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    Brian May: Taylor Hawkins' Tod hat ihn «richtig durchgeschüttelt»

    Nau Prominews
    Nau Prominews

    Grossbritannien,

    Queen-Gitarrist Brian May hat in einem Interview über den Tod von Foo-Fighters-Schlagzeuger Taylor Hawkins gesprochen, der ihn sehr aufgewühlt hat.

    Brian May (li.) hatte eine enge Bindung zu Taylor Hawkins.
    Brian May (li.) hatte eine enge Bindung zu Taylor Hawkins. - RE/Westcom/starmaxinc.com/ImageCollect / Landmark Media/ImageCollect

    Das Wichtigste in Kürze

    • Brian May ist erschüttert über den Tod von Taylor Hawkins.
    • Der Queen-Gitarrist und der Foo-Fighters-Schlagzeuger standen sich nahe.

    Brian May (74) hat im Interview mit der «Welt am Sonntag» (Ausgabe vom 24. April) über den tragischen Tod von Foo-Fighters-Schlagzeuger Taylor Hawkins (1972-2022) gesprochen. «Taylors Tod hat mich richtig durchgeschüttelt. Er war für mich wie ein Familienmitglied», beschreibt der Queen-Gitarrist.

    Hawkins arbeitete mit May an dessen zweitem Soloalbum aus dem Jahr 1998. Dies, nachdem Drummer Cozy Powell (1947-1998) bei einem Autounfall ums Leben gekommen war.

    «Als ich Cozy verlor, war das ein Schock für mich, nachdem ich Jahre zuvor bereits Freddie [Mercury, Anm.d.Red.] verloren hatte», erzählt May weiter.

    freddie queen
    Freddie Mercury war von 1970 bis zu seinem Tod im Jahr 1991 der markante Sänger der britischen Rockband Queen. - dpa-infocom GmbH

    «Und in jenem Moment half mir Taylor, er spielte auf dem Song 'Cyborg'. Er war damals gerade erst zu den Foo Fighters gestossen. Er hatte diese unglaubliche Energie.»

    Er starb, «während ich gerade dabei war, dieses Album neu abzumischen. In meinen Gedanken ist er immer noch lebendig, voller Energie», so May.

    Hawkins sang Queen-Song auf letztem Konzert

    Dass Hawkins auf seinem letzten Konzert den Queen-Hit «Somebody To Love» als Zugabe gesungen hat, rührt den Gitarristen noch heute. «Ich habe mir das Video vorhin noch mal angeschaut. Es bringt mich jedes Mal zum Weinen, weil er darin so fit wirkt und so voller Lebensfreude. Es ist unsagbar traurig», sagt May.

    Queen-Schlagzeuger Roger Taylor (72) hatte Ende März seinen britischen Ritterorden Hawkins als «einem seiner besten Freunde» gewidmet. Der 72-Jährige offenbarte bei der Zeremonie auf Schloss Windsor, dass der 50-Jährige als Mentor für seinen eigenen Sohn fungiert hatte.

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    Queen-Drummer Roger Taylor mit seiner Ehefrau bei der OBE-Verleihung auf Schloss Windsor. - imago/i Images

    «Meine und seine Familie standen sich sehr nahe. Er war, wie meine Frau ihn nannte, der Sonnenschein in Menschengestalt. Er war der wunderbarste Mensch.»

    Taylor Hawkins war am 25. März tot in seinem Hotelzimmer in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá aufgefunden worden. Der Musiker wurde 50 Jahre alt.

    Erste Details aus der toxikologischen Untersuchung wurden von der kolumbianischen Polizei und Generalstaatsanwaltschaft veröffentlicht. Sie besagen, dass zehn verschiedene «Substanzen» im Körper des toten Musikers festgestellt wurden.

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