Schlagersänger Ben Zucker blickt auf das Jahr 2021 zurück und verrät seine Weihnachtspläne. Bei seiner Familie haben Gesellschaftsspiele «langjährige Tradition».
Ben Zucker ist ein «absoluter Weihnachtsfan».
Ben Zucker ist ein «absoluter Weihnachtsfan». - Ben Wolf

Ben Zucker (38) konnte wie viele Künstler 2021 wegen der Corona-Pandemie nicht oft auf der Bühne stehen. Dennoch war das Jahr für ihn sehr erfolgreich: Sein Album «Jetzt erst recht!» landete auf dem ersten Platz der Charts, auch in Österreich und der Schweiz schaffte es der Longplayer in die Top fünf. Im November feierte Zucker diesen Erfolg mit einer Special-Edition des Albums, die fünf neue Songs enthielt. Im Januar 2022 will der Sänger auf grosse Tour durch ganz Deutschland gehen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht der «absolute Weihnachtsfan» über seine Traditionen zum Fest der Liebe, wie er mit der Corona-Situation umgeht und was er sich für das Jahr 2022 wünscht.

Die Corona-Situation ist weiterhin angespannt, auch die Kulturbranche hat wieder darunter zu leiden. Wie geht es Ihnen in dieser Situation?

Ben Zucker: In erster Linie hoffe ich, dass wir allesamt gesund bleiben und die augenblickliche Situation gut überstehen. Es macht mir schon sehr zu schaffen, dass es jetzt wieder so aussieht, als würden wir nur sehr eingeschränkt Konzerte spielen können - aber natürlich hat die Gesundheit und Sicherheit meiner Fans immer Vorrang.

Vor kurzem haben Sie die Special-Edition «Feuer frei!» Ihres Albums «Jetzt erst recht!» veröffentlicht. Darauf ist auch ein Song mit Zucchero zu hören - Ihre Namen passen bestens zusammen. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Zucker: Ich kannte seine Welthits natürlich bereits und er hatte auch schon von mir gehört und fand meine Stimme sehr aussagekräftig - und dann natürlich unsere Namen (lacht). Zucchero und Zucker, ein schöner Effekt. Der erste Kontakt wurde dann über unser Platten-Label organisiert und dann nahm alles seinen Weg.

Im nächsten Jahr gehen Sie auf grosse Tour. Sind Sie trotz der Corona-Situation positiv gestimmt?

Zucker: Ja, das bin ich. Ich hoffe, dass wir die Shows alle spielen können, natürlich unter Auflagen und mit eventuellen Einschränkungen - es sieht da bisher ganz gut aus! Und ich will einfach raus! Spielen für meine Fans, für alle, die sich lange Zeit nicht ablenken konnten, einfach mit meiner Band ein kleines Stück Normalität zurückholen. Meine Fans bekommen keine 100 Prozent Ben Zucker, sondern, jetzt erst recht, 120 Prozent.

Weihnachten steht vor der Tür. Sind Sie eher ein Weihnachtsfan oder -muffel?

Zucker: Ich bin ein absoluter Weihnachtsfan. Ich liebe es, mit meiner Familie zusammen zu sein, das Jahr zu reflektieren, Gesellschaftsspiele zu spielen, gemeinsam zu essen und natürlich darf das Geschenkeauspacken nicht fehlen.

Wie feiern Sie in diesem Jahr Weihnachten?

Zucker: Gemeinsam mit meiner Familie, wie immer.

Was steht bei Ihnen an Weihnachten auf dem Speiseplan?

Zucker: Wir essen an Heiligabend, ganz klassisch, Kartoffelsalat mit Würstchen.

Gibt es bestimmte Traditionen, die Sie Jahr für Jahr beibehalten?

Zucker: Wir spielen sehr gern Gesellschaftsspiele und es ist jedes Jahr so, dass jemand aus unserer Familie bestimmt wird, das Spiel seiner Wahl zu besorgen, um es nach dem Essen zu spielen. Das hat bei uns mittlerweile eine langjährige Tradition.

Was war Ihr schrecklichstes Weihnachtserlebnis?

Zucker: Letztes Jahr, da war es sehr ungewöhnlich. Wir haben uns die Geschenke per Post zukommen lassen und eine Facetime-Weihnachtssession zelebriert. Das war jetzt nicht schrecklich - muss ich aber nicht noch mal haben.

Wie sieht ihre persönliche Bilanz 2021 aus?

Zucker: Die sieht sehr positiv aus, trotz meiner Corona-Infektion im Frühjahr und der gesamten Corona-Situation habe ich in diesem Jahr viel Tolles erreichen können und erleben dürfen. Da wäre zum Beispiel meine Fahrradtour durch die Republik, um etwas Gutes für die Kinder und den Verein KAHUZA zu tun. Ich habe neue Songs aufgenommen und auf meiner Special-Edition veröffentlicht, konnte wieder live mit meiner Band auf der Bühne stehen, vor «richtigem» Publikum, in der Berliner Wuhlheide - und in Dresden! Das war toll und es fühlte sich richtig gut an!

Was wünschen Sie sich für 2022?

Zucker: Ich wünsche mir, dass wir bald wieder ganz normal unsere schönen Momente und Erlebnisse gemeinsam erleben dürfen, dass die Kulturbranche sich wieder erholt und wir ganz viele Konzerte erleben dürfen, ohne Maske und Abstand, und dass wir weiterhin alle aufeinander achten und gesund bleiben.

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