E-Mails zeigen Fergies Luxus-Forderungen an Epstein

    Aline Klötzli
    Aline Klötzli

    Grossbritannien,

    First Class, bitte! Sarah Ferguson steht wegen ihrer Verbindung zu Epstein in der Kritik. Jetzt wird deutlich, wie viel sie vom Sexualstraftäter profitiert hat.

    Sarah Ferguson Epstein
    Sarah Ferguson sieht sich mit neuen Enthüllungen konfrontiert. - Getty Images

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sarah Ferguson liess sich von Epstein teure Flüge bezahlen.
    • Sie bat bei dem Sexualstraftäter um Upgrades in die First Class.
    • Die neuen Enthüllungen werfen kein gutes Licht auf Fergie.

    Obwohl sie sich derzeit kaum in der Öffentlichkeit zeigt, beherrscht sie dennoch die Schlagzeilen.

    Die Rede? Ist von Sarah Ferguson (66), Andrews Ex-Frau. Die ehemalige Herzogin von York ist untergetaucht. Nach einem mehrwöchigen Aufenthalt in einer Zürcher Klinik wurde sie zuletzt nun in einem irischen Wellness-Resort gesichtet.

    Währenddessen liegt ihr einstiges Leben in Grossbritannien in Trümmern. Fast täglich kommen neue Details über ihre Beziehung zu Epstein ans Licht. Dabei geht es meist um Geld oder Luxus.

    Keine Lust auf Holzklasse

    Neu veröffentlichte E-Mails enthüllen jetzt Fergies Versuche, vom verstorbenen Sexualstraftäter finanzielle Unterstützung zu erhalten. So verlangte sie etwa teure Flug-Upgrades, wie die «Daily Mail» berichtet.

    Sarah Ferguson
    Foto von 2009: Sarah Ferguson stand in Kontakt mit Jeffrey Epstein. - Getty Images

    Brisant: Epstein wurde damals nur wenige Tage zuvor aus dem Gefängnis entlassen. Er sass wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen hinter Gittern.

    Das hielt Sarah Ferguson aber offenbar nicht davon ab, den Pädo-Kriminellen zu kontaktieren. Sie drängte darauf, dass sie für ihren Flug nach Florida ein Upgrade erhält. Auch ihre Töchter, die mit ihr reisten, sollten bessere Tickets bekommen.

    Epstein sollte Kosten für Besuch übernehmen

    Fergusons Mitarbeiterin Amanda kontaktierte Epsteins Hausverwalterin Lesley Groff. Und die Forderung war deutlich: Die Herzogin wollte in der ersten Klasse reisen. Ihre Töchter sollten auf die Business Class gebucht werden.

    Würdest du Geld von einem dubiosen Geschäftsmann annehmen?

    In einer E-Mail mit dem Betreff «Die Herzogin von York» suchte Groff Rückversicherung bei Epstein. «Amanda aus dem Büro der Herzogin hat gerade angerufen», schrieb sie. «Sie sagte, Sie hätten freundlicherweise angeboten, die Kosten für den Besuch der Herzogin zu übernehmen.»

    Fergie
    Fergie und ihre Töchter Beatrice (links) und Eugenie im Dezember 2009 in New York. - Getty Images

    Der Finanzier stand damals, im Jahr 2009, noch unter Hausarrest in seiner Villa in Palm Beach (Florida). Noch am selben Tag, an dem er aus der Haft entlassen wurde, wurde er von Fergies Büro kontaktiert.

    Forderungen im Wert von 30'000 Dollar

    Nur wenige Monate später sollte Epstein dann erneut für eine Reise der damaligen Herzogin aufkommen. Fergie wollte mit ihren Töchtern nach New York und bat den Unternehmer, ihr den Trip zu bezahlen.

    Epstein stimmte zu – und Ferguson suchte sich für den dreitägigen Aufenthalt in Big Apple teure Flüge aus. Ihre Forderungen summierten sich letztlich auf über 30'000 Dollar (rund 23'000 Franken)!

    Für den Rückflug nach London wollte sie schliesslich erneut ein Upgrade. Die Herzogin habe darum gebeten, in der First Class zu reisen, teilte Epsteins Angestellte ihm mit. Der Multimillionär reagierte diesmal aber weniger gelassen.

    «Ich habe nichts gesagt, antworte nicht», lautete seine Antwort. Epsteins Geduld mit den steigenden Forderungen von Ferguson war offenbar aufgebraucht.

    Die 66-Jährige steht wegen ihrer Verbindung zum Sexualstraftäter zunehmend unter Beschuss. Seit dem Skandal hat sie sich kaum noch blicken lassen. Auch zur Verhaftung ihres Ex-Mannes Andrew schweigt sie.

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    Kommentare

    User #2187 (nicht angemeldet)

    Welch ein Glück für die Reisenden in der Economy.

    User #4559 (nicht angemeldet)

    Diese Meldungen wurden schon vor zwei Wochen in den Englischen Medien publiziert. Copy-Paste Journalismus ist und bleibt eine peinliche Leistung der Redaktion, ergo lasst es bleiben.

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