Bushido

    Verliess Haus nicht: Bushido offenbart «schlimme Angstzustände»

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Deutschland,

    Offen wie nie spricht Bushido über seine Ehekrise letzten Herbst. Aufgrund wachsender Ängste holte sich der Rapper professionelle Hilfe.

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    Rapper Bushido im Mai 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bushido litt während seiner Ehekrise mit Anna-Maria unter Angstzuständen.
    • Teilweise traute sich der Rapper nicht mehr vor die Tür.
    • Nach vermehrtem Rückzug begab er sich in Therapie, die er bis heute besucht.

    So offen hat Bushido (47) selten über seine Psyche gesprochen.

    Im Podcast «Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi» erzählt der Rapper, wie ihn Angstzustände zeitweise komplett aus dem Leben rissen. Auslöser waren gleich zwei schwere Schicksalsschläge: die tiefe Ehekrise mit seiner Frau Anna-Maria (44) und der lebensgefährliche Unfall ihres gemeinsamen Sohnes.

    «Du weisst selbst, dass bei mir meine Angstzustände extrem schlimm waren, dass ich teilweise nicht rausgegangen bin», gesteht Bushido im Gespräch mit seiner Frau.

    Bushido begab sich in Therapie

    Nach aussen liess er sich davon allerdings kaum etwas anmerken. Statt über seine Ängste zu sprechen, zog er sich immer weiter zurück. Anna-Maria hielt sein Verhalten damals für Desinteresse – ein Missverständnis, das die ohnehin angeschlagene Ehe zusätzlich belastete.

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    Bushido und Anna-Maria gingen im vergangenen Jahr durch eine Ehekrise. - keystone

    Während der Trennung lastete der Druck nach eigenen Worten wie «eine Bleiweste bei der Röntgenaufnahme» auf ihm. Vom vergangenen Frühherbst an lebte das Paar rund ein halbes Jahr getrennt.

    Erst als seine Angst immer stärker wurde, entschied sich Bushido, professionelle Hilfe anzunehmen. Im vergangenen Jahr war er zeitweise an sieben Tagen pro Woche in Therapie. Auch heute geht er noch einmal wöchentlich zu seiner Therapeutin.

    Sprichst du offen über deine Gefühle?

    Besonders quälte ihn die Vorstellung, seine Familie zu verlieren. Zwar zog der Rapper in eine eigene Wohnung, doch schon früh am Morgen stand er häufig wieder vor der Tür seines Hauses. Seine Kinder sollten möglichst nicht merken, dass ihr Vater die Nächte woanders verbrachte.

    Schluss mit «positiver Naivität»

    Mitten in dieser ohnehin schwierigen Phase folgte der nächste Schock. Sohn Djibi, heute zwölf Jahre alt, verletzte sich bei einem Sommerurlaub schwer. Der Junge stürzte von einem Wasser-Sofa, das hinter einem Boot hergezogen wurde. Ein Seil verletzte seinen Arm so schwer, sodass er sich einer Notoperation unterziehen musste.

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    Vergangenen Sommer verletzte sich Sohn Djibi auf einem Wasser-Sofa. Es folgte eine Not-OP. - Instagram / @bush1do

    Dieses Erlebnis habe ihm die «positive Naivität» genommen, erzählt Bushido. Seitdem falle es ihm schwer, unbeschwert durchs Leben zu gehen und darauf zu vertrauen, dass schon alles gut werde. Genau diese Angst begleite ihn bis heute.

    Auch beruflich blieb kaum Zeit zum Durchatmen. Während der Trennung stand Bushido als Juror für «Deutschland sucht den Superstar» vor der Kamera. Lange Drehtage und vertragliche Verpflichtungen musste er trotz seiner seelischen Krise erfüllen.

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    Auch 2027 sitzt Bushido neben Dieter Bohlen und Isi Glück wieder hinter dem «DSDS»-Jurypult. - RTL / Stefan Gregorowius

    Seine Söhne Djibi und Issa begleiteten ihn ins Hotel. Wenn ihn dort die Verzweiflung überkam, zog er sich ins Badezimmer zurück, um vor den Kindern unbemerkt weinen zu können.

    Krise überwunden

    Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Bushido und Anna-Maria leben wieder gemeinsam mit ihren Kindern in Grünwald bei München (D) und sprechen nach eigener Aussage deutlich offener über Gefühle und psychische Belastungen.

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    Bushido und Anna-Maria haben ihre Ehekrise inzwischen überstanden. - keystone

    «Es ist etwas Gutes aus der Krise hervorgegangen», so die Erkenntnis des Rappers. Bereits im Mai hatte Anna-Maria erzählt, dass sie inzwischen wieder einen ganz normalen Familienalltag geniessen – und genau das sei alles, was sie sich gewünscht hätten.

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    Kommentare

    User #5322 (nicht angemeldet)

    Selbst bin ich vor 4 Jahren an einer Panikstörung erkrankt. Ich kann Euch versichern: es war die HÖLLE. Panikattacken hiess für mich: Atmung setzt aus, schwarz vor den Augen, Kopf knallt auf Schreibtisch. Ob man in solchen Momenten weiterarbeiten kann, hängt weitgehend vom Art des Jobs ab. Bei mir ging das - beim Lastwagenchauffeur glaub lieber nicht. Was mich hier stört: warum die Öffentlichkeitsarbeit-Geilheit??? Ich brauchte damas STILLE, RUHE, SCHLAFEN. Das Gegenteil des Patient en hier, der nicht damit warten kann, eine SHOW daraus zu machen.

    User #1150 (nicht angemeldet)

    Wir wissen doch alle woher seine Angstzustände kommen. Steht leider nicht im Artikel.

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