Maschmeyers Sohn läuft auf Dubai-Flucht mit Baby durch die Wüste
Carsten Maschmeyers Sohn Marcel war mit Frau und Kleinkind (1) in Dubai, als der Iran-Krieg ausbrach. Die Familie musste zwei Kilometer durch die Wüste laufen.

Das Wichtigste in Kürze
- Marcel Maschmeyer war mit Frau und einjähriger Tochter zum Hochzeitstag in Dubai.
- Alle Flüge wurden nach Ausbruch des Iran-Kriegs sofort gestrichen.
- Vater Carsten organisierte einen Privatjet, der rund 20'000 Euro kostete.
Der Sohn von Unternehmer und «Höhle der Löwen»-Star Carsten Maschmeyer (66) musste dramatisch aus Dubai fliehen.
Marcel Maschmeyer (36) war mit seiner Frau und der einjährigen Tochter Malia in den Emiraten im Urlaub. Dann brach der Iran-Krieg aus und machte eine normale Rückreise unmöglich.
Carsten Maschmeyer erzählte bei Sandra Maischberger (59) in der ARD von den Ereignissen. Seine Familie wollte eigentlich nur ihren Hochzeitstag in Dubai feiern. Doch dann eskalierte die Situation im Nahen Osten.

«Aber dann hat es ja im wahrsten Sinne des Wortes geknallt», beschreibt Maschmeyer den Kriegsausbruch. Alle Flüge wurden sofort gestrichen. Eine Rückkehr nach Deutschland schien unmöglich.
Familie kämpft sich durch die Wüste
Carsten Maschmeyer und seine Frau Veronica Ferres (60) erhielten aus Dubai Fotos und Videos im Stundentakt. Die Lage war ernst: Nur einen Kilometer entfernt explodierte eine Raffinerie. «Die müssen da unbedingt weg», dachten sich die beiden in Deutschland.
Marcel mietete einen Wagen und fuhr mit seiner Familie zur Grenze des Oman. Parallel beantragten sie ein Sofort-Visum für den Nachbarstaat. Doch an der Grenze durften sie den Leihwagen nicht mitnehmen.
«Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen.» So schildert der Unternehmer die Strapazen seiner Familie in der ARD. Die einjährige Malia musste diesen beschwerlichen Weg mit ihren Eltern zurücklegen.
Maschmeyer organisiert teuren Rettungsflug
Von Deutschland aus half Carsten Maschmeyer mit seinem Netzwerk. Er organisierte einen Flug aus dem Krisengebiet. Die Rettungsaktion war erfolgreich, aber teuer.

Jede Person zahlte rund 10'000 Euro für den Flug im Privatjet. Für die dreiköpfige Familie entstanden Kosten von etwa 20'000 Euro. Doch das Geld war für Maschmeyer zweitrangig.
«Ich habe mich erst mal gefreut, dass die wieder heile da sind», zieht der 66-Jährige ein Fazit laut ARD. «Bei so einem kleinen Kind kommen natürlich sofort die Opa-Gefühle auf», ergänzt er.
Auch Familie Pooth war betroffen
Maschmeyers Sohn war nicht der Einzige. Auch Verona Pooth (57) musste miterleben, wie ihr 14-jähriger Sohn Rocco allein in Dubai feststeckte.
Vater Franjo Pooth (56) reiste ebenfalls durch die Wüste, um ihn zu holen.
















