In Deutschland sind weiterhin mehr als drei Millionen arbeitslos

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar in Deutschland zum Vormonat zwar um 15'000 gesunken, bleibt aber mit 3,07 Millionen über der Marke von drei Millionen. Gegenüber Februar 2025 sind es rund 81'000 Arbeitslose mehr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte.

    Mehr Menschen in Deutschland haben sich arbeitslos gemeldet.
    Immer noch mehr als drei Millionen Personen sind in Deutschland arbeitslos. - Caroline SeidSeidel-Dissmannel/dpa

    Die Arbeitslosenquote sank im Februar 2026 im Vergleich zum Vormonat Januar um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr liegt sie damit um 0,1 Punkte höher.

    «Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über drei Millionen», sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles. Für die Februar-Statistik wurden Daten herangezogen, die bis zum 11. des Monats zur Verfügung standen.

    Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften hat sich praktisch nicht verändert. Die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen sank im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 1000 auf 638'000.

    Keine grössere Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt derzeit das Instrument der Kurzarbeit. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschliesslich 23. Februar für 35'000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt – was nicht automatisch bedeutet, dass diese dann auch in Anspruch genommen wird.

    Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Dezember 2025 zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 139'000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 48'000 weniger als im Vormonat und 72'000 weniger als vor einem Jahr.

    Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es derzeit 345'000 gemeldeten Stellen – das sind 52'000 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Bewerber stieg jedoch im gleichen Zeitraum um 4000 auf 298'000. Der Ausbildungsmarkt ist im Februar noch stark in Bewegung. Dennoch befürchtet die Bundesagentur, dass es eine grosse Zahl von jungen Leuten ohne Arbeitsplatz geben könnte, weil die Anforderungen der Betriebe mit den Vorstellungen und Qualifizierungen der Bewerber nicht immer übereinstimmt.

    Kommentare

    User #2574 (nicht angemeldet)

    Wir schaffen das wieder sagt Friedrich M

    User #7842 (nicht angemeldet)

    Vielleicht sollte Merz nicht so viele Milliarden in die Ukraine versenken sondern damit lieber die eigene Wirtschaft stärken.

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