Prinz Andrew

    Prinz Andrew: Rettet ihn ein alter Epstein-Deal?

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    Grossbritannien,

    Bei den Missbrauchsvorwürfen gegen Prinz Andrew könnte ihm ein alter Deal der Klägerin mit dem Multimillionär Jeffrey Epstein helfen.

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    Prinz Andrew hat gut lachen: Ein alter Deal könnte ihn retten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ghislaine Maxwell, die Gehilfin von Jeffrey Epstein, wurde vor Gericht schuldiggesprochen.
    • Queen-Sohn Prinz Andrew könnte aber Dank Millionen-Deal gerettet werden.

    Ghislaine Maxwell (60), die Gehilfin von Jeffrey Epstein (†66), wurde kürzlich in New York schuldig gesprochen. Sie und der US-Geschäftsmann sollen über Jahre hinweg minderjährige Mädchen missbraucht haben. Maxwell war als eine Art Zuhälterin für den Millionär tätig.

    Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre (38) gibt an, Epstein und Ghislaine Maxwell hätten sie als 17-Jährige zur Sexsklavin gemacht. In diesem Zusammenhang beschuldigt sie auch Prinz Andrew (61).

    Der Sohn von Queen Elizabeth II. (95) soll Giuffre vor 20 Jahren missbraucht haben. Er hat diese Anschuldigungen stets bestritten.

    Heute Dienstag wird nun entschieden, ob das Verfahren gegen den Royal weitergeführt wird. Dabei steht eine aussergerichtliche Einigung aus dem Jahr 2009 im Zentrum.

    Giuffre vereinbarte mit Epstein nämlich, davon abzusehen, Menschen aus seinem Umfeld zu beschuldigen, die als «potenzielle Angeklagte» gelten könnten. Und das «für immer». Virginia erhielt dafür eine Zahlung von 500'000 Dollar.

    Prinz Andrew zog sich von Öffentlichkeit zurück

    Das Zivilgericht muss nun klären, ob Giuffre durch diese Einigung mögliche Ansprüche gegen Prinz Andrew verwirkt hat. Dessen Anwälte argumentieren, dass das Abkommen von 2009 mit Epstein eine Anklage verhindere. Giuffres Anwälte halten dagegen, dass die Einigung mit Epstein keine Relevanz für einen möglichen Zivilprozess gegen Andrew habe. Einen Strafprozess gegen Andrew gibt es in den USA nicht.

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    Prinz Andrew steht das Wasser bis zum Hals. - keystone

    Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens haben Andrew und das britische Königshaus wegen der Anschuldigungen einen Rufschaden erlitten. Er steht seit Jahren wegen seiner Freundschaft zu Epstein in der Kritik. Nach einem umstrittenen TV-Interview 2019 erklärte er den Rückzug von seinen öffentlichen Aufgaben.

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