Trump zu Andrew-Festnahme: «Eine Schande»

    Razzia auf Sandringham! Andrew Mountbatten-Windsor wurde an seinem 66. Geburtstag wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen.

    Andrew
    Andrew wurde zum gewöhnlichen Bürger degradiert. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Andrew wurde am Donnerstagmorgen von der Polizei festgenommen.
    • Der Grund: Es besteht der Verdacht auf Amtsmissbrauch.
    • Zur Festnahme seines Bruders sagt König Charles: «Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.»
    • Alle Entwicklungen gibt es hier im Liveticker.

    Der Epstein-Skandal schlägt derzeit hohe Wellen. Mittendrin: Ex-Prinz Andrew (66).

    Seitdem das US-Justizministerium neue Epstein-Files veröffentlicht hat, sieht er sich mit weiteren Anschuldigungen konfrontiert.

    So soll der frühere britische Handelsbeauftragte vertrauliche Dokumente an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben haben.

    Wird sich Andrew vor Gericht verantworten müssen?

    Jetzt wurde der jüngere Bruder von König Charles (77) festgenommen. Das berichten britische Medien übereinstimmend.

    Die neusten Entwicklungen gibt es hier im Liveticker.

    Trump zu Andrews Festnahme: «Eine Schande»

    21.22: Donald Trump hat sich gegenüber Reportern, unter anderem von CNN, zur Festnahme von Andrew geäussert. Es sei «eine Schande». Der Fall sei für die Königsfamilie sehr schlecht und eine «sehr, sehr traurige Angelegenheit».

    Zu King Charles aber sagt er: «Er ist ein fantastischer Mann.»

    Der Frage, ob es auch in den USA zu Verhaftungen wegen der Epstein-Files kommen werde, wich Trump aus. Er behauptete erneut, dass er «vollständig entlastet» worden sei.

    Andrew ist wieder auf freiem Fuss

    20.26: Mehrere Stunden nach seiner Festnahme ist der ehemalige Prinz Andrew wieder auf freiem Fuss. Wie die «DailyMail» berichtet, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

    Andrew
    Andrew nach seiner Verhaftung, wieder auf freiem Fuss. - x

    Auch die BBC berichtet über die Entlassung. Sie zeigt ein Foto, auf dem Andrew in einem Auto zu sehen ist, mutmasslich gleich nach der Haftentlassung.

    Die Polizei bestätigt die Freilassung. Die Ermittlungen gingen aber weiter. Der Ex-Prinz wurde aus dem Gewahrsam entlassen, da das Verhör abgeschlossen sei. «Wir können ausserdem bestätigen, dass unsere Durchsuchungen in Norfolk nun abgeschlossen sind», heisst es in der Mitteilung der Polizei.

    Andrews Töchter schweigen zu seiner Verhaftung

    16.33: Andrew befindet sich seit heute Morgen in Polizeigewahrsam. Der Ex-Prinz wurde wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen.

    Nach King Charles haben auch Prinz William und Prinzessin Kate auf die Verhaftung reagiert. Das Paar unterstütze die Erklärung des Königs, hiess es. Doch um sie beide bleibt es weiterhin verdächtig still: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie.

    Die Schwestern haben sich bislang nicht zur Festnahme ihres Vaters geäussert. Sie schweigen.

    Sowieso haben sich die Töchter von Andrew zuletzt zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

    Auch Sarah Ferguson hat sich noch nicht zur Verhaftung ihres Ex-Mannes zu Wort gemeldet. Allerdings ist die frühere Herzogin von York selbst auch tief in den Epstein-Skandal verwickelt.

    King Charles: Erster Auftritt nach Andrews Festnahme

    16.00: Knapp acht Stunden ist es nun her, dass Andrew Mountbatten-Windsor von der Polizei festgenommen wurde. Sein Bruder Charles hat sich bereits dazu geäussert. Nun geht der britische Monarch weiter seinen königlichen Terminen nach.

    Am Nachmittag traf er zur Eröffnungshow der London Fashion Week 2026 in Grossbritanniens Hauptstadt ein.

    König Charles
    Trotz Festnahme seines Bruders besucht Charles die London Fashion Week. - keystone

    Britischen Medien zufolge wurde Charles mit einer Mischung aus Rufen, Jubel und Stöhnen von der Menschenmenge empfangen. Als er das Gebäude betrat, wurde er mit Fragen zu Andrews Verhaftung konfrontiert. Doch der König schwieg.

    Mehr Polizisten treffen bei Royal Lodge ein

    15.48: Die Durchsuchung in der Royal Lodge, dem früheren Daheim von Ex-Prinz Andrew, dauert an.

    Royal Lodge
    Die Royal Lodge war über zwei Jahrzehnte Andrews Zuhause. - keystone

    Weitere Polizisten sind am Nachmittag beim ehemaligen Wohnsitz des ehemaligen Herzogs von York eingetroffen, berichtet der «Mirror».

    Opfer-Anwalt: FBI sollte Gelegenheit nutzen

    15.40: Spencer Kuvin, ein Anwalt der Opfer von Jeffrey Epstein, bittet das FBI darum, die Chance zu nutzen, um Andrew zu verhöfen.

    Gegenüber der «Sun» sagt er: «Hoffentlich nutzt das FBI diese Gelegenheit, Andrew während seiner Haft zu vernehmen, um auch mögliche Straftaten in den USA zu verfolgen, die er begangen haben könnte.»

    Queen Camilla ignoriert Frage zu Andrew

    15.10: Queen Camilla wurde während eines Termins im Zentrum von London zu Andrews Festnahme befragt, berichtet die BBC.

    «Sind Sie besorgt über Andrews Verhaftung, Eure Majestät?», wollte eine anwende Person wissen. Doch Camilla winkte nur und antwortete nicht auf die Frage.

    König Charles zeigt sich tapfer

    14.55: König Charles wurde nach der Festnahme seines Bruders Andrew bereits gesichtet.

    King Charles
    King Charles setzt seine königlichen Pflichten fort – trotz Festnahme seines Bruders Andrew. - keystone

    Der britische Monarch setzte am Donnerstag seine geplanten persönlichen Botschafteraudienzen im Buckingham-Palast fort.

    Neue Details zur Festnahme des Ex-Prinzen

    14.45: Es gibt neue Details zur Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor. Laut der BBC wurde der ehemalige Prinz heute Morgen gegen 8 Uhr verhaftet.

    Das Anwesen, in welchem er sich befand, sowieso die Royal Lodge (sein früheres Zuhause) werden weiterhin von der Polizei durchsucht.

    Diese vertraulichen Dokumente gab Andrew weiter

    14.30: Das US-Justizministerium veröffentlichte kürzlich unzählige neue Epstein-Files. Darin waren auch brisante E-Mails von Andrew an Jeffrey Epstein (†66) zu finden. Diese deuteten daraufhin, dass der Blaublüter vertrauliche Dokumente weitergegeben hatte.

    Prinz Andrew
    Prinz Andrew und der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein waren enge Freunde. - X / @gobnewsportal

    Dazu gehören Berichte offizieller Besuche in Hongkong, Vietnam und Singapur in Andrews Rolle als Handelsbeauftragter der britischen Regierung. Auch eine Analyse zu Investitionsmöglichkeiten in Afganistan landete in Epsteins Postfach.

    Die E-Mails wurden teils im Dezember 2010 und Anfang 2011 versendet.

    William und Kate unterstützen den König

    13.55: Wie britische Medien berichten, unterstützen Prinz William und Prinzessin Kate die Erklärung von König Charles nach der Festnahme von Andrew.

    Das Paar äusserte sich bereits vergangene Woche zum Epstein-Skandal.

    Kate William
    Prinzessin Kate und Prinz William wollten nicht mehr länger schweigen. - keystone

    Ein Sprecher des Kensington-Palastes teilte damals mit: «Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin von Wales über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind.» Ihre Gedanken seien weiterhin bei den Opfern.

    King Charles und Palast wussten nicht Bescheid

    13.45: Laut Angaben der BBC wurden weder King Charles noch der Buckingham-Palast im Voraus über die heutige Festnahme von Andrew informiert.

    Familie von Giuffre: «Er war nie ein Prinz»

    13.25: Nach der Festnahme von Andrew hat die Familie von Virginia Giuffre (†41) ein Statement abgegeben.

    «Endlich. Heute wurden unsere gebrochenen Herzen durch die Nachricht erleichtert, dass niemand über dem Gesetz steht, nicht einmal der Adel», heisst es.

    Und weiter: «Im Namen unserer Schwester Virginia Roberts Giuffre möchten wir der britischen Thames Valley Police unseren Dank für ihre Ermittlungen und die Festnahme von Andrew Mountbatten Windsor aussprechen.»

    jeffrey epstein Prinz Andrew
    2001: Prinz Andrew mit der damals 17-jährigen Virginia Roberts. - Dukas

    Abschliessend meint die Familie: «Er war nie ein Prinz. Für alle Überlebenden da draussen: Virginia hat das für euch getan.»

    Virginia Giuffre (früher Roberts) warf Andrew vor, sie mehrmals missbraucht zu haben. Unter anderem im Jahr 2001 in London, als sie noch minderjährig war. Die Amerikanerin reichte 2021 eine Zivilklage gegen den damaligen Prinzen ein.

    Andrew erzielte jedoch eine aussergerichtliche Einigung. Er zahlte mehrere Millionen und entkam so einem Zivilprozess.

    Jetzt meldet sich König Charles zu Wort

    13:05: King Charles äussert sich zur Festnahme seines Bruders Andrew. «Mit tiefster Besorgnis habe ich die Nachricht über Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht des Fehlverhaltens im öffentlichen Amt vernommen», heisst es in einer Erklärung.

    Und weiter: «Was nun folgt, ist ein vollständiger, fairer und ordnungsgemässer Prozess, in dem diese Angelegenheit in angemessener Weise und durch die zuständigen Behörden untersucht wird.»

    King Charles
    King Charles betonte nach der Festnahme seines Bruders: «Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.» - keystone

    Der britische Monarch betont nochmals: «Wie ich bereits gesagt habe, haben sie dabei unsere uneingeschränkte und uneingeschränkte Unterstützung und Zusammenarbeit. Lassen Sie mich klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.»

    Solange dieser Prozess andauert, werde er sich jedoch nicht mehr weiter zu dieser Angelegenheit äussern. «In der Zwischenzeit werden meine Familie und ich unsere Pflicht und unseren Dienst an Ihnen allen fortsetzen. Charles R.»

    Beamte durchsuchen Andrews früheres Daheim

    13.00: Wie die BBC berichtet, werden derzeit Durchsuchungen in der Royal Lodge durchgeführt. Dabei handelt es sich um den früheren Wohnort von Andrew. Der Ex-Prinz lebte bis vor kurzem in dem luxuriösen Anwesen auf Windsor.

    Royal Lodge
    Blick auf die Royal Lodge: Hier wohnte Andrew jahrelang. - keystone

    In Folge des Epstein-Skandals musste er sein geliebtes Daheim verlassen. Sein Bruder Charles warf ihn raus.

    Wie lange darf die Polizei Andrew festhalten?

    12.45: Im Gespräch mit der BBC erklärt der Polizeikommentator Danny Shaw, dass Andrew maximal 96 Stunden festgehalten werden darf. In den meisten Fällen bleiben Verdächtige jedoch 12 oder 24 Stunden in Gewahrsam. Dann werden sie entweder angeklagt oder bis zur weiteren Untersuchung freigelassen.

    Wo genau der ehemalige Prinz untergebracht wurde, ist nicht bekannt. Shaw betont allerdings, dass er keine Sonderbehandlung erhalten werde. Andrew sitze in einer Zelle mit Bett und WC.

    Mann befindet sich in Polizeigewahrsam

    11.15: In einer Stellungnahme der Polizei heisst es: «Im Rahmen der Ermittlungen haben wir heute (19.2.) einen Mann in den Sechzigern aus Norfolk wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen und führen Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durch.»

    Andrew
    Hier fährt die Polizei bei Andrew vor. - Dukas

    Der Mann befinde sich derzeit weiterhin in Polizeigewahrsam.

    Die Behörden teilen weiter mit, dass man den Namen des festgenommenen Mannes gemäss den nationalen Richtlinien nicht bekannt geben werde.

    Polizeichef Oliver Wright meint zudem: «Wir sind uns des grossen öffentlichen Interesses an diesem Fall bewusst und werden zu gegebener Zeit über den aktuellen Stand informieren.»

    Polizei auf Sandringham gesichtet

    11.00: Heute, am 66. Geburtstag des früheren Herzogs von Yorks, wurden Polizisten auf Sandringham gesichtet. Dort lebt Andrew seit kurzem, nachdem er von seinem Bruder Charles aus der Royal Lodge geschmissen wurde.

    Andrew
    Die Polizei in der Nähe von Andrews Wohnsitz. - Dukas

    Mehrere Polizeiwagen trafen am Morgen kurz nach 8 Uhr auf dem Anwesen der Royals in Norfolk ein. Das berichtete die «Daily Mail». Der Zeitung lagen erste Fotos vor.

    Augenzeugen berichteten, dass die Beamten in Zivilkleidung unterwegs waren. Der Grund für den Polizeieinsatz war zunächst unklar.

    Mehrere Polizeibehörden in Grossbritannien haben davor gemeldet, dass sie Vorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epsteins Aktivitäten untersuchen.

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    Kommentare

    User #4412 (nicht angemeldet)

    Bis die Untersuchungen und Verurteilung abgeschlossen ist, ist Andi und alle anderen, schon längst an altersgebrechen gestorben !

    User #6193 (nicht angemeldet)

    Und wnn es ganz schlimm kommt, bleiben Praktikanten lebenslänglich bei Nau. Das ist bitter. Das ist nicht schön. Das wünscht man nicht mal seinen Feinden.

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