Falsche Mutter zockt Fans von Beatrice Egli ab
Betrüger geben sich auf Facebook als Beatrice Eglis Mutter aus und versprechen VIP-Vorteile. Wer reagiert, landet schnell bei Geldforderungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Betrüger geben sich auf Facebook als Eglis Mutter aus.
- Sie bieten angebliche VIP- und Mitgliedskarten an.
- Fans werden per direkter Nachricht zu Zahlungen und Telegram gelockt.
- Egli schaltete Anwälte ein und zeigte die Täter an.
Dreister geht es kaum: Auf Facebook kursieren Profile, die sich als Mutter Ida (61) von Beatrice Egli (37) ausgeben.
Über diese Fake-Accounts werden «VIP-Karten» oder «Mitgliedskarten» für einen angeblichen Fanclub und Konzerte mit Beatrice Egli angepriesen. Teilweise ist von Summen bis 1500 Dollar, umgerechnet gut 1100 Franken, die Rede.
Dazu kommen Lockmittel wie Geschenke, gemeinsame Ferien und ein angeblicher Direktkontakt zu Beatrice Egli über Telegram.
Der Trick mit der Warnung
Auf Facebook tauchen auch Posts auf, die angeblich vor Betrügern warnen. Das wirkt seriös und senkt die Alarmglocken.
Doch: Wer kommentiert oder den Kontakt sucht, bekommt danach häufig eine Direktnachricht. Dort kippt der Ton, plötzlich geht es um Geld, Karten, Mitgliedschaften oder Links, die man anklicken soll.

Es ist die klassische Köder-Mechanik. Erst Vertrauen, dann Druck. Und am Ende zahlt jemand für etwas, das es gar nicht gibt.
Egli schaltet Anwälte ein
Egli hat nun ihre Anwälte eingeschaltet und Anzeige gegen unbekannt erstattet. Die Ermittlungen laufen, wie die «Bild» schreibt.
Ihr Umfeld wirkt dabei fast machtlos, weil die Täter Accounts rasch wechseln und sich hinter der Anonymität verstecken.
Auch ihr Tourveranstalter macht bei «Bild» klar, worauf Fans achten müssen. Echte Tickets gibt es nur über offizielle Stellen und nicht über Profile, die Karten per Nachricht versprechen.
«Meldet es bitte»
Für Egli ist das Thema nicht neu. Schon im Sommer 2025 warnte sie auf ihren offiziellen Kanälen vor Fake-Profilen.
Sie schrieb unter anderem: «In letzter Zeit sind vermehrt Fake-Accounts im Umlauf», die sich als sie ausgeben. Und sie appellierte an die Fans: «Meldet es bitte!»
Dabei bliebe es aber nicht immer beim Online-Ärger. Egli sagte bei RTL, Betroffene seien sogar in der Metzgerei ihres Bruders in Pfäffikon SZ aufgetaucht, teils mit Koffern.
Sie waren überzeugt, ein VIP-Erlebnis gewonnen zu haben und bei ihr einziehen zu dürfen.
00:00 / 00:00
Die neue Variante macht klar, wie kreativ die Täter werden. Diesmal nutzen sie nicht nur Eglis Namen, sondern gleich die Familie als Köder. Und sie spielen mit dem Vertrauen, das Fans zu ihr haben.














