Vom Visionär zum Oligarchen

    Einst als progressive Ikone gefeiert, gilt Musk heute als Oligarch, der Wahlen beeinflusst und seine Interessen über das Gemeinwohl stellt. Sein Wandel zeigt, dass es in der US-Politik für die Reichsten kaum noch Grenzen gibt.

    Die Geschichte zeigt, dass Oligarchen ihre Führer bereichern und immense Macht erlangen. Doch wenn sie unbequem werden, verlieren sie oft ihren Platz.

    Kommentare

    User #1077 (nicht angemeldet)

    Da hätten sich ja die zwei richtigen „Helden“ gefunden….

    User #8384 (nicht angemeldet)

    Der Elon hat Geld und will Macht, der Trump hat macht und braucht Geld. Ein DREAMTEAM!

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