Britney feuerte Nüchternheitscoach – waren Drogen im Spiel?
Nach der mutmasslichen Trunkenheitsfahrt von Britney Spears lichten sich neue Details. Nun wird untersucht, ob die Sängerin unter Drogeneinfluss stand.

Das Wichtigste in Kürze
- Britney Spears wurde wegen Verdachts auf Alkohol am Steuer festgenommen.
- Die Behörden stiessen dabei auch auf eine «unbekannte Substanz», die nun untersucht wird.
- Blutwerte der Sängerin sollen eine «Kombination aus Alkohol und Drogen» ergeben haben.
Das Fahrverhalten von Britney Spears (44) steht erneut im Fokus der Öffentlichkeit. Am Mittwochabend (Ortszeit) wurde der US-Popstar in Ventura County (Kalifornien) wegen Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen. Nach wenigen Stunden, die sie in Gewahrsam verbrachte, ist sie mittlerweile wieder auf freiem Fuss.
Die «Daily Mail» berichtet unter Berufung auf Polizeiangaben der California Highway Patrol (CHP), dass die Sängerin mit ihrem schwarzen BMW 430i «unregelmässig und mit hoher Geschwindigkeit» gefahren sei. Demnach habe es «Anzeichen von Beeinträchtigung» gegeben.
Verdacht auf Drogenkonsum
Bei der späteren Untersuchung des beschlagnahmten Wagens habe man eine «unbekannte Substanz» gefunden, schreibt die Zeitung weiter. Diese soll nun in einem Labor analysiert werden. Um welchen Stoff es sich handelt, ist bislang unklar.

Laut Behörden musste sich die 44-Jährige offenbar mehreren Alkoholtests unterziehen, auch Blut wurde abgenommen. Die «Toxic»-Ikone hatte angeblich eine «Kombination aus Alkohol und Drogen» im Blut. Bisher liege aber weder ein bestätigtes Testergebnis noch ein nachgewiesener Konsum vor.
Bis die Ergebnisse der chemischen Tests offengelegt werden, ist unklar, welche juristischen Konsequenzen der Fall mit sich zieht. Verbotene oder beeinträchtigende Substanzen könnten den Vorwurf allerdings verschärfen. Ein Gerichtstermin ist für den 4. Mai angesetzt, bis dahin gilt für Britney Spears die Unschuldsvermutung.
Britney Spears braucht «überfällige Veränderung»
Nach der Festnahme am Mittwochabend hatte sich ein Sprecher der Sängerin zu Wort gemeldet. Es handle sich um einen «bedauerlichen Vorfall», der «völlig unentschuldbar» sei, lautete seine Erklärung gegenüber «The Times».
«Britney wird die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten. Hoffentlich ist dies der erste Schritt zu einer längst überfälligen Veränderung, die in Britneys Leben stattfinden muss. Hoffentlich bekommt sie in dieser schwierigen Zeit die Unterstützung, die sie braucht.»
Ihre Angehörigen sollen nun einen «längst überfälligen Plan» ausarbeiten, um ihr zu neuem Wohlbefinden zu verhelfen, heisst es weiter. Denn Spears' öffentliche Wahrnehmung steht seit längerer Zeit unter Kritik. Immer wieder werden Stimmen laut, Der US-Star benötige dringend Hilfe.
«Sie ist völlig weggetreten»
Wenige Tage vor der wilden Autofahrt blüttelte Britney einmal mehr skurril vor der Kamera herum. Zuhause in Thousand Oaks posierte sie im hautengen Spitzenbody, auf wilde Tanzeinlagen folgten wirre Gesichtsausdrücke und mehrere Nippelblitzer.
Ihre Fans gaben sich besorgt. «Ich hege keine Zweifel daran, dass sie high von Meth ist und trinkt», lautete etwa ein Kommentar.
Ein anderer User stellte fest: «Sie kann nicht gerade laufen, sie ist völlig weggetreten. Das sind die Augen von jemandem, der komplett blau ist. Seien es Drogen, Alkohol oder beides.»
Das sagt Britney Spears
Bisher hat sich «Oops!... I Did It Again»-Interpretin zu ihrem Gesundheitszustand nicht öffentlich geäussert. Ihr langjähriger Freund und ehemaliger persönlicher Assistent Sean Phillips gibt nach den erneuten Skandal-Schlagzeilen jedoch Entwarnung.
In der Sendung «Good Morning Britain» stellt ihr Vertrauter klar: «Ich habe ihr nur geschrieben: ‹Geht es dir gut?› und sie hat einfach gesagt: ‹Mir geht es gut›.»
Die Popsängerin habe ihm auch erlaubt, in ihrem Namen zu sprechen.

Trotz dieser Antwort gibt sich Phillips in einer Sache besorgt. «Die Veränderung, die ich gerne sehen würde, ist, dass sie Los Angeles verlässt», gesteht er. Täglich bis wöchentlich stehe er mit Britney in Kontakt, eine Festnahme wie eben passe aber nicht zu ihrem Charakter. «Sie ist so ein grossartiger Mensch und wir alle machen Fehler.»
Sängerin feuerte Nüchternheitscoaches
Phillips nimmt die Sängerin in Schutz, macht aber klar, dass die 44-Jährige ihr Umfeld hinterfragen soll. «Man muss darüber nachdenken, mit wem sie sich sonst noch umgibt», meint ihr langjähriger Freund, ohne Namen zu nennen.
Die aktuellen Schlagzeilen lassen jedoch vermuten, dass sich Britney Spears selbst mit dem Thema bereits auseinandersetzt. Im vergangenen Monat gab der 2000er-Popstar den gesamten Verkauf ihrer Musikrechte bekannt. Eine Trennung von ihrem Lebenswerk – und ihrer Vergangenheit, die sie gross werden liess.

Wie «TMZ» berichtet, gab es in Britneys Team zuletzt auch personelle Turbulenzen. Die Sängerin soll ihre Nüchternheitscoaches gefeuert haben. Zudem habe sie andere Leute entlassen, die für ihren Schutz gesorgt hatten. Es scheint, als wolle die Sängerin wieder mehr Selbstbestimmung über ihr Leben zurückgewinnen.





















