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SRF: «Meteo»-Chef Thomas Bucheli sagt, wann er wirklich aufhört

Luca Micheli
Luca Micheli

Zürich,

Nach 34 Jahren bei SRF ist Schluss. Bis Thomas Bucheli zum letzten Mal auf dem «Meteo»-Dach steht, dauert es nur noch wenige Wochen.

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Das Studiodach von «SRF Meteo» war lange Zeit die berufliche Heimat von Thomas Bucheli. - SRF / Oscar Alessio

Das Wichtigste in Kürze

  • Thomas Bucheli wurde Ende Mai offiziell pensioniert.
  • Bei «SRF Meteo» ist er aber noch weiterhin zu sehen.
  • Jetzt hat der Luzerner verraten, wann er zum letzten Mal vor die Kamera tritt.

Das Panorama über Seebach und Oerlikon begleitete Thomas Bucheli über Jahrzehnte während seiner Arbeit bei SRF-«Meteo». Ende Mai feierte der Luzerner seinen 65. Geburtstag – und ist seitdem offiziell pensioniert. Vom Bildschirm verabschiedet hat sich der Wetterfrosch aber noch nicht.

Kurz vor seinem geplanten Ende wurde bekannt, dass Bucheli über die Sommermonate dem Sender «im Auftragsverhältnis» erhalten bleibt – aufgrund personeller Änderungen und der Einarbeitung neuer Meteorologinnen und Meteorologen.

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Bei Wind und Wetter stand der Meteorologe zur Stelle. Nach 34 Jahren ist Schluss. - Screenshot SRF

Zu Gast im «Donnschtig-Jass» hat der 65-Jährige nun verraten, wann er das «Meteo»-Dach ein letztes Mal besteigen wird. Datiert ist seine letzte Moderation voraussichtlich auf Mittwoch, den 26. August. Bis Bucheli das Publikum zum letzten Mal mit seinen Prognosen versorgt, dauert es also nur noch wenige Wochen.

Zuschauer schreiben hässige Mails

Bereits dürfte klar sein, womit das SRF-Aushängeschild seine Freizeit wohl eher nicht verbringen wird: Dem Lesen und Bearbeiten von Mails. Denn spielt das Wetter mal nicht nach den Vorstellungen der Zuschauerinnen und Zuschauer, flattert der «Meteo»-Redaktion immer wieder besondere Post ins Haus.

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Thomas Bucheli verrät im «Donnschtig-Jass» spannende Anekdoten aus der «Meteo»-Redaktion. - Screenshot SRF

Bucheli verrät: «Es gibt tatsächlich Situationen, dass die Erwartungen der Leute ans Wetter nicht erfüllt werden. Und dann merken wir, dass die Leute langsam unleidig werden und uns Mails schreiben» – die Rede ist teils sogar von «aggressiven» Nachrichten.

Doch das Team versucht klarzumachen, dass alleine Petrus die Zügel in der Hand hält.

Bereits im Interview mit den «Freiburger Nachrichten» erklärte der Meteorologe: «Das Wetter macht, was es will, nicht das, was die Prognose sagt. Und die Erwartungshaltung der Leute interessiert eigentlich nicht. Es geht darum, dass sie sich ein wenig nach dem vorhergesagten Wetter richten können.»

Nach 34 Jahren bei SRF ist Schluss

Der Freude an seinem Job tut dies aber keinen Abbruch – auch wenn der richtige Zeitpunkt gekommen sei, Abschied zu nehmen.

«Die SRG und SRF sind im Wandel. Da macht es Sinn, dass die Zukunft von jüngeren Leuten geplant wird, die länger in diesem Betrieb sein werden», meinte er im Herbst zur «Glückspost», als sein TV-Ende bekanntgegeben wurde.

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Thomas Bucheli während seiner Arbeit im Jahr 2002. - SRF

Thomas Bucheli ist seit 1992 für SRF tätig und übernahm 1995 die Leitung von SRF-«Meteo». In dessen Fussstapfen trat Gaudenz Flury (45), der nun über der «Meteo»-Redaktion wacht und seit 2012 auch selbst vor der Kamera steht.

Findest du es schade, dass Thomas Bucheli «SRF Meteo» verlässt?

Ebenfalls zum Moderationsteam gehören weiterhin Sandra Boner (51), Jan Eitel (49), Luzian Schmassmann, Christoph Siegrist (53) und Simon Eschle (30).

Kommentare

User #8643 (nicht angemeldet)

es wird zeit, ich hasse seine klugscheisserei und das wetter von anno dazumal

User #4299 (nicht angemeldet)

Es sollten neutrale junge Meteorologen angestellt werden.

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