Bushido und Anna-Maria sprechen mit ihren Kindern über Verhütung
Verhütung ist keine reine Frauensache, findet Anna-Maria. Die Ehefrau von Bushido spricht offen darüber, warum auch ihre Söhne Verantwortung übernehmen sollen.

Das Wichtigste in Kürze
- Anna-Maria Ferchichi will ihren Kindern vermitteln, dass Verhütung gemeinsame Verantwortung ist.
- Ihre Töchter sollten nicht glauben, automatisch die Pille nehmen zu müssen.
- Auch im Alltag mit Ehemann Bushido setzen beide auf eine gleichberechtigte Aufgabenteilung.
Wie spricht man mit Teenagern über Verhütung? Für Anna-Maria Ferchichi (44) ist klar: Das Thema sollte nicht allein bei den Mädchen liegen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Bushido (47) spricht sie deshalb auch mit ihren Kindern offen darüber.
Im gemeinsamen Podcast auf RTL+ erzählt die 44-Jährige, wie sie sich mit ihren fünf Töchtern und drei Söhnen an die Themen Sexualität und Verhütung herantastet. Anlass seien unter anderem Situationen aus dem Bekanntenkreis gewesen, die anschliessend auch in der Familie thematisiert wurden.
Für Anna-Maria ist dabei besonders wichtig: Ihre Töchter sollen nicht das Gefühl bekommen, die Pille sei automatisch der nächste Schritt, sobald sie älter werden. Ihre älteste Tochter Aaliyah ist mittlerweile 14 Jahre alt.

«Ich möchte gar nicht, dass die Mädchen denken, sie müssen jetzt ab 14 die Pille nehmen», erklärt sie im Podcast. Sie selbst habe sich bereits als junge Frau gegen hormonelle Verhütung entschieden und die Pille nie genommen. Auch ihre Eltern hätten ihr damals wegen der möglichen Auswirkungen von Hormonen davon abgeraten.
Verhütung ist auch Männersache
Doch die Verantwortung sieht Anna-Maria keineswegs ausschliesslich bei den Mädchen. Auch ihre Söhne sollen verstehen, dass Verhütung eine gemeinsame Aufgabe ist. «Wir haben 2026. Es gibt Männer, die können verhüten, oder eben Frauen. Und da muss man sich absprechen», sagt sie.

Entscheidend sei für sie, dass keiner dem anderen die Verantwortung zuschiebt. Verhütung müsse gemeinsam besprochen werden und dürfe nicht einfach von einem Partner eingefordert werden.
Diese Haltung scheint für das Ehepaar über das Thema Verhütung hinauszugehen. Auch im Familienalltag versuchen Anna-Maria und Bushido, ihren Kindern ein anderes Rollenverständnis vorzuleben.
«Machen alles zusammen»
Während früher vor allem Anna-Maria einen grösseren Teil der Betreuung und der Hausarbeit übernahm und Bushido wegen seiner Karriere häufig unterwegs war, teilen sich die beiden heute viele Aufgaben. «Mittlerweile machen wir morgens alles zusammen, abends alles zusammen. Eigentlich ist es ein gutes Miteinander», so die Ehefrau des Rappers.

Auch Bushido beschreibt die gemeinsame Organisation des Familienalltags positiv: «Man hat abends das Gefühl, man hat was geschafft.»
Für Anna-Maria ist die Veränderung auch mit Blick auf die Vorbildfunktion der Eltern wichtig. Rückblickend fragt sie sich: «Was für ein Bild hätten unsere Kinder bekommen?!», wenn die frühere Aufteilung so geblieben wäre.
















