Bushido

Bushido verliert seine Nannys und kritisiert deutsche Behörden

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Bushido kritisiert deutsche Behörden scharf, nachdem seine langjährigen Nannys aus den Philippinen nicht in Deutschland bleiben durften.

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Bushido wütet gegen die deutschen Behörden, nachdem seine langjährigen Nannys nicht bleiben durften. (Archivbild) - keystone

Der Neustart von Bushido (47) und Anna-Maria Ferchichi (44) in Deutschland verlief anders als geplant. Nach ihrer Rückkehr musste sich die Familie von ihren langjährigen Nannys Gretchen und Phemi trennen.

Die beiden Frauen von den Philippinen hatten vier Jahre mit der Familie in Dubai gelebt. Nach dem Umzug nach Deutschland blieben sie zunächst noch einige Monate bei den Ferchichis, berichtet der «Focus».

Eine dauerhafte Beschäftigung der beiden Nannys scheiterte nach Angaben des Paares an den Visa-Bestimmungen. Die «Promiflash» berichtet ebenfalls, Gretchen und Phemi hätten kein Arbeitsvisum erhalten und können deshalb nicht weiterarbeiten.

Bushido wütet nach Trennung von seinen Nannys

Für die Familie war die Trennung besonders schmerzhaft, weil beide Frauen längst zum engen Umfeld gehörten. Anna-Maria Ferchichi erzählte, die Nannys hätten zunächst sogar Schwierigkeiten mit ihrer Rückkehr auf die Philippinen gehabt.

Nach mehreren Jahren im Ausland hätten die Frauen Angst vor der erneuten Distanz zu ihren Ehemännern gehabt. Eine Wiedereingliederung in das frühere Familienleben sei nach so langer Zeit schwierig gewesen, schreibt der «Focus».

Sollte Deutschland die Beschäftigung von Nannys aus dem Ausland erleichtern?

Bushido reagierte besonders deutlich auf die Entscheidung der deutschen Behörden. Er bezeichnete die Entscheidung der deutschen Behörden im gemeinsamen Podcast als «absolute Frechheit».

Kritik an den Visa-Regeln

Nach Darstellung des Paares wäre eine offizielle Beschäftigung mit Sozialabgaben möglich gewesen. Bushido erklärte, Lohnsteuer und Krankenkassenbeiträge wären ebenfalls ordnungsgemäss abgeführt worden, berichtet «RTL».

Auch ein weiterer Fall sorgte laut «RTL» für zusätzlichen Frust bei der Familie. Das Touristenvisum eines Mitarbeiters aus Sri Lanka sei ebenfalls abgelehnt worden, weil Zweifel an seiner Rückkehr bestanden hätten.

Anna-Maria Ferchichi sieht darin ein grösseres Problem bei der Einwanderung von Arbeitskräften. Sie verwies auf Spanien, wo Abkommen mit den Philippinen nach ihrer Darstellung entsprechende Beschäftigungen ermöglichen.

Gretchen und Phemi zurück auf den Philippinen

Inzwischen sind Gretchen und Phemi wieder bei ihren Familien auf den Philippinen. Die Ferchichis halten nach eigenen Angaben weiterhin Kontakt und unterstützen die beiden Frauen finanziell.

Die «Promiflash» berichtet, dass Bushido und Anna-Maria den ehemaligen Nannys eine Art Rente zahlen. Nach Angaben des Paares seien beide inzwischen zu Hause glücklich und dankbar für die Unterstützung.

Ferchichis und Nannys
Bushido und Anna-Maria Ferchichi sind mit ihren Kindern auf die Unterstützung ihrer langjährigen Nannys angewiesen. - Instagram / @ anna_maria_ferchichi

Trotz seiner scharfen Kritik will Bushido die Aussagen nicht als Unterstützung einer bestimmten Partei verstanden wissen. Gegenüber «RTL» betonte er, die Familie unterstütze keine Partei und äussere lediglich ihre persönliche Meinung.

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